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GEZIELTE ERNÄHRUNGSPOLITIK FÜR MEHR LEBENSQUALITÄT

Presseinformation vom 18.10.2017

Das steirische Ernährungs- und Technologiezentrum (STERTZ) wurde feierlich eröffnet

v.l.n.r.: LR Ök.-Rat Johann Seitinger, LAbg. Sandra Holasek und LR Mag. Christopher Drexler © Lebensressort / honorarfrei
v.l.n.r.: LR Ök.-Rat Johann Seitinger, LAbg. Sandra Holasek und LR Mag. Christopher Drexler
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v.l.n.r.: LR Mag. Christopher Drexler, LAbg. Sandra Holasek, Fernsehköchin Sarah Wiener, Vize-Präsidentin LK Stmk. Maria Pein und LR Ök.-Rat Johann Seitinger © Lebensressort / honorarfrei
v.l.n.r.: LR Mag. Christopher Drexler, LAbg. Sandra Holasek, Fernsehköchin Sarah Wiener, Vize-Präsidentin LK Stmk. Maria Pein und LR Ök.-Rat Johann Seitinger
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Landesräte Drexler und Seitinger li. außen und Sarah Wiener im Vordergrund, re. außen. Im Hintergrund die Seminarbäuerinnen © Lebensressort / honorarfrei
Landesräte Drexler und Seitinger li. außen und Sarah Wiener im Vordergrund, re. außen. Im Hintergrund die Seminarbäuerinnen
© Lebensressort / honorarfrei

Auf gemeinsame Initiative von Agrarlandesrat Johann Seitinger, Gesundheitslandesrat Christopher Drexler und Forschungslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl gab die Landesregierung Anfang Juli dieses Jahres grünes Licht für ein neu zu schaffendes Kompetenzzentrum - das Steirische Ernährungs- und Technologiezentrum STERTZ. Damit konnte die Idee umgesetzt werden, Ernährungswissenschaft und -wissenstransfer, Ernährungswirtschaft, Lebensmitteltechnologie, Gesundheit sowie Forschung und Entwicklung unter einem Dach zu vereinen. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung der Hofkochschule des Bildungshauses Steiermarkhof wurde nun das Kompetenzzentrum gemeinsam mit Sarah Wiener, Fernsehköchin und Autorin, feierlich eröffnet.

Agrarlandesrat Hans Seitinger über die Bedeutung der Initiative: „Die Ernährung ist angesichts rasant zunehmender Stoffwechselerkrankungen mit negativen Auswirkungen auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Menschen das zentrale Thema des 21. Jahrhunderts. STERTZ wird in Zukunft die Sektoren Lebensmittelerzeugung, technologische Entwicklungen, Bildung und Kommunikation sowie Markenaufbau intelligent miteinander vernetzen, um die Steiermark weiterhin als das Musterland in Hinblick auf Lebensqualität und Gesundheit zu positionieren."

Gesellschaftspolitische Fragen lösen

Landesrat Christopher Drexler unterstreicht des Weiteren die Wichtigkeit des Themas in Bezug auf einen bewussteren Lebensmittelkonsum: „Jeder Mensch trifft hunderte Entscheidungen in Sachen Ernährung, doch leider noch viel zu selten im Sinne einer gesunden Ernährung, wie die steigenden Zahlen ernährungsbedingter Erkrankungen zeigen. STERTZ soll in diesem Sinne dabei helfen, gesellschaftspolitische Fragen in Zusammenhang mit Ernährung zu beantworten und neue Impulse in Richtung des gesunden und bewussten Lebensmittelkonsums zu geben."

Lange und gesund Leben

Auch Landtagsabgeordnete und Ernährungswissenschaftlerin Sandra Holasek ist von einer gesunden Ernährung überzeugt. Dabei verweist sie darauf, dass zahlreiche Risikofaktoren für die menschliche Gesundheit direkt durch die Ernährung beeinflussbar sind und erklärt im Sinne einer zukunftsorientierten, nachhaltigen Lebensform: „Die direkte Einflussnahme von Ernährungsverhalten und Lebensstil auf die Entstehung chronischer Erkrankungen, wie Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs wurde durch zahlreiche epidemiologische Untersuchungen bestätigt. Ausgehend von diesen Erhebungen wurde der ‚gesunde Lebensstil‘ auch Grundlage für zahlreiche Konsensusberichte unterschiedlicher Fachrichtungen."

Produktinnovationen durch Wissenschaft und Forschung

Egal ob „Slowfood", „Vegan", „Probiotika", oder einschlägigen „Foodblogs", um nur einige aktuelle Schlagworte zu nennen, das Thema Ernährung beschäftigt die Gesellschaft von heute mehr denn je. Daher soll die Initiative STERTZ in Kooperation mit den steirischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen neue Erkenntnisse über die Ernährung der Menschen liefern und die Entwicklung neuer Produkte vorantreiben.

Wissenschafts- und Forschungslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl: „Ich bin sehr froh, dass wir in der Steiermark nun eine ressortübergreifende und interdisziplinäre Einrichtung ins Leben rufen konnten, welche das Thema Ernährung mit allen Facetten und Schnittstellen ins Zentrum rückt und im wissenschaftlichen sowie wirtschaftlichen Gesamtkontext zu beleuchten sucht. Mittels Wissenschaft und Forschung sollen so neue Produktinnovationen entstehen und der hohe Stellenwert heimischer Nahrungsmittel untermauert werden."


Viktor Milosevic, MA, Büro Landesrat ÖK.-Rat Johann Seitinger, Tel. (0316) 877-2638, Mobil: 0676-86662638, E-Mail: viktor.milosevic@stmk.gv.at

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