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Stärkung des Wirtschaftsraumes rund um Weiz

Zwei EU-Förderprojekte bringen neue Impulse für Weiz und St. Ruprecht

Harald Grießer, Erwin Eggenreich, LH-Stv. Michael Schickhofer, Hubert Lang und Herbert Pregartner (v.l.) bei der Pressekonferenz. © Bilder: Land Steiermark/Fladischer; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Harald Grießer, Erwin Eggenreich, LH-Stv. Michael Schickhofer, Hubert Lang und Herbert Pregartner (v.l.) bei der Pressekonferenz.
© Bilder: Land Steiermark/Fladischer; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Zwei IWB-Förderprojekte bringen neue Impulse im Bezirk Weiz. 
Zwei IWB-Förderprojekte bringen neue Impulse im Bezirk Weiz.

Graz/Weiz (17. August 2018).- Im Rahmen einer Pressekonferenz heute (17.8.2018) im Rathaus Weiz gaben Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Schickhofer, Regionsvorsitzender LAbg. Hubert Lang, die Bürgermeister Erwin Eggenreich (Weiz) und Herbert Pregartner (St. Ruprecht an der Raab) und Abteilungsleiter Harald Grießer (A 17 - Landes- und Regionalentwicklung) einen Überblick über zwei zentrale Regionalentwicklungsprojekte rund um die oststeirische Bezirksstadt. Beide werden über Strukturfondsmittel der EU aus dem Programm für „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ (IWB) gefördert. In Weiz selbst wurde im Frühjahr dieses Jahres das Projekt „Neue Impulse für Weiz-Nord-Mitte-Umland“ gestartet. Dabei geht es darum, im topografisch begrenzten Norden der Stadt Weiz durch Schwerpunkte bei Kommunikation, Mobilität und Betriebsansiedelungen neue Entwicklungsimpulse zu setzen. Die Gesamtinvestition des bis Mitte 2020 laufenden Programms beträgt knapp unter 1,2 Millionen Euro, rund 700.000 Euro davon kommen aus IWB-Mitteln.

Im Süden von Weiz wird von der Stadtgemeinde gemeinsam mit der Nachbargemeinde St. Ruprecht an der Raab das Projekt „TIP Süd“ entwickelt. Ziel ist die Entwicklung eines transregionalen Industriegebiets im Süden des Weizer Ortsteils Preding. Dafür wurde die „St. Ruprecht-Weiz Industrieansiedlungs GmbH“ gegründet, zwischen den beiden Nachbargemeinden wurde für dieses Gebiet eine Kommunalsteuer-Splitting vereinbart. In dieses bis Ende 2020 laufende Projekt fließen insgesamt knapp 1,6 Millionen Euro, etwa 950.000 Euro kommen aus dem IWB-Topf.

Landeshauptmann-Stv. Schickhofer streicht die hervorragende Arbeit in der Region heraus: „In Weiz und in der Region rund um Weiz entsteht Zukunft. Wir gehen koordiniert vor, um die Lebensqualität der Menschen zu erhöhen. Die sorgsame Planung des Industriegebiets Preding-Süd wird gut bezahlte Arbeitsplätze in die Region bringen. Da sind wir ohnehin schon auf einem sehr guten Weg. Wir haben in der Steiermark einen enormen Rückgang bei den Arbeitslosenzahlen. Besonders wichtig sind auch die Verkehrsanbindungen. Mobilität spielt eine enorme Rolle bei der Lebensqualität. Hier schaffen wir die Voraussetzungen für weiteres Wachstum und sorgen dafür, dass die Menschen die besten Anbindungen haben. Das alles geschieht verantwortungsvoll und nachhaltig. Das liegt mir besonders am Herzen, denn aktuell erleben wir ja mit Hitzewellen, Unwettern und Dürre die furchtbaren Auswirkungen des Klimawandels. Wir haben die Pflicht, diese Gefahr für die Menschheit zu bekämpfen. Darum ist es wichtig, in den Mobilitätskonzepten auf E-Bikes, E-Ladestationen und andere nachhaltige Konzepte zu setzen. Ich danke allen Partnerinnen und Partner, die mit ihren innovativen Ideen mit uns gemeinsam die steirischen Regionen nach vorne bringen.“

Bürgermeister Eggenreich betont die Wichtigkeit der Projekte für die Stadt Weiz: „Für unsere Stadt und die Region bietet IWB neue Chancen der Unterstützung einer strategischen Entwicklungsplanung und für gezielte Mobilitätsmaßnahmen. Dadurch soll der nördliche Stadtbereich besser an die Umlandgemeinden und an das Stadtzentrum angebunden werden. Die Vermarktung gemeinsamer Wirtschaftsflächen mit einer Nachbargemeinde hat in Weiz bereits Tradition, schon mit unserer ehemaligen Nachbargemeinde Krottendorf haben wir dieses Modell erfolgreich praktiziert.“

Regionsvorsitzender Lang unterstreicht die Rolle der Regionalentwicklung für die Oststeiermark: „Von unseren regionalen Zentren Weiz, Gleisdorf, Hartberg und Fürstenfeld gehen wesentlich Impulse für die gesamte Oststeiermark aus. Daher war es uns über die Regionalentwicklung Oststeiermark besonders wichtig, unsere Zentren bei der Nutzung des Stadtumlandprogrammes zu unterstützen. Somit konnten wir weiter wichtige Schritte im Bereich Mobilität und Standortentwicklung setzen. Die Region Oststeiermark zum Leben, Wirtschaften und Genießen zählt zu den großen Nutznießern des IWB-Programmes!“

Bürgermeister Pregartner ist erfreut über die positive Entwicklung in der Region: „Die Gemeinden Weiz und St. Ruprecht an der Raab sind wichtige Standorte für Wirtschaft, Ausbildung, Gesundheit und Kultur und bieten umfangreiche Beschäftigungs-, Ausbildungs- und Wohnangebote. Mit der St. Ruprecht-Weiz Industrieansiedelungs GmbH entwickeln wir wichtige Vorhaben zur weiteren Wirtschaftsstandortentwicklung und setzen diese konsequent um. Durch gezielte Maßnahmen wollen wir unsere Region für Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen noch attraktiver gestalten.“

Graz, am 17. August 2018

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