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Arbeitsplatz Straße!

Landesrat Anton Lang mit Teilnehmern © Russold
Landesrat Anton Lang mit Teilnehmern
© Russold

Jahr für Jahr passieren an die 10.000 Arbeitsunfälle im Berufsverkehr. Um die Anzahl der Arbeitsunfälle auf Österreichs Straßen zu senken, führt die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt AUVA seit 1987 für ihre Versicherten die Aktion „Arbeitsplatz Straße" in Kooperation mit Fahrsicherheitszentren durch.

Die AUVA-Landesstelle Graz, die für die Bundesländer Steiermark und Kärnten verantwortlich zeichnet, stellt für die Aktion „Arbeitsplatz Straße" jährlich € 70.000.- zur Verfügung. Dadurch haben ca. 1.000 PKW- und ca. 500 LKW- und Buslenker pro Jahr die Chance, ein Training von der AUVA gefördert zu bekommen. Für PKW-Fahrer beträgt die Förderung € 35.-, für LKW und Bus € 70.- pro Person. Die Kursteilnehmer müssen Versicherte der AUVA und als Berufslenker tätig sein. Gefördert werden auch Schulbuslenker, Hauptamtliche und Freiwillige des Roten Kreuzes, des Samariterbundes, der Feuerwehr und vergleichbarer Organisationen, Dienstnehmer und Selbständige im Güter- und Personenbeförderungsgewerbe, die mehr als 50 Prozent im Außendienst beschäftigt sind.

„Das Ziel, warum die AUVA Fahrtechnik-Trainings fördert liegt darin, durch solche Kurse das Fahrverhalten von Berufsfahrern zu verbessern und somit präventiv Unfälle zu verhindern. Die Fahrtechnik-Trainings können dabei nicht nur von Berufskraftfahrern (LKW), sondern auch von allen anderen Arbeitnehmern, die berufsbedingt oft mit dem PKW unterwegs sind, in Anspruch genommen werden. Mit der Aktion „Arbeitsplatz Straße" bietet die AUVA eine qualitativ hochwertige Weiterbildung und Sensibilisierung von / und für Berufsfahrer an und unterstützt diese", sagt Dr. Hannes Weißenbacher, Direktor der AUVA-Landesstelle Graz.

Auch für Journalisten ist in Ausübung ihrer Tätigkeiten oft die Straße der Arbeitsplatz. Deshalb lud die AUVA-Landesstelle Graz steirische Journalisten zu einem Fahrtechniktraining, in diesem Fall in das ÖAMTC-Fahrsicherheitszentrum nach Kalwang ein, wo als Instruktoren Rallye-Weltmeister Andreas Aigner und Enduro-Staatsmeister Hubert Trattner zur Verfügung standen.

Auch der steirische Verkehrslandesrat Anton Lang, der sich persönlich vom Fahrsicherheitstraining überzeugte, begrüßt dieses Angebot: „Verkehrssicherheit ist für mich eines der zentralen Themen, können doch bereits geringe Geschwindigkeiten im Zuge eines Unfalls schwerwiegende Auswirkungen haben und schlimme Verletzungen nach sich ziehen. Durch ein Fahrsicherheitstraining ist es möglich, unter kontrollierten Bedingungen die Reaktionen des Fahrzeugs in gefährlichen Situationen zu testen. Ein Fahrsicherheitstraining ist somit eine wertvolle Investition in die eigene Sicherheit."

 

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,8 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber und übernimmt dafür die Haftung für Arbeitsunfälle und das Auftreten von Berufskrankheiten. Prävention ist die Kernaufgabe der AUVA, denn Unfallverhütung und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die weiteren Kernaufgaben Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern.Die AUVA betreibt die Unfallkrankenhäuser Meidling und Lorenz Böhler in Wien, die Unfallkrankenhäuser Graz, Linz, Salzburg, Klagenfurt und Kalwang sowie die Rehabilitationszentren Meidling, Weißer Hof in Niederösterreich, Häring in Tirol und die Rehabilitationsklinik Tobelbad in der Steiermark. In den Einrichtungen der AUVA werden jährlich über 370.000 Patientinnen und Patienten behandelt, davon mehr als 46.000 stationär.

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