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Verleihung VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark 2017!

Landesrat Anton Lang mit allen Gewinner © Land Steiermark/Strasser
Landesrat Anton Lang mit allen Gewinner
© Land Steiermark/Strasser

 

Beim VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark gibt es heuer drei Gewinner: eautoteilen im Vulkanland ist Gesamtsieger beim VCÖ-Mobilitätspreis, "Silber" geht ex aequo an das Projekt "rund um mobil in Semriach" und den Fahrrad-Lieferservice Velofood. Die Gewinner wurden heute von VCÖ, Landesrat Anton Lang und den ÖBB mit dem VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark ausgezeichnet. Der VCÖ weist darauf hin, dass mit E-Carsharing die Klimabilanz der Mobilität deutlich verbessert werden kann.

 

Das größte Sorgenkind beim Klimaschutz ist der Verkehr, der wie kein anderer Sektor vom Erdöl abhängig ist und steigende CO2-Emissionen aufweist. Deshalb stand der diesjährige VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark unter dem Motto "klimaverträglich mobil". Der VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark wird vom VCÖ in Kooperation mit dem Land Steiermark und den ÖBB durchgeführt und von der Holding Graz, Energie Steiermark und Verkehrsverbund Steiermark unterstützt.

 

"Als Landesrat für Verkehr, Umwelt und Erneuerbare Energien freut es mich sehr, dass mit "eautoteilen im Vulkanland", "rund um mobil Semriach" und "Velofood Lieferservice Graz" wieder höchst innovative weiß-grüne Projekte den VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark gewonnen haben. Herzliche Gratulation allen Gewinnern", freut sich Landesrat Anton Lang.

 

Der Gesamtsieg beim VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark geht an "eautoteilen im Vulkanland". Im Jahr 2016 wurde in der Südoststeiermark das österreichweit größte Carsharing-Projekt gestartet. "eautoteilen im Steirischen Vulkanland" ist ein Kooperationsprojekt von 23 Gemeinden und 16 Betrieben, welche 41 E-Pkw und 16 E-Nutzfahrzeuge den Betrieben und der Bevölkerung zur Verfügung stellen. Carsharing ermöglicht in den Regionen das teure Zweitauto zu sparen. Landesrat Lang, VCÖ und ÖBB überreichten den VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark an Karl Puchas(Geschäftsführer LEA GmbH).

 

Semriach gewinnt "Silber" beim VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark. Seit dem Jahr 2014 bietet Semriach E-Carsharing an. Zusätzlich wurde im Juli mit dem GUST-mobil in Graz-Umgebung ein Anrufsammeltaxi gestartet. Mit 140 Haltepunkten wird das gesamte 60 Quadratkilometer große Gemeindegebiet abgedeckt. Zusätzlich wird mit dem GUST-mobil der Zugang zur S-Bahn gewährleistet. In Zukunft werden auch E-Fahrräder angeboten. Die Auszeichnung beim VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark nahm Projektleiterin Michaela Ziegler von Landesrat Lang, VCÖ und ÖBB entgegen.

 

"Silber" beim VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark auch für Lieferservice Velofood. Velofood ist ein nachhaltiger Lieferservice in Graz. Den Kundinnen und Kunden wird mit dem Fahrrad Essen von ausgewählten Restaurants zugestellt. Die Verpackung ist biologisch abbaubar. Den VCÖ-Mobilitätspreis Steiermark nahm für Velofood Jonathan Stallegger entgegen.

 

Die ausgezeichneten Projekte zeigen, dass auch in den Regionen klimaverträgliche Mobilität möglich ist. E-Carsharing trägt wesentlich dazu bei. Laut Umweltbundesamts verursachen Diesel-Pkw in der Gesamtbilanz inklusive Fahrzeugherstellung und Energieerzeugung im Schnitt viereinhalb Mal so hohe klimaschädliche CO2-Emissionen wie E-Pkw mit österreichischem Strommix.

 

"Um die Energie- und Umweltziele zu erreichen, reicht es aber nicht aus, bei den Pkw einfach den Motor zu wechseln. Die Emissionen des Verkehrs wären dann nach wie vor zu hoch", betont VCÖ-Experte Gansterer. Zudem verursacht der Kfz-Verkehr in den Ballungsräumen auch große Platzprobleme. Deshalb ist der Ausbau der Radinfrastruktur und der Bahnverbindungen sehr wichtig.

 

Dietmar Schubel von der ÖBB Infrastruktur AG weist auf den Beitrag der Koralmbahn für einen klimaverträglichen Verkehr hin: "Die 130 Kilometer lange Koralmbahn bringt Bahnfahrende künftig nicht schneller und umweltschonender ans Ziel. Zudem können Güterzüge auf der modernen Hochleistungsstrecke länger und schwerer beladen werden. Das entlastet die Straße, schont die Umwelt und reduziert die Transportkosten. Mit jeder Tonne Fracht, die ein Zug voranbringt und nicht ein Lkw, wird um 15 Mal weniger Kohlendioxid in die Luft geblasen."

 

Nähere Informationen zu den ausgezeichneten Projekten unter Externe Verknüpfung www.vcoe.at

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