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„Modelle von gestern lösen nicht Herausforderungen von heute"

„Es wird nicht gelingen, mit Modellen von gestern Antworten auf heutige Herausforderungen und Lösungen für die Zukunft zu bieten - schon gar nicht in der Schule. Ich bin enttäuscht, denn das Paket verzichtet offensichtlich auf die Expertise von LehrerInnen, Bildungsfachleuten und auf Erkenntnisse aus der Schulentwicklung", so die steirische Bildungslandesrätin Ursula Lackner.

„Die Abschaffung der verbalen Beurteilung in der 2. Klasse Volkschule ist ein Rückschritt in das vorige Jahrhundert, ebenso das Sitzenbleiben in der Volksschule. In der Neuen Oberstufe in den AHS können SchülerInnen ohne Durchfallen die achte Klasse erreichen - VolksschülerInnen hingegen sollen nun Klassen wiederholen müssen. Das ist widersinnig."

Allerdings findet Lackner auch positive Aspekte, wie den Kriterienkatalog bezüglich Schulreife für die Aufnahmegespräche und die damit verbundenen Förderempfehlungen sowie die klareren Kriterien für die Leistungsbeurteilung.

Was Lackner im Paket fehlt: „Maßnahmen, die die Schule und die SchülerInnen begleiten, etwa die Schulsozialarbeit und sozialpädagogische Ansätze. Nicht zuletzt benötigten die Schulen zusätzliche Ressourcen: „Sie bekommen zwar mehr Autonomie, aber nicht die Mittel, um sie umzusetzen", so die steirische Bildungslandesrätin.

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