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Weitere 6,6 Millionen Euro für den Ausbau steirischer Kinderkrippen und Kindergärten

LRin Lackner zu Besuch in einem Kindergarten © Lunghammer
LRin Lackner zu Besuch in einem Kindergarten
© Lunghammer

Für die Erweiterung von Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen in der Steiermark hat die Landesregierung kürzlich mehr als 6,6 Millionen Euro an Förderungen für Baumaßnahmen bereitgestellt. 124 Projekte im ganzen Land können damit realisiert werden.

„Kinderkrippen und -gärten bieten nicht bloß Spiel und Spaß, sondern sind Bildungseinrichtungen, die das Fundament für den weiteren Lebensweg der Kinder legen", betont Ursula Lackner, Landesrätin für Bildung und Gesellschaft. Daher initiierten das Land Steiermark und der Bund eine Ausbauoffensive, in deren Rahmen für die Jahre 2014 bis 2017 60 Millionen Euro zur Verfügung standen. Heuer fließen in der Steiermark weitere neun Millionen Euro an die Gemeinden bzw. Trägerorganisationen.

Mit den unlängst von der Landesregierung beschlossenen mehr als 6,6 Millionen Euro werden insgesamt 124 Bauprojekte im Kinderkrippen- und Kindergartenbereich realisiert. Gefördert werden grundsätzlich nur fertig gestellte und abgerechnete Projekte, da die tatsächlich nachgewiesenen Baukosten die Grundlage für die Berechnung der Förderung bilden.

Ausbauoffensive wirkt

„Diese Unterstützung der Gemeinden zeigt Wirkung", betont Lackner: Rund steirische 33.300 Kinder besuchen in diesem Jahr Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen, 29.300 davon einen Kindergarten. Seit 2013/14 ist die Zahl der Kinderkrippen im ganzen Land um 39 Prozent auf derzeit 229 Einrichtungen gewachsen, die von rund 4000 Kindern besucht werden. Insgesamt stehen landesweit in den Krippen mehr als 5000 Plätze zur Verfügung - und in den kommenden Monaten werden es noch mehr.

Die Zahl der in Kindergärten betreuten 3- bis 5-Jährigen ist in den letzten drei Jahren um sechs Prozent auf 29.350 gestiegen. Diese Zahlen zeigen, dass die Kinderbildung- und -betreuungs-einrichtungen von den steirischen Familien gerne angenommen werden. Bei den 4- bis 5-Jährigen verzeichnet das Land eine Betreuungsquote von rund 95 Prozent.

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