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Masterplan für die steirischen Regionen

Ausblick auf das Regionalentwicklungsgesetz in der Obersteiermark-West

Neue Chancen für die Standortentwicklung: LAbg. Hermann Hartleb, LH-Stv. Michael Schickhofer und LAbg. Gabriele Kolar (v.l.)in Zeltweg  © Bilder: Land Steiermark/Fladischer; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Neue Chancen für die Standortentwicklung: LAbg. Hermann Hartleb, LH-Stv. Michael Schickhofer und LAbg. Gabriele Kolar (v.l.)in Zeltweg
© Bilder: Land Steiermark/Fladischer; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Hartleb, LH-Stv. Schickhofer und Kolar (v.l.) bei der Pressekonferenz 
Hartleb, LH-Stv. Schickhofer und Kolar (v.l.) bei der Pressekonferenz

Graz/Zeltweg (17. Juli 2017).- Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer zog heute (17.7.2017) gemeinsam mit dem Regionalvorstand der Obersteiermark-West in Zeltweg Bilanz über die bereits laufenden Regionalentwicklungs-Projekte und gibt einen Ausblick auf die künftige Stärkung der steirischen Regionen durch das neue Landes- und Regionalentwicklungsgesetz. Gemeinsam mit LAbg. Gabriele Kolar und LAbg. Hermann Hartleb gab der Zuständige für die Landes- und Regionalentwicklung einen Ausblick auf die Perspektiven für die Obersteiermark-West.

„Wir wollen die Steiermark zur lebenswertesten und erfolgreichsten Region in ganz Europa machen. Dafür brauchen wir den Masterplan Steiermark. Als ersten Schritt strukturieren wir die steirische Landes- und Regionalentwicklung neu und hinterlegen sie mit einer Strategie. Über 400 Regionalentwicklungs-Projekte befinden sich bereits in Umsetzung. In allen sieben steirischen Regionen gibt es Vorzeigeprojekte, speziell entlang der Semmering- und Koralmstrecke passiert wirklich sehr viel. Besonders in der Obersteiermark wollen wir mit zahlreichen Projekten den Standort entwickeln, Betriebe ansiedeln und hunderte gut bezahlte Arbeitsplätze für die Steirerinnen und Steirer schaffen. Mit dem neuen Regionalentwicklungsgesetz geben wir unseren steirischen Regionen nochmal einen richtigen Schub. Es kommen geregelte Finanzen, moderne Strukturen und klare Verantwortlichkeiten für alle steirischen Regionen“, so Schickhofer.

LH-Stv. Schickhofer betonte die Wichtigkeit der Standortentwicklung: „Die Oberststeiermark wächst wieder, unsere Investitionen zeigen Wirkung. Von der Entwicklung rund um den Red Bull-Ring, über den S-Bahn Ausbau bis hin zu den Projekten zur Innenstadtbelebung tun wir alles, um den Menschen Perspektiven zu geben. Durch den Bahnausbau an Semmering und Koralm rückt die Region in das Zentrum der internationalen Verkehrsachsen und erhält eine deutliche Aufwertung der Standortqualität. Wir treiben den Breitbandausbau voran und werden im Bereich E-Mobility besonders viel tun. Neben Großinvestitionen wie der neuen ÖBB-Lehrwerkstätte in Knittelfeld werden wir alles geben, um die Obersteiermark West so richtig zu stärken.“ Die Gesamtinvestitionen in der Region Obersteiermark-West belaufen sich auf insgesamt 7,5 Millionen Euro in der Förderperiode 2014 bis 2020. Darin enthalten sind 4,7 Millionen Euro aus Mitteln der verschiedenen EU-Förderschienen.

LAbg. Hermann Hartleb zeigte sich erfreut, über die Chancen, die das neue Gesetz bietet: „Die Zusammenarbeit in der Regionalentwicklung funktioniert bei uns sehr gut. Mit dem neuen Gesetz bekommt die Regionalentwicklung nochmal einen zusätzlichen Schub. Wir sind zwei Bezirke mit 34 Gemeinden. Das hat die Abstimmung bis jetzt sehr schwierig gemacht. Mit dem neuen Gesetz gibt es mehr Eigenverantwortung für die Region.“ Seine Kollegin LAbg. Gabriele Kolar unterstrich: „Das neue Gesetz erleichtert unsere Arbeit enorm. Neben finanzieller Eigenständigkeit erspart es uns viel organisatorischen Aufwand, da wir nicht mehr 34 einzelne Gemeinderatsbeschlüsse für jedes Projekt brauchen. Das große Ziel ist es, mit den Mitteln für die Regionalentwicklung EU-Förderungen auszulösen.“

Rückfragehinweis:
Büro LH-Stv. Schickhofer
Christoph Miksch
0664-4249690
christoph.miksch@stmk.gv.at

Graz, am 17. Juli 2017