Link zur Startseite

SEITINGER ÄUßERST EMPÖRT ÜBER TIROLER ALMURTEIL

Presseinformation vom 22.02.2019

LR Johann Seitinger empört über Tiroler Almurteil © Jonny Lunghammer
LR Johann Seitinger empört über Tiroler Almurteil
© Jonny Lunghammer

Das zivilrechtliche Urteil aus Tirol einen Bauern dafür zu bestrafen, dass er seine Tiere auf der Alm nicht von einem Gehweg abgegrenzt hat, ist nicht nur in der Sache, sondern auch hinsichtlich des Strafausmaßes in keinster Weise nachzuvollziehen.

Jetzt kämpfen die heimischen Almbauern ohnehin schon gegen Raubtiere aller Art, um ihren Tierbestand zu erhalten und müssen damit scheinbar jeden noch so großen Unsinn mittragen. Und dann kommt noch dieses Urteil.

„Wenn ich das Urteil auf die Gemüter der steirischen Almbauern übertrage, die 2.000 Almen bewirtschaften und die Landschaft auch im Sinne eines nachhaltigen Lawinenschutzes bewirtschaften und pflegen, dann wird es Zeit ordentlich auf den Tisch zu hauen. Wenn das so weitergeht, werden wir bald niemanden mehr finden, der sich die Belastung einer Almwirtschaft antut. So hoffe ich, dass ein derartiges Urteil auf höherer gerichtlicher Ebene umgehend zu Fall gebracht wird, um nicht diesem schönen Österreich einen nachhaltigen volkswirtschaftlichen Schaden aufzubürden", zeigt sich Landesrat Johann Seitinger äußerst empört über das Tiroler Almurteil.

Es bleibt zu hoffen, dass dann auch die Tourismuswirtschaft hilft, die mit schönen Hochglanz-Broschüren unsere gepflegten Landschaften an Millionen von Gästen aus aller Welt vermarktet.


 


Michael Riegelnegg, MA, Pressesprecher, Büro Landesrat Ök.-Rat Johann Seitinger, Tel. 0316-877 2638
Mobil: 0676/86662638, Mail: michael.riegelnegg@stmk.gv.at, Externe Verknüpfung www.lebensressort.steiermark.at

War diese Information für Sie nützlich?

Danke für Ihre Bewertung. Jeder Beitrag kann nur einmal bewertet werden.

Die durchschnittliche Bewertung dieses Beitrages liegt bei ( Bewertungen).