Link zur Startseite

10 Jahre S-Bahn Steiermark – ein Erfolg auf ganzer Linie

 V.l. Werner Reiterlehner (Landesverkehrsabteilung), Franz Suppan (ÖBB), Michael Schickhofer (LH-Stv., Referent für Regionen), Anton Lang (Verkehrslandesrat), Karl Schumet (Steiermärkische Landesbahnen) und Franz Weintögl (GKB). © Land Steiermark/Strasser
V.l. Werner Reiterlehner (Landesverkehrsabteilung), Franz Suppan (ÖBB), Michael Schickhofer (LH-Stv., Referent für Regionen), Anton Lang (Verkehrslandesrat), Karl Schumet (Steiermärkische Landesbahnen) und Franz Weintögl (GKB).
© Land Steiermark/Strasser

Seit 2007 ist die S-Bahn Steiermark auf Schiene. Seither hat sie mit ihrer Strahlkraft das Mobilitätsverhalten der Menschen im ganzen Land verändert. Im Rahmen einer Sonderfahrt mit steirischen JournalistInnen in einem Sonder-Zug der GKB von Graz nach Deutschlandsberg wurde das „10-Jahr-Jubiläum" entsprechend gewürdigt. „Der damals eingeschlagene Weg zur Attraktivierung des Schienennahverkehrs hat neue Trends gesetzt. Nicht nur die Bahn, auch der RegioBus und die Stadtverkehre haben sich im Sog der S-Bahn äußerst positiv entwickelt", freuen sich der für die Regionen zuständige LH-Stv. Michael Schickhofer und der steirische Verkehrslandesrat Anton Lang.

 

Anfangs noch belächelt ist die S-Bahn Steiermark mittlerweile über die Landesgrenzen hinaus ein Leuchtturm im `Öffentlichen Verkehr´, der den Puls der Zeit getroffen hat. „Klimaschutz, Feinstaub, Stauproblematik, Parkplatzmangel - die S-Bahn hat darauf die richtige Antwort", ist der steirische Verkehrslandesrat Anton Lang überzeugt. Zum Start der S-Bahn waren Angebot und Qualität in der Tat noch nicht auf dem heutigen Niveau. Zahlreiche zusätzliche Leistungsbestellungen bei den Partnerunternehmen ÖBB, GKB und Steiermärkische Landesbahnen, Infrastruktur-Verbesserungen wie etwa die Inbetriebnahme der Koralmbahn von Werndorf bis Wettmannstätten oder die Errichtung der Nahverkehrsdrehscheibe Graz Hauptbahnhof und auch der Einsatz einer neuen Fahrzeuggeneration - Stichwort City-Jets - haben die S-Bahn jedoch kontinuierlich wachsen lassen. „Die Kunden wissen die laufenden Verbesserungen bei der S-Bahn zu schätzen. Ein Plus von 64% an täglichen Einsteigern seit S-Bahn-Start stellt dies eindrucksvoll unter Beweis", ist der Verkehrslandesrat stolz. In den letzten Jahren konnte man das konstant hohe Niveau der Frequenzzahlen stetig steigern. Über 44.000 Fahrgäste können derzeit durchschnittlich an einem Werktag in der S-Bahn begrüßt werden, das sind um 17.200 mehr als noch vor dem Start der S-Bahn Steiermark. Im Endausbau sollen übrigens rund 80 % mehr Kunden die S-Bahn nutzen. Apropos Ausbau: Seit Dezember des Vorjahres gibt es die S-Bahn auch in der Obersteiermark - mit der S 8 und der S 9 verkehren nun zwei neue Linien im Mur- und Mürztal.

Der für die steirischen Regionen zuständige LH-Stv. Michael Schickhofer betont: „Wir wollen die Lebensqualität in den steirischen Regionen erhöhen. Dafür brauchen wir Jobs, von denen man gut leben kann, den Datenhighway und natürlich moderne, gut ausgebaute Verkehrsadern. Gerade die S-Bahn Steiermark ist hier ein Erfolgsmodell. Sichere, umweltfreundliche und leistbare Mobilität für alle SteirerInnen ist unser Ziel. Besonders im Großraum Graz ist die S-Bahn gar nicht mehr wegzudenken, um schnell und sicher in die Arbeit und am Abend wieder nach Hause zu kommen. Daher haben wir vergangenen Dezember auch die S-Bahn in der Obersteiermark, von Mürzzuschlag bis Unzmarkt eingeführt. Wir tun alles, um die Lebensqualität in der Steiermark zu erhöhen und unsere Industrieregionen weiter zu stärken. Daher wollen wir die S-Bahn auch künftig weiter ausbauen, um den SteirerInnen mehr sichere, umweltfreundliche und leistbare Mobilität anbieten zu können."

Die S-Bahn ist zudem „Lokomotive" für das gesamte Spektrum der sanften Mobilität: Als Zubringerin in die Stadt und Verteilerin über die neuen Grazer Nahverkehrsknoten Murpark, Puntigam oder Don Bosco steuern auch die Graz Linien von einem Fahrgastrekord zum nächsten. Parallel zum S-Bahn-Netz hat sich auch ein RegioBus-Hauptnetz etabliert, dessen Premiumangebot Expressbusse sind. Park + Ride, Rad und Bahn und auch die aktuell beschlossene `Mikro-ÖV-Strategie`, deren Ziel ja auch die Verbesserung des Zubringerverkehrs zur S-Bahn ist, wären ohne Vorbild S-Bahn nicht in dieser Qualität zur Umsetzung gekommen. Diese tolle gesamtheitliche Entwicklung macht den aktuellen Verkehrsreferenten natürlich stolz: „Ich muss mich daher bedanken. Einerseits bei meinen Vorgängern im Verkehrsressort, die vor rund 10 Jahren den Mut aufgebracht haben, dieses Projekt zu starten und zu forcieren, andererseits gilt mein Dank aber auch dem Planerteam der S-Bahn Steiermark, bestehend aus der Landesabteilung 16, der Verbund Linie und den drei Verkehrsunternehmen ÖBB, GKB und STLB. Vor allem aber möchte ich mich bei allen SteirerInnen bedanken, die als S-Bahn-KundeInnen diesen großen Erfolg überhaupt erst möglich gemacht haben!"

 

Die S-Bahn-Erfolge im Zeitraffer

 

2007:               Start der S-Bahn Steiermark

2008:               EU-Award „Regional Champion", VCÖ-Mobilitätspreis,
                        Nominierung Staatspreis Verkehr

2010:               Inbetriebnahme Koralmbahn, Ostbahn wird als S 3 in die S-Bahn integriert,

                       neue Fahrzeuge bei GKB und STLB

2012:               erste Bilanz nach 5 Jahren S-Bahn: plus 40%

2013:               neuer Nahverkehrsknoten Graz Liebenau-Murpark

2015:               Abschluss Errichtung Nahverkehrsdrehscheibe Graz Hauptbahnhof

2016:               die S-Bahn kommt mit zwei neuen Linien in die Obersteiermark,
                        aktuelle Fahrgastbilanz bei der S-Bahn Steiermark:  plus 64%

2017:               neue Fahrzeuge bei den ÖBB (City-Jets)

Externe Verknüpfung Presseunterlage

War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).