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Steirische Gärten und Erholungsräume ohne Glyphosat

Presseinformation vom 28.06.2019

Passend zum internationalen „NATUR im GARTEN“-Tag am 30. Juni zeigen 55 steirische Gemeinden großes Interesse an der ökologischen Grünraumbewirtschaftung.

55 steirische Gemeinden zeigen großes Interesse für ökologische Grünraumbewirtschaftung © Ökoregion Kaindorf / honorarfrei
55 steirische Gemeinden zeigen großes Interesse für ökologische Grünraumbewirtschaftung
© Ökoregion Kaindorf / honorarfrei

Der Klimawandel und seine Auswirkungen stellen für viele Tier- und Pflanzenarten und auch vor allem für den Menschen eine massive Bedrohung dar. Die Sicherung des ökologischen Gleichgewichtes von öffentlichen Grünräumen und Gärten sowie ein glyphosat- und pestizidfreies Unkrautmanagement in den Gemeinden wird von immer größerer Bedeutung.

55 steirische Gemeinden zeigen Interesse „NATUR im GARTEN"-Gemeinde zu werden

Die Vorteile für die steirischen Gemeinden liegen auf der Hand: Eine natürliche Vielfalt im öffentlichen Grünraum steigert die Biodiversität, das Kleinklima wird angenehmer und ein sichtbares ökologisches Empfinden tritt ein. Aus zahlreichen Umfragen geht hervor, dass der überwiegende Teil der Bevölkerung ökologisch gepflegte Grünräume massiv bevorzugt. Entschließt sich eine Gemeinde diesen naturnahen Weg der Grünraumpflege zu gehen, kann sie sich als umweltbewusste „NATUR im GARTEN"-Gemeinde präsentieren. Vielfalt und dauerhafte Bepflanzungen geben der Natur und nicht zuletzt auch den bedrohten Bienen und Schmetterlingen den Platz, den sie dringend benötigen. „Wir dürfen im Bereich des Klima- und Umweltschutzes nicht warten bis die Glocken läuten, sondern müssen mit Überzeugungsarbeit und auch klaren Vorgaben die notwendigen Maßnahmen einleiten", so Nachhaltigkeitslandesrat Johann Seitinger.

Der Weg zur „NATUR im GARTEN"-Gemeinde

Und jetzt können sich steirische Gemeinden der „NATUR im GARTEN"-Initiative der Ökoregion Kaindorf anschließen. Dafür sind von den Gemeinden folgende drei Kernkriterien einzuhalten:

  1. Verzicht auf Pestizide
  2. Verzicht auf chemisch-synthetische Dünger
  3. Verzicht auf Torf und torfhaltige Produkte.

Um letztlich eine „NATUR im GARTEN"-Gemeinde zu werden, ist es erforderlich beim Gartentelefon Steiermark unter 033 34 - 31 700 anzurufen und die notwendigen Schritte dazu abzustimmen sowie einen Termin für eine Erstberatung durch die Ökoregion Kaindorf zu vereinbaren. 

Das „NATUR im GARTEN Steiermark"-Team

Zur Unterstützung dieses praxisnahen und ökologischen Weges bietet „NATUR im GARTEN" eine umfangreiche Beratung an, die unter naturimgarten@oekoregion-kaindorf.at sowie der Telefonnummer des Gartentelefons 0 33 34 - 31 700 zur Verfügung steht. Nachhaltigkeitslandesrat Johann Seitinger: „Dieses einmalige Projekt ‚NATUR im GARTEN‘ als Initiative der Ökoregion Kaindorf ist insbesondere als bewusstseinsbildende Maßnahme zu sehen, um viele Nachahmer für diese begeisterungsfähige Art der Grünraumbewirtschaftung zu finden."

 


 


Michael Riegelnegg, MA, Pressesprecher, Büro Landesrat Ök.-Rat Johann Seitinger, Tel. 0316-877 2638
Mobil: 0676/86662638, Mail: michael.riegelnegg@stmk.gv.at, Externe Verknüpfung http://www.lebensressort.steiermark.at/

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