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UNVERSTÄNDLICHE VERHINDERUNGSTAKTIK VON KPÖ UND GRÜNE

Presseinformation vom 15.09.2017

Die Schaffung von leistbarem Wohnraum ist für die Stadt Graz aufgrund des enorm starken Zuzugs (ca. 5000 Personen pro Jahr) die größte Herausforderung. Ganz vehement wurden daher von der KPÖ und der ehemaligen Wohnbaustadträtin Elke Kahr über viele Jahre soziale Wohnbauten zur Abdeckung des Wohnraumbedarfs gefordert. Nun macht die KPÖ eine 180-Grad-Wende und spricht sich gegen eine Zweckwidmung für den sozialen Wohnbau aus. Gleichzeitig verhindert sie damit notwendige Zukunftsinvestitionen in die nachhaltigste BIO-Bauernschule Österreichs.

Konkret geht es um ein fünf Hektar großes Grundstück der landwirtschaftlichen Fachschule Grottenhof, die insgesamt eine Gesamtfläche von 250 Hektar in Eigentum hat und daher die zweckgebundene Verwendung dieser Kleinfläche betrieblich leicht verkraften kann. Zudem würden die Verkaufserlöse dieses Grundstücks für Österreichs modernste BIO-Bauernschule zugeordnet werden, die über ein umfangreiches Vermarktungszentrum für BIO-Produkte verfügen wird. Damit wird der Stadtbevölkerung mit offenen Türen gezeigt, wie nachhaltige Landwirtschaft funktioniert.

Wohnbau- und Agrarlandesrat Hans Seitinger kann diese Kehrtwende nicht nachvollziehen: „Die ständige Verhinderungstaktik der Opposition bringt uns weder im nachhaltigen Wohnbau, noch in der Energie und der Landwirtschaft weiter. Wir suchen nach nachhaltigen Zukunftslösungen, damit wir den Standort Grottenhof für die nächsten Jahrzehnte sichern und weiter ausbauen können."

Aus diesem Grund kommen für Seitinger eine Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten für die besagte Fläche in Frage. Die Palette reicht dabei vom sozialen Wohnbau, über die Errichtung von Sport- und Freizeiteinrichtungen, bis hin zum geplanten Bau der Landeseinsatzzentrale des Österreichischen Roten Kreuzes. Was die BIO-Landwirtschaftsschule anbelangt, so werden gemeinsam mit der Fachhochschule Joanneum und mittels weiterer Forschungs- und Entwicklungspartnerschaften die Lebensmittelveredelung und die Produktentwicklung vorangetrieben, sodass auch qualitativ hochwertigen, regionalen Lebensmitteln jene Bedeutung beigemessen wird, die sie verdienen.


Viktor Milosevic, MA, Büro Landesrat Johann Seitinger, Tel. (0316) 877-2638, Mobil: 0676-86662638, E-Mail: viktor.milosevic@stmk.gv.at

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