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Oberösterreich und Steiermark stellen vier Millionen Euro für ‚Smarte Mobilität’ zur Verfügung

Bundesländerübergreifende Wirtschafts- und Forschungskooperation präsentiert

Präsentierten die zukunftsweisende gemeinsame Ausschreibung der Steiermark und Oberösterreich im Bereich Smarte Mobilität: Die Landesräte Drexler, Buchmann, Hummer und Strugl (v.l.) und FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth (4.v.l.) © Foto: Land OÖ/Sandra Schauer; bei Quellenangabe honorarfrei
Präsentierten die zukunftsweisende gemeinsame Ausschreibung der Steiermark und Oberösterreich im Bereich Smarte Mobilität: Die Landesräte Drexler, Buchmann, Hummer und Strugl (v.l.) und FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth (4.v.l.)
© Foto: Land OÖ/Sandra Schauer; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz/Linz (21. September 2015).- In einer gemeinsamen Pressekonferenz präsentierten Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann und Wissenschaftslandesrat Christopher Drexler heute (21.09.2015) gemeinsam mit den oberösterreichischen Landesräten Michael Strugl (Wirtschaft) und Doris Hummer (Wissenschaft und Forschung) sowie der Geschäftsführerin der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft Henrietta Egerth im Landhaus in Linz den österreichweit ersten gemeinsamen Call zweier Bundesländer. Bei dieser Ausschreibung, die Mitte November 2015 startet und bis Ende Februar 2016 läuft, stellen die Steiermark und Österreich insgesamt vier Millionen Euro für kooperative Forschungsprojekte im Bereich ‚Smarte Mobilität’ zur Verfügung. Finanziert wird dies mit je einer Million Euro aus den Ressorts der Landesräte Strugl, Hummer, Buchmann und Drexler.

Die vier Landesräte sind sich einig: „Mit dem österreichweit ersten gemeinsamen Call zweier Bundesländer intensivieren die Steiermark und Oberösterreich ihre Zusammenarbeit in unseren Stärkefeldern Mobilität und Automotive wesentlich. Mit Hilfe einer engen bundesländerübergreifenden Kooperation in Wirtschaft und Forschung, wollen wir die Steiermark und OÖ als weltweit führende ‚Mobility-Standorte' positionieren."

Wirtschaftslandesrat Buchmann sieht darin vor allem hohes Potential für Wachstum und damit für neue Jobs: „Smarte Produktionen und Dienstleistungen sind die Zukunft der globalen Wirtschaftsentwicklung, die mit Chancen, aber auch mit Risiken verbunden sind. Die aktuellen Entwicklungen bieten nicht nur Wachstumschancen für große Industriebetriebe, auch kleine und mittlere Unternehmen können profitieren. Gerade für innovative und industriestarke Wirtschaftsstandorte wie die Steiermark und Oberösterreich sehe ich ein hohes Potenzial für wirtschaftliches Wachstum und damit für neue Arbeitsplätze. Diese Chancen wollen wir mit einer Reihe von gemeinsamen Maßnahmen nutzen. Durch die Zusammenarbeit profitieren wir wechselseitig voneinander und können unseren Wissens- und Technologievorsprung weiter ausbauen. Der gemeinsame Call, mit dem wir Kooperationsprojekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft im Bereich Mobilität in beiden Ländern unterstützen, ist ein wichtiger Impuls auf diesem Weg."

Die bundesländerübergreifende Kooperation sichere durch die gemeinsame Investition in die Forschung eine gute Zukunft, betont Wissenschaftslandesrat Christopher Drexler: „Die Steiermark und Oberösterreich sind die führenden Industrie- und Produktionsländer Österreichs. Beide investieren in den wachsenden Zukunftsbereich ‚Industrie 4.0‘. Die Steiermark ist mit einer F&E-Quote von 4,81 Prozent das forschungsintensivste Bundesland und zählt aufgrund ihrer Vielzahl an universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie der jahrelangen, strategisch verdichteten Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu den Top-Regionen innerhalb der europäischen Forschungs-Landkarte. Mit dieser erstmaligen bundesländerübergreifende Kooperation eines kooperativen F&E-Calls ‚Smarte Mobilität‘ mit dem Land Oberösterreich setzen wir Zeichen und Taten: Investitionen in Forschung und Entwicklung bedeuten unsere Zukunft. Dazu bedarf es des Kräftebündelns, um Arbeit und Wohlstand für unser Land zu schaffen."

Die vollständige Presseunterlage zur heutigen Pressekonferenz finden Sie Externe Verknüpfung hier.

Graz, am 21. September 2015

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