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Masterplan für die steirischen Regionen

Ausblick auf das Regionalentwicklungsgesetz in der Obersteiermark Ost

Jochen Werderitsch, Manfred Wegscheider, LH-Stv. Michael Schickhofer und Gerd Krusche (v.l.) arbeiten für noch größere Dynamik in der Entwicklung der Obersteiermark Ost. © Bilder: Land Steiermark/Fladischer; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Jochen Werderitsch, Manfred Wegscheider, LH-Stv. Michael Schickhofer und Gerd Krusche (v.l.) arbeiten für noch größere Dynamik in der Entwicklung der Obersteiermark Ost.
© Bilder: Land Steiermark/Fladischer; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Wegscheider, LH-Stv. Schickhofer und Krusche (v.l.) beim Pressegespräch in Kapfenberg 
Wegscheider, LH-Stv. Schickhofer und Krusche (v.l.) beim Pressegespräch in Kapfenberg

Graz/Kapfenberg (17. Juli 2017).- Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer zog heute (17.7.2017) gemeinsam mit dem Regionalvorstand der Obersteiermark Ost in Kapfenberg Bilanz über die bereits laufenden Regionalentwicklungsprojekte und gab einen Ausblick auf die künftige Stärkung der steirischen Regionen durch das neue Landes- und Regionalentwicklungsgesetz. Gemeinsam mit Regionsvorsitzenden Bgm. Manfred Wegscheider, BR Gerd Krusche und Regionalmanager Jochen Werderitsch gab der Zuständige für die Landes- und Regionalentwicklung einen Ausblick auf die Perspektiven für die Obersteiermark Ost. Mit dem neuen Regionalentwicklungsgesetz erhalten die Regionen mehr finanzielle Autonomie. Durch zahlreiche Projekte soll der Wirtschaftsstandort weiter abgesichert werden.

„Wir wollen die Steiermark zur lebenswertesten und erfolgreichsten Region in ganz Europa machen. Dafür brauchen wir den Masterplan Steiermark. Als ersten Schritt strukturieren wir die steirische Landes- und Regionalentwicklung neu und hinterlegen sie mit einer Strategie. Über 400 Regionalentwicklungsprojekte befinden sich bereits in Umsetzung. In allen sieben steirischen Regionen gibt es Vorzeigeprojekte, speziell entlang der Semmering- und Koralmstrecke passiert wirklich sehr viel. Besonders in der Obersteiermark wollen wir mit zahlreichen Projekten den Standort entwickeln, Betriebe ansiedeln und hunderte gut bezahlte Arbeitsplätze für die Steirerinnen und Steirer schaffen. Mit dem neuen Regionalentwicklungsgesetz geben wir unseren steirischen Regionen nochmal einen richtigen Schub. Es kommen geregelte Finanzen, moderne Strukturen und klare Verantwortlichkeiten für alle steirischen Regionen“, so LH-Stv. Schickhofer.

Schickhofer betonte zudem, dass die Investitionen in die Obersteiermark Wirkung zeigen. 72 Projekte werden zwischen 2014 und 2020 in den Bezirken Leoben und Bruck-Mürzzuschlag mit einem Projektvolumen von 7,6 Millionen Euro umgesetzt. Davon setzen sich knapp 4,6 Millionen Euro aus Mitteln der verschiedenen EU-Förderschienen zusammen. „Vom Zentrum am Berg in Eisenerz, über den S-Bahn Ausbau, dem Polsterlift am Präbichl, bis hin zu den Projekten zur Innenstadtbelebung tun wir alles, um den Menschen Perspektiven zu geben“, betonte LH-Stv. Schickhofer.

Regionsvorsitzender Manfred Wegscheider bezeichnete das neue Regionalentwicklungsgesetz als „Meilenstein zur Weiterentwicklung auf dem Weg zum erfolgreichsten Industrieraum Österreichs“. So sei die Region in der Lage, ihre Stärken als attraktiven Lebensraum für Arbeit und Hochtechnologie weiter auszubauen. Auch der stellvertretende Regionsvorsitzende BR Gerd Krusche begrüßt die Bestrebungen zu einer Stärkung der Regionen in der Steiermark, appelliert aber gleichzeitig, „das auf kommunaler Ebene teilweise noch immer weitverbreitete Kirchturmdenken aufzubrechen, ohne aber dabei zu übersehen, dass es auch zukünftig strukturelle Unterschiede innerhalb der Regionen gibt - zum Beispiel zwischen überwiegend städtischen und ländlichen Räumen.“

Jochen Werderitsch, der Geschäftsführer des Regionalmanagements Obersteiermark Ost, sieht durch das neue Gesetz die Spitzenposition in der Regionalentwicklung in Österreich abermals gestärkt. „Damit gelingt es, alle konstruktiven Kräfte zu bündeln und unsere Region mit wirksamen Projekten voranzubringen“, so Werderitsch. Mit den unlängst abgeschlossenen und sehr erfolgreichen Projekten „Erlebnis Regionale Technik“ zur Techniksensibilisierung von jungen Menschen und „10 gute Gründe für die Obersteiermark“ zur Hervorhebung der Regionsstärken nehme die Region ohnehin bereits eine Vorreiterrolle in der Regionalentwicklung ein. 

Rückfragehinweis:
Büro LH-Stv. Schickhofer
Christoph Miksch
0664-4249690
christoph.miksch@stmk.gv.at

Graz, am 17. Juli 2017