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Setzungen und Rutschungen werden „aufgespritzt“

In den nächsten zwei Jahren sollte sich zeigen, ob sich "Botox" auf Landesstraßen durchsetzt. © STED
In den nächsten zwei Jahren sollte sich zeigen, ob sich "Botox" auf Landesstraßen durchsetzt.
© STED

Auf der B 54, Wechsel Bundesstraße, ist es auf der Richtungsfahrbahn Graz in den letzten Jahren im Bereich von km 94,50 bis km 94,70 zwischen Feistritztal (Ortsteil Hirnsdorf) und Pischelsdorf immer wieder zu Setzungen der Fahrbahn gekommen. Verkehrslandesrat Anton Lang: „Nun wurde durch den Straßenerhaltungsdienst in Zusammenarbeit mit der niederösterreichischen Firma APS, Advanced Polymer Solutions, versucht, durch ein umweltschonendes Produkt eine Bodenverfestigung zur Sicherung der Fahrbahn herzustellen. Dieses Forschungsprojekt wird nun in den nächsten zwei Jahren in Zusammenarbeit mit der Firma APS wissenschaftlich begleitet und beobachtet."

Und Projektleiter Andreas Sauseng vom STED erklärt: „Im Rahmen des Forschungsprojektes wurde durch Kunstharzinjektionen mit einem umweltschonenden Polyurethan Kunstharz nach dem Mini-Grout-Prinzip der Untergrund verfestigt und die im Untergrund vorhandenen Hohlräume ausinjiziert". Dadurch konnte die Fahrbahn auch um rund 1,5 cm angehoben werden.

„Sollte diese Sanierungsmethode erfolgreich sein, könnten zukünftig auch einige Rutschungen am Landesstraßennetz ohne umfangreiche Erdarbeiten und somit langen Bauarbeiten und Verkehrsbehinderungen durchgeführt werden. Auf der B 54 wurde das Kunstharz innerhalb von vier Tagen injiziert, herkömmliche Sanierungsarbeiten hätten rund sechs Woche gedauert", sagt Referatsleiter Franz Nöhrer vom STED.

22. Oktober 2018

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