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Aktueller Umsetzungszeitplan für die B 70

DI Herbert Reiterer (A16), Landesbaudirektor DI Andreas Tropper (A16), LTAbg. Karl Petinger, Landesrat Anton Lang, Mag.a Nina Pölzl (Büro LR Lang), LTAbg. Erwin Dirnberger (v.l.). © Land Steiermark
DI Herbert Reiterer (A16), Landesbaudirektor DI Andreas Tropper (A16), LTAbg. Karl Petinger, Landesrat Anton Lang, Mag.a Nina Pölzl (Büro LR Lang), LTAbg. Erwin Dirnberger (v.l.).
© Land Steiermark

Lange Jahre wurde in den Regionen darauf gewartet, am 13. Juni 2017 war es dann endlich soweit: Die Steiermärkische Landesregierung hat den Grundsatzbeschluss für die Umsetzung und Finanzierung der drei Straßenbau-Sonderprojekte B 64 Rechberg Straße, Abschnitt „OUF - Preding - Weiz, Teile 2 und 3a", B 68 Feldbacher Straße, Abschnitt „Fladnitz - Saaz" und B 70 Packer Straße, Abschnitt „Mooskirchen - Krottendorf" gefällt. In weiterer Folge stimmte auch der Landtag Steiermark der Umsetzung und Finanzierung der insgesamt rund 190 Millionen Euro schweren Infrastrukturvorhaben zu.
Nach dem Grundsatzbeschluss hat Landesrat Anton Lang der Verkehrsabteilung den Auftrag erteilt, den vorliegenden Umsetzungszeitplan zu schärfen. Nun war es an der Zeit, diese konkretisierte Meilensteinplanung den regionalen Landtagsabgeordneten Karl Petinger und Erwin Dirnberger vorzustellen.
Der Ausbau der B 70 im Abschnitt Mooskirchen-Krottendorf ist ein „Dauerbrenner" in der Region. Seit mittlerweile rund 30 Jahren wird über dieses Straßenbauprojekt diskutiert, erfolgen Planungen und Vorbereitungsarbeiten. Verkehrslandesrat Anton Lang. „Der geplante Neubau der B 70 im Abschnitt Mooskirchen-Krottendorf stellt den letzten noch fehlenden Abschnitt im durchgehenden leistungsfähigen Ausbau der B 70 von Köflach bis zur Autobahnanschlussstelle Mooskirchen dar. Eine verbesserte Straßenverbindung ist zum einen für die Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Ortsgebiete sehr wichtig, um sie vom Verkehrslärm und den -emissionen zu entlasten. Zum anderen ist ein gut ausgebautes Straßennetz natürlich ein entscheidender Wirtschaftsfaktor und immens wichtig für die Wertschöpfung und die Arbeitsplätze in der Region. Der Ausbau der B 70 ist zugleich aber auch ein Projekt für die Verkehrssicherheit, welche durch die in Zukunft mögliche durchgehende Verordnung als Autostraße wesentlich erhöht wird. Es freut mich, dass es mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung der Landesregierung gelungen ist, die Finanzierung nun endlich sicherzustellen. Jetzt kann mit voller Kraft an der Umsetzung weitergearbeitet werden!"
Landesbaudirektor DI Andreas Tropper erläutert die kommenden Projektschritte: „Noch heuer wird das Ergebnis der Projektkontrolle durch den Landesrechnungshof vorliegen, danach sind etwaige Anpassungen zu treffen und die Unterlagen im Jahr 2018 zur Umweltverträglichkeitsprüfung einzureichen. Im Idealfall, das bedeutet, wenn es zu keinen größeren Verzögerungen im Verfahren kommt, kann die Umweltverträglichkeitsprüfung bis Ende 2020 abgeschlossen sein, daraufhin erfolgt im Jahr 2021 die Ausschreibungsplanung, im 1. und 2. Quartal des Jahres 2022 würden Ausschreibung und Vergabe durchgeführt werden. Baustart könnte - eben unter der Voraussetzung, dass alle Verfahren einen zügigen Verlauf nehmen - Ende des Jahres 2022 sein."
Die geplanten Umsetzungskosten für das Land belaufen sich auf 55 Millionen Euro. Rund 20.000 Fahrzeuge befahren derzeit werktags die B 70, mit dem Projekt kann durch den Wegfall von rund 60 Kreuzungen bzw. Einmündungen die Verkehrssicherheit erheblich erhöht, lange Wartezeiten beim Ein- und Abbiegen vermieden und die Lärm- und Abgasbelastung für die derzeitigen Anrainerinnen und Anrainer signifikant gesenkt werden.

3. Oktober 2017

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