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Pionierkompanie einzusparen ist Schuss ins Knie

Presseinformation vom 13.06.2019

Angesichts der zunehmenden Naturkatastrophen äußert der für Hochwasserschutz zuständige Landesrat Johann Seitinger massive Kritik.

Die Meinung ist einhellig - seien es die Vereinten Nationen, zahlreiche renommierte nationale und internationale Klimaforscher oder die Versicherungsbranche: Naturkatastrophen und extreme Wetterereignisse wie Hochwasser, Hagel, Lawinen, massiver Schneefall sowie Stürme usw. werden nicht nur weltweit, sondern auch in unserem Land massiv zunehmen. In den letzten Jahren wurde die Steiermark von zahlreichen Naturkatastrophen heimgesucht. Das Leid der Menschen sowie die finanziellen Schäden sind enorm und es braucht die vollste Unterstützung für die Betroffenen. Alleine in der Steiermark gab es in Folge von Naturkatastrophen Schäden in der Höhe von rund zwei Milliarden Euro in den letzten 12 Jahren.

Seitinger: „Ein Schuss ins Knie"

Der ehemalige Verteidigungsminister Mario Kunasek initiierte das Projekt zur Stärkung der österreichweiten Pionier- und Sicherheitskompanien des Bundesheers im Katastrophenfall. Die Unterstützung durch das Österreichische Bundesheer erwies sich bei den Naturkatastrophen in der Steiermark in den vergangenen Jahren, sei es das Hochwasserereignis in Gasen, die heurige Schneekatastrophe, sowie die enormen Rutschungen im Vorjahr in der Obersteiermark etc. als unverzichtbar. Der neue Verteidigungsminister Thomas Starlinger hingegen ließ nun verlautbaren, dass es aufgrund der Finanzlage kaum eine Chance auf Realisierung der geplanten Pionier- und Sicherheitskompanien in den Ländern gäbe. Angesichts der bereits eingetretenen Naturkatastrophen sowie der Prognosen für die Zukunft kann und muss von Verantwortungslosigkeit und Kurzsichtigkeit in höchstem Maße gesprochen werden. „In Zeiten zunehmender Naturkatastrophen ist eine solche Entscheidung ein No-Go und fernab jeder menschlichen Logik", äußert der für Hochwasserschutz in der Steiermark zuständige Landesrat Johann Seitinger massive Kritik an diesem Entschluss und fordert diesen umgehend zurückzunehmen.

 


 


Michael Riegelnegg, MA, Pressesprecher, Büro Landesrat Ök.-Rat Johann Seitinger, Tel. 0316-877 2638
Mobil: 0676/86662638, Mail: michael.riegelnegg@stmk.gv.at, Externe Verknüpfung http://www.lebensressort.steiermark.at/

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