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Land Steiermark geht bei Energie- und Klimaschutzprojekten mit gutem Beispiel voran!

Landesrat Lang, Hofrat Lautner und Vorstandsdirektor Graf © Land Steiermark/Strasser
Landesrat Lang, Hofrat Lautner und Vorstandsdirektor Graf
© Land Steiermark/Strasser

Der Titel „Das Land Steiermark geht mit gutem Beispiel voran" wurde für die heutige Pressekonferenz in der Straßenmeisterei Hausmannstätten bewusst gewählt, denn Landesrat Anton Lang hat es sich seit seinem Amtsantritt als zuständiger Referent für Klimaschutz, Umwelt und Verkehr selbst zur Aufgabe gemacht, in seinen eigenen Wirkungsbereichen entsprechende Maßnahmen zur Erreichung unserer Klima- und Umweltziele zu setzen.

„Dabei geht es mir zum einen darum, ein Signal in Richtung Klimaschutz zu setzen und zum anderen, um einen tatsächlichen Beitrag zur Erreichung unserer Klimaziele im Bereich der CO2- Einsparung, der Energieeffizienz und dem Ausbau der Erneuerbaren Energie, wie sie in unserer Klima- und Energiestrategie verankert sind, zu leisten", so Lang.

Die Umsetzung der Klima- und Energiestrategie beruht im Wesentlichen auf 4 Säulen:

  1. Förderungen
  2. Gesetzliche Maßnahmen
  3. Beratung, Information und Bewusstseinsbildung
  4. Maßnahmen im eigenen Wirkungsbereich

„Sowohl jede für sich als auch gemeinsam betrachtet geben diese vier Säulen den Weg zur Zielerreichung vor. Auf dieser Basis sehe ich mich mit meinen Ressorts, hier besonders in den Bereichen Verkehr und Hochbau, in einer besonderen Verantwortung. Dort wo es sinnvoll und möglich ist, setzen wir Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz um. Dazu stellen wir auch aus meinem Ressortbudget die entsprechenden Mittel zur Verfügung", so Landesrat Lang. Ebenfalls betonte er: „Eine Strategie ist nur dann erfolgreich, wenn man sie selbst lebt. Ich würde sogar sagen, wie man sie selbst vorlebt. Und glauben sie mir, die MitarbeiterInnen in meinen Abteilungen sind hier ganz besonders motiviert!"

Warum heute hier in die Straßenmeisterei Hausmannstätten zur Pressekonferenz geladen wurde, hat einen besonderen Grund. „Ich habe im letzten Jahr fast alle Außenstellen des Straßenerhaltungsdienstes besucht und dort höchst engagierte MitarbeiterInnen kennengelernt, die vor Ideen geradezu gesprüht haben und mir ihre Projektideen und Vorstellungen für Maßnahmen im Bereich Klima- und Energie mit auf den Weg gegeben haben. Die Projektpalette ist sehr breit. Ich habe diese positiven Eindrücke mitgenommen und den Auftrag erteilt, alle Projektideen zu sammeln, auf ihre Realisierbarkeit hin zu prüfen und dann in weiterer Folge umzusetzen."

In der Straßenmeisterei Hausmannstätten wurde in Partnerschaft mit der Energie Steiermark ein ganz besonderes Projekt zur Energieversorgung und Energieeffizienz umgesetzt, welches heute, neben vielen anderen Projekten, präsentiert wurde.

Der Leiter des steirischen Straßenerhaltungsdienstes, Karl Lautner, führte dazu aus: „Sonnenstromerzeugung zur Eigenversorgung und eine Stromversorgung des Himmelreichtunnels sowie Hackschnitzelheizung und E-Tankstelle an einem Ort - entwickelt von MitarbeiterInnen der Abteilung 16 und umgesetzt mit der Energie Steiermark. Ein Beispiel von vielen und ein besonderes Projekt mit Vorbildwirkung." Martin Graf, Vorstandsdirektor der Energie Steiermark führt ergänzend aus: „Elektrizität gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Umsetzung von konkreten Klimaschutz-Projekten mit dem Land Steiermark hat dabei Vorbild-Charakter und dient als Modell-Fall. Die neue Photovoltaikanlage in Hausmannstätten liefert jährlich rund 50.000 Kilowattstunden grünen Strom für den Landes-Straßenverkehr. Insgesamt sind es rund 20 Einzel-Projekte, die wir in enger Kooperation mit der Landesverwaltung umsetzen", so Graf weiter.

Die gelebte Partnerschaft mit der Energie Steiermark im Rahmen der Klima- und Energiestrategie trägt ganz maßgeblich zur Erreichung der Klimaziele bei. Im Großen durch die Errichtung von Wind- und Wasserkraftwerken, durch Fernwärmeprojekte aus Biomasse und Solar. Im Kleinen, wie in Hausmannstätten oder bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen bei unseren Landesberufsschulen.

Abschließend resümierte der Landesrat: „Ich bin davon überzeugt, dass wir hier den richtigen Weg eingeschlagen haben und als Land Steiermark unserer Verantwortung im eigenen Bereich gerecht werden. Ich bedanke mich bei allen PartnerInnen und vor allem bei den motivierten MitarbeiterInnen, die maßgeblichen Anteil am Erfolg haben."

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