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Hoffnungsschimmer für „Aktion 20.000“

Graz, 15. Jänner 2018

Nach einem Gespräch mit Sozialministerin Beate Hartinger-Klein erwartet sich die steirische Landesrätin Doris Kampus, die bis Ende Juli Vorsitzende der SozialreferentInnen-Konferenz ist, die Wiederaufnahme der „Aktion 20.000". Diese Beschäftigungs-Initiative wurde ja bekanntlich zu Jahresbeginn von der neuen Bundesregierung gestoppt, was österreichweit zu Protesten geführt hatte.

„Bei unserem Treffen hat mir die Frau Ministerin zum Ausdruck gebracht, dass ihrerseits die Aktion 20.000 nicht gestrichen sei, sondern nur während der Dauer der Evaluierung ausgesetzt wurde", resümiert Kampus. Da die bisherigen Ergebnisse in den Modell-Regionen, in denen die „Aktion 20.000" im Juli 2017 gestartet wurde, in vielen Bundesländern durchaus vielversprechend sind, geht Kampus von einer Fortsetzung dieser Beschäftigungs-Initiative aus.

Jedenfalls werden schon bald die SozialreferentInnen der Bundesländer die Möglichkeit haben, mit Hartinger-Klein über die „Aktion 20.000" zu diskutieren. Denn die nächste SozialreferentInnen -Konferenz wurde um zwei Monate auf Mitte April vorverlegt. „Es wäre wünschenswert, wenn bei unserer Konferenz bereits die ersten Evaluierungs-Ergebnisse vorliegen, um möglichst bald älteren Langzeitarbeitslosen die Hoffnung zu geben, wieder einer Arbeit nachgehen zu können", betont Kampus.

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