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Die steirische Revolution im Glasfaser-Netzausbau

LH Schützenhöfer und LR Eibinger-Miedl stellen innovative Verrohrungsmethode vor

Sind begeistert von der innovativen Verrohrungsmethode: LR Barbara Eibinger-Miedl, LH Hermann Schützenhöfer und Rainer Dunst von der Firma Layjet (v.l.) 
Sind begeistert von der innovativen Verrohrungsmethode: LR Barbara Eibinger-Miedl, LH Hermann Schützenhöfer und Rainer Dunst von der Firma Layjet (v.l.)
Der Layjet ist bereits in den steirischen Regionen unterwegs © Fotos: Michael Pretterhofer; bei Quellenangabe honorarfrei
Der Layjet ist bereits in den steirischen Regionen unterwegs
© Fotos: Michael Pretterhofer; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz/Bad Waltersdorf (29. Juni 2018).- In Bad Waltersdorf im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld wurde heute (29.6.2018) von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer gemeinsam mit Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Rainer Dunst, Geschäftsführer der Firma Layjet Micro-Rohr Verlegegesellschaft m.b.H. der Layjet, die neueste Innovation aus der Steiermark, vorgestellt: Der Layjet ist eine Kabelverlegefräse, die in einem einzigen Arbeitsgang die Leerverrohrungen für die Glasfasernetze in das Straßenbankett verlegen kann.  

Landeshauptmann Schützenhöfer zur Entstehungsgeschichte: „2016 habe ich die Abteilung 7 beauftragt, die Gemeinden beim Ausbau des Glasfasernetzes in der Steiermark zu unterstützen. Der Layjet ist ein Resultat dieses Auftrags und verdeutlicht, was wir in der Steiermark durch Zusammenarbeit erreichen können. Gemeinsam mit dem Land Steiermark wurde von DW-Tech diese innovative Kabelverlegefräse entwickelt. Damit wird der ländliche Raum leichter, schneller und günstiger an die Autobahnen der Zukunft, das ultraschnelle Internet, angeschlossen. Das ist eine wichtige Voraussetzung für die Ansiedlung von Unternehmen und die Schaffung von Arbeitsplätzen in allen steirischen Regionen."

„Wir müssen sicherstellen, dass die gesamte Steiermark mit schnellem Internet versorgt ist, damit sich unsere Regionen im Zeitalter der Digitalisierung positiv entwickeln können. Deshalb werden wir uns als Land künftig auch stärker engagieren. Der Layjet ist dabei neben der neuen Breitbandinfrastrukturgesellschaft SBIDI eine wichtige Maßnahme, um den Breitbandausbau voranzutreiben. Die neue Verlegetechnik ist außerdem ein weiteres erfolgreiches Beispiel für eine Innovation aus der Steiermark, die auch international bereits wahrgenommen wird", so die für den Breitbandausbau in der Steiermark zuständige Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Der Ausbau des Glasfasernetzes ist in den nächsten zehn Jahren eine der wesentlichsten Herausforderungen, um den Wirtschaftsstandort zu stärken. Die Digitalisierung ist gerade für die ländlichen Regionen eine Chance. Dafür ist ein dichtes Glasfasernetz eine Grundvoraussetzung. Die Verlegung im Straßennetz sorgt für einen raschen, kostengünstigen und unkomplizierten Ausbau und ermöglicht gleichzeitig einen langfristigen sowie rechtssicheren Standort für die Glasfaserleitungen.

„Herkömmliche Verlegemethoden mittels Bagger haben eine Bauleistung von maximal 300 Laufmetern pro Tag. Die Kosten für die Leitungsverlegung verschlingen dabei rund 70 Prozent der Gesamtinvestitionen für den Glasfaserausbau", erklärt Layjet-Geschäftsführer Rainer Dunst. Mit der Layjet-Methode können hingegen an einem Tag bis zu drei Kilometer Verrohrungen verlegt werden, was die Verlegekosten um bis zu 70 Prozent reduziert. Der Layjet verzehnfacht somit die Verlegegeschwindigkeit. „Im Gegensatz zum Kabelpflug ist die Layjet-Methode bei jedem Untergrund einsetzbar. Durch die enorme Meterleistung und den sofortigen Verschluss der nur 15 bis 18 Zentimeter breiten Künette (Rohrverlegeschacht) sind Bauarbeiten mit dem Layjet für betroffene Anrainer kaum spürbar. Dadurch müssen Straßen praktisch nicht gesperrt werden, durchgefräste Einfahrten sind nach wenigen Minuten wieder befahrbar und das Bankett ist unmittelbar nach der Verlegung wiederhergestellt", sagt Dunst.

Weitere Informationen zum Layjet können in der Externe Verknüpfung Broschüre nachgelesen werden. Im Laufe des Nachmittags steht auch ein Video zur Verfügung. Externe Verknüpfung Link

Graz, am 29. Juni 2018

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