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Katzenkastrationsfolder: Damit aus Zwei nicht Tausende werden

Tierschutzombudsstelle bittet Katzenfreunde um Unterstützung

LR Anton Lang und Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck appelieren an alle Katzenfreunde, den neuen Katzenkastrationsfolder zu beachten. © Foto: Land Steiermark; bei Quellenangabe honorarfrei
LR Anton Lang und Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck appelieren an alle Katzenfreunde, den neuen Katzenkastrationsfolder zu beachten.
© Foto: Land Steiermark; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (12. Juli 2018).- Ab sofort steht der neue Folder „Kastration von Katzen und Katern - damit aus zwei nicht Tausende werden" der Tierschutzombudsstelle Steiermark zur Verfügung. Die Infobroschüre enthält eine Vielzahl an Informationen rund um das Thema Kastration bei Haus- und Streunerkatzen. „Der Vorteil einer Kastration ist, dass der unkontrollierten Vermehrung Einhalt geboten und in weiterer Folge Tierleid verhindert wird - denn bei weitem nicht alle Katzenwelpen finden ein gutes Zuhause. Ganz im Gegenteil, viele der Jungtiere sind unerwünscht und erhalten daher weder liebevolle Aufmerksamkeit noch notwendige medizinische Versorgung. Häufig landen diese Tiere in einem der mehr als überfüllten Tierheime oder - noch schlimmer - werden durch verbotene und tierquälerische Methoden wie Vergiften, Erschlagen oder Ertränken ‚entsorgt′", betont Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck.

Unter „Kastration" versteht man die Entfernung der hormonproduzierenden Keimdrüsen, also der Eierstöcke der weiblichen und der Hoden der männlichen Tiere. Bei dieser Operation handelt es sich um einen Routineeingriff, den die Tiere bereits nach wenigen Tagen vollständig überwunden haben. Der beste Zeitpunkt für die Kastration ist nach Erreichen der Geschlechtsreife, also im Alter von zirka fünf bis sechs Monaten. Auch das operierte Tier selbst profitiert in vielfacher Hinsicht von der Kastration: Durch das verringerte Risiko hormoneller Erkrankungen, den Wegfall tagelanger Streifzüge auf der Suche nach einem Fortpflanzungspartner und dem damit verbundenen Unfall- und Verletzungsrisiko sowie einem verringerten Risiko der Infektion von Leukose oder Katzenaids durch Paarungsbisse und Revierkämpfe, haben kastrierte Katzen und Kater eine deutlich höhere Lebenserwartung. Daher der Appell des Tierschutzlandesrates Anton Lang an alle Katzenfreundinnen und -freunde: „Lassen Sie Ihren schnurrenden Mitbewohner kastrieren! Denn Kastration ist die einzige tiergerechte und langfristig erfolgreiche Lösung der unkontrollierten Katzenvermehrung."

Der neue Folder wurde an den Magistrat Graz, die Veterinärdirektion, die steirischen Tierärztinnen und Tierärzte, die Bezirkshauptmannschaften, Tierheime und Tierverwahrer sowie an Zoofachhandlungen übermittelt. Interessierte können den Folder direkt in der Tierschutzombudsstelle in der Stempfergasse 7 in Graz anfordern oder abholen. Weiters kann er direkt von der Website Externe Verknüpfung www.tierschutzombudsstelle.steiermark.at heruntergeladen werden.  

Für Rückfragen steht die steirische Tierschutzombudsfrau Barbara Fiala-Köck unter 0676/8666-3966 gerne zur Verfügung.

Graz, am 12. Juli 2018

Für Rückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information:
Sabine Jammernegg unter Tel.: +43 (316) 877-2999, bzw. Mobil: +43 (676) 86662999 
 und Fax: +43 (316) 877-3188  oder E-Mail: sabine.jammernegg@stmk.gv.at 
zur Verfügung
A-8011 . Graz - Hofgasse 16 . DVR 0087122
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