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KLIMAKATASTROPHEN VERDICHTEN SICH - WAS LERNEN WIR DARAUS?

Presseinformation vom 25.09.2017

Schutzmaßnahmen verhinderten Schäden in Millionenhöhe

v.l.n.r.: DI Michael Esterl, LR Ök.-Rat Johann Seitinger, Bgm. Walter Koller und Max Pöllinger © Lebensressort / honorarfrei
v.l.n.r.: DI Michael Esterl, LR Ök.-Rat Johann Seitinger, Bgm. Walter Koller und Max Pöllinger
© Lebensressort / honorarfrei

Die Folgen des Klimawandels waren im Sommer dieses Jahres für weite Teile der Steiermark mehr als deutlich sicht- und spürbar. Sie haben tiefe Spuren der Verwüstung hinterlassen - Wege und Straßen weggespült, ganze Häuser überflutet und weggerissen, Wohn- und Wirtschaftsgebäuden in vielerlei Hinsicht entweder schwer zugesetzt oder diese zur Gänze zerstört. Vor allem die Bezirke Murau/Murtal sowie Liezen wurden von den Unwetterkatastrophen schwer getroffen. Die Unwetter in der Steiermark waren zudem davon geprägt, vermehrt und immer intensiver aufzutreten und dabei sowohl die Politik und Eisatzkräfte wie Feuerwehr und Rettung als auch das Bundesheer und die Bevölkerung vor immense Herausforderungen zu stellen.

„Der Klimawandel und seine Auswirkungen stellen für die Zukunft eine der größten Herausforderungen dar. Daher gilt es, verstärkt den Klimaschutz voranzutreiben und den Folgen der globalen Erwärmung mit Schutz- und Sofortmaßnahmen effizient zu begegnen", betont Hans Seitinger, zuständiger Landesrat für Hochwasserschutz.

Als Beispieel für erfolgreiche Schritte gegen die Unwetterkatastrophen können so die vor kurzem fertiggestellten Hochwasserschutzmaßnahmen in Oberwölz, Oberzeiring, Unterzeiring und in Schöder genannt werden, die weitere Katastrophen und Schäden in Millionenhöhe durch das schadlose Abführen der sich gebildeten Wassermassen verhindert haben.

Weitere Hochwasser-Schutzprojekte im Wert von rund 48 Millionen Euro (aufgeteilt auf Wildbach- und Lawinenverbauung, WLV, sowie Bundeswasserbauverwaltung, BWV), die von der Landesregierung direkt nach den zahlreichen Katastrophen dieses Jahres beschlossen wurden, sind

•           Kobenzbach               Gemeinde Kobenz

•           Feuerbach                  Gemeinde St. Marein-Feistritz

•           Turrachbach               Gemeinde Stadl-Predlitz

•           Gröbmingbach            Gemeinde Gröbming

•           Weißenbach               Stadtgemeinde Liezen

•           Walchenbach             Gemeinde Öblarn

•           Schöttlbach                Gemeinde Oberwölz

•           Katschbach                Gemeinde St. Peter/Kammersberg

Die Naturkatastrophen in der Obersteiermark zeigen, dass dringende Baumaßnahmen umgehend voranzutreiben sind, wobei Landesrat Seitinger auch die Wichtigkeit eines schärferen Bewusstseins hinsichtlich Umweltkatastrophen und deren Gefahrenpotenziale unterstreicht.

Seitinger abschließend: „Zahlreiche weitere Projekte befinden sich entweder bereits in der Planungs- oder in der Bauphase. Dadurch werden wir in Zukunft in der Lage sein, der Herausforderung Klimawandel und seinen Auswirkungen effektiv zu begegnen."


Viktor Milosevic, MA, Büro Landesrat Ök.-Rat Johann Seitinger, Tel. (0316) 877-2638, Mobil: 0676-86662638, E-Mail: viktor.milosevic@stmk.gv.at

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