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Allein fahren war gestern, `Hey Way´ ist heute!

Dominik Gschaider, LR Anton Lang und Philipp Trantin © steiermark.at/Streibl
Dominik Gschaider, LR Anton Lang und Philipp Trantin
© steiermark.at/Streibl

Die erste Mitfahrbörse Österreichs mit ökologischem Fußabdruck „Hey Way" stimuliert und erweckt das Umweltbewusstsein unserer MitbürgerInnen. Innovation, Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind die drei Schlagwörter, die allzu oft gebräuchlich verwendet werden. Vereint man diese jedoch im Zuge der Ideengenerierung, ergibt eine Kombination daraus eine App, die mit vorliegendem Gehalt am heimischen Markt noch nicht zu finden war. Seit dieser Woche ist `Hey Way´ im Google App-Store und im Apple-Store zum Download verfügbar.

 

`Hey Way´ motiviert Menschen förmlich dazu, ihren eigenen wertvollen Beitrag zur Umwelt zu leisten und miteinander zu teilen. Das steirische Start-up-Unternehmen `Hey Way´, gegründet von den beiden Studenten Dominik Gschaider und Philipp Trantin aus Graz hat dafür die notwendigen Anreizsysteme geschaffen. „Jeder einzelne positive Umweltbeitrag des Fahrers bzw. der Fahrerin und seiner MitfahrerInnen wird anhand der Schadstoffreduzierung (u. a. CO2, NOx, PM10) gemessen und dank eines persönlichen ökologischen Fußabdrucks genauestens dokumentiert. Darüber hinaus werden pro `Mitfahrt´ ECO-Points gesammelt und auf die User-Konten gutgeschrieben. Die ECO-Points verstehen sich als Treuepunkte und können in Form von Gutscheinen bei österreichischen Unternehmen - im Idealfall Förderer oder Vorreiter in Sachen Energieeffizienz und im Bereich der Erneuerbaren Energien, aber auch anderen namhaften Betrieben eingelöst werden. Die automatisierte Berechnung der Einsparung an CO2 in Kilogramm und die damit verbundene personalisierte Darstellung des Fußabdruckes runden den Umweltgedanken ab", so die beiden Geschäftsführer Dominik Gschaider und Philipp Trantin.

 

Der Stimulus des Wettbewerbsgedankens solle gerade bei Personen wie z. B. Studierenden und Menschen im ländlichen Bereich weitere Reaktionen in Richtung Fahrtenzusammenlegung bei gleichzeitiger Einsparung von CO2 auslösen. Neben der starken Reduzierung von einzelnen Fahrten und Fahrzeugen auf Österreichs Straßen wird dabei ganz besonders die Nutzung von umweltfreundlichen Fahrzeugen wie E-Autos, Hybrid- oder Wasserstofffahrzeugen beworben und forciert.

„Das Produkt und die Idee, eine Mitfahrbörse zu generieren, gibt es bereits und wird auf verschiedenste Art und Weise angeboten. `Hey Way´ kann sich jedoch mit seinem definierten USP - dem Umweltgedanken und die Mitfahrgelegenheit insbesondere im ländlichen Raum - ganz klar abgrenzen und bietet einzigartige Vorteile für die NutzerInnen", sind Gschaider und Trantin von ihrem innovativen Geschäftsmodell überzeugt.

 

Das sieht auch der im Land für Verkehr, Umwelt und Erneuerbare Energien zuständige Landesrat Anton Lang so: „Mobilität spielt eine zentrale Rolle in unserem Leben. Sowohl beruflich als auch privat wollen wir günstig, rasch, sicher und unkompliziert von einem Ort zum anderen gelangen. Unsere Mobilität hat jedoch entscheidende Auswirkungen auf unsere Umwelt und hier vor allem auf Luftgüte und Klima. Unser Mobilitätsverhalten muss sich daher ändern. Die Mobilität der Zukunft wird intelligenter, vernetzter und umweltfreundlicher sein. Dabei sehe ich persönlich jede einzelne Mobilitätsform als wichtigen Bestandteil eines integrierten Gesamtmobilitätssystems, in dem vor allem auch der Gedanke des Autoteilens und die Bildung von Fahrgemeinschaften den sogenannten Umwelt/Verkehrsverbund, bestehend aus öffentlichem Verkehr, Mikro-ÖV, Elektromobilität, Radfahren und zu Fuß gehen, unterstützt", so Lang. Dort wo motorisierter Individualverkehr notwendig sei und nicht durch den Öffentlichen Verkehr oder Mikro-ÖV-Lösungen ersetzt werden könne, würden vor allem auch Fahrgemeinschaften eine energieeffiziente, umweltfreundliche und kostengünstige Alternative bieten, die laut Lang verstärkt genutzt werden müsse.

 

„Fahrgemeinschaften sind ja an sich nichts Neues und werden vielerorts vor allem bei PendlerInnen im privaten Bereich durch Selbstorganisation bereits genutzt. Das heute präsentierte Projekt `Hey Way´ versucht hier erstmals völlig neue Wege zu gehen, wobei neben der sehr professionellen und nutzerfreundlichen Umsetzung dieser Plattform erstmals auch der Umweltgedanke einen besonderen Stellenwert einnimmt und über ein Bonussystem der ökologische Fußabdruck der NutzerInnen sehr plakativ in den Vordergrund gestellt wird", freut sich der Landesrat, der betont: „Gerade im Verkehrsbereich sind es nicht immer nur die Millionenprojekte und neue Technologien, die zu einer Verbesserung unserer Alltagsmobilität führen. Hier geht es sehr oft einfach darum, die bereits vorhandenen Möglichkeiten aufzuzeigen, zu bündeln und schlussendlich auch zu nutzen. Daraus ergibt sich dann sehr oft eine klassische Win-Win Situation, von der sowohl die Menschen als auch unsere Umwelt profitieren. Es freut mich daher sehr, dass die beiden Studenten in mein Büro gekommen sind und mich mit ihrer Begeisterung und Professionalität von ihrem Projekt überzeugt haben."

 

Lang gratuliert den beiden Entwicklern dieser App und wünscht viel Erfolg bei der Umsetzung ihres Projekts: „Hier haben sich zwei junge Männer zusammengesetzt und eine Lösung für ihr eigenes Mobilitätsproblem gesucht. Daraus entstanden ist ein Projekt, das vielen zu Gute kommen wird. Damit geht die Jugend einmal mehr mit gutem Beispiel voran und übernimmt Verantwortung, wenn es um die Planung unserer alltäglichen und zukünftigen Mobilität geht", so der Landesrat.

 

Nähere Infos dazu findet man unter Externe Verknüpfung www.hey-way.com

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