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In Liezen starten gleich zwei Bauvorhaben

NOCH führt die B 138 durch das "Gehöft Bliem". © Land Steiermark
NOCH führt die B 138 durch das "Gehöft Bliem".
© Land Steiermark
Und auch auf der L 740 fahren die Bagger auf. © Land Steiermark
Und auch auf der L 740 fahren die Bagger auf.
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Startschuss für zwei Sanierungsprojekte in Liezen. „Neben Fahrbahnsanierungen erfolgt auf der B 138, der Pyhrnpassstraße, eine Straßenumlegung, auf der L 740, der Lassingerstraße, wird zusätzlich ein ein Kilometer langer Geh- und Radweg neu gebaut. Mit beiden Maßnahmen, die in Summe 2,3 Millionen Euro kosten und an der sich die Stadt Liezen mit insgesamt 350.000 Euro beteiligt, wird die Verkehrssicherheit massiv erhöht", so Verkehrslandesrat Anton Lang.

Das Bauvorhaben auf der B 138 „Sanierung Bliem bis Liezen und Steinerne Brücke" erstreckt sich vom Straßenabschnitt von km 82,600 bis km 86,600. Auf einer Länge von 720 Meter (km 82,850 bis km 83,570) wird die Straße umgelegt. Dazu der Landesrat: „Die B 138 verläuft praktisch durch das ,Gehöft Bliem‘, sprich, sie trennt das Wohn- und das Wirtschaftsgebäude, was natürlich in punkto Bewirtschaftung sowohl für den Anrainer als auch die Verkehrsteilnehmer extrem gefährlich ist. Mit der Umlegung wird die Situation massiv entschärft."

Der Bestand wird im Mittel zehn Zentimeter durchgefräst, eventuell weitere, vorhandene Schadstellen sechs Zentimeter nachgefräst. Die Sanierung erfolgt mit in Summe 13 Zentimeter starken Asphaltschichten. Projektleiter Johannes Pichler von der A16, Verkehr und Landeshochbau: „Bei der am Beginn des Bauloses liegenden ,Steinerne Brücke‘ werden die Abdichtungen saniert. Zu den Gesamtkosten von 1,3 Millionen Euro zahlt Liezen 200.000 Euro dazu. Während der Bauarbeiten und bis zur endgültigen Fertigstellung Anfang 2019 wird der Verkehr mit Ampeln beziehungsweise händisch geregelt."

Auch die Baustelle auf der L 740 „Sanierung Liezen und Waldmüllerbrücke" ist ein größeres Vorhaben. Nachdem in dem Abschnitt von km 1,130 bis km 2,230 neben den Asphaltschichten auch der komplette Unterbau und die Entwässerung erneuert werden, kommt diese Sanierung quasi einem Neubau gleich. Der ebenfalls neu errichtete ein Kilometer lange und zweieinhalb Meter breite Geh- und Radweg schließt an einen bestehenden Radweg an und mündet in einen Gemeindeweg. Für dieses Bauvorhaben sind eine Millionen Euro reserviert, die Stadt Liezen beteiligt sich mit rund 150.000 Euro. „Es freut mich sehr, dass die Errichtung eines Geh- und Radweges Teil dieses Projektes ist, wollen wir doch ein besonderes Augenmerk auf den Radverkehr in der Steiermark legen", äußert sich der Landesrat positiv.

Das Bauvorhaben, das bis Ende 2018 fertig gestellt werden soll, beinhaltet zudem den Neubau der dreieinhalb Meter langen Waldmüllerbrücke, die bei km 1,564 den Oberdorferbach überspannt. Zudem werden von km 0,760 bis km 0,910 die Asphaltschichten erneuert.

Auch Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner zeigt sich über die Bautätigkeit in ihrer Gemeinde erfreut: „Dass diese langersehnten Projekte für unsere Bevölkerung nun umgesetzt werden können, verdanken wir nicht zuletzt Bürgermeister a.D. Rudi Hakel, der noch in seiner Amtszeit, gemeinsam mit Finanzreferenten Albert Krug die vielen Verhandlungsgespräche geführt hat. Ein großer Dank gebührt auch den GrundstückseigentümerInnen, die mit dem Verkauf bzw. Tausch ihrer Grundstücke den Rad- und Gehweg entlang der Lassingerstraße und die Straßenumlegung auf der Pyhrnpassstraße ermöglichen. Verkehrslandesrat Anton Lang, der die Finanzierung zugesichert hat, gibt mit dem heutigen ,Spatenstich' dieser Investitionen in unsere Infrastruktur das offizielle ,Go'. Ein besonderer Dank gilt natürlich auch ihm".

18. Mai 2018

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