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L 740: Geh- und Radweg feierlich eröffnet

Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner und Verkehrslandesrat Anton Lang probierten den neuen Geh- und Radweg gleich selbst aus. © Stadtgemeinde Liezen
Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner und Verkehrslandesrat Anton Lang probierten den neuen Geh- und Radweg gleich selbst aus.
© Stadtgemeinde Liezen

Vor rund einem Jahr hat man die Bauarbeiten auf der Döllacher Straße gestartet. Am Dienstag, den 30. Juli, konnte der neue Geh- und Radweg zwischen Liezen und dem Josefihof an der Gemeindegrenze zu Lassing eingeweiht werden.

„Ein lang gewünschtes und schließlich geplantes Projekt kann heute seiner Bestimmung übergeben werden", lauteten die einleitenden Worte von Liezens Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner im Zuge der feierlichen Eröffnung, die durch ein Formationsreiten am Josefihof umrahmt wurde. Ein Kilometer lang ist der neue Begleitstreifen entlang der L 740, der von jenen genutzt werden kann, die der Umwelt und der eigenen Gesundheit zuliebe auf das Auto verzichten und dabei „die Schönheit der Natur genießen wollen", so Pfarrer Andreas Fischer, der selbst mit dem Rad gekommen war, um gemeinsam mit Pfarrer Gernot Hochhauser die Segnung durchzuführen.

Neben Vertretern der Stadtgemeinde und der bauausführenden Firma Granit war auch Landesrat Anton Lang gekommen, um den neuen Geh- und Radweg gleich selbst auszuprobieren. Vor zwei Jahren hat er die Radverkehrsstrategie 2025 ins Leben gerufen, „um die steirische Bevölkerung zu motivieren, für kurze Strecken das Rad zu nehmen", sagte der Landesrat. "Aus anfänglich einigen mutigen Bürgermeistern, die diese Idee aufgegriffen haben, sei mittlerweile ein wahrer Boom und daraus zahlreiche Projekte entstanden", so Lang. In Liezen ist eines dieser Vorhaben mit dem Rad- und Gehweg an der L 740 umgesetzt worden. Die dafür nötigen Kosten sind auf knapp eine Million Euro veranschlagt worden, wobei der finanzielle Anteil der Gemeinde Liezen von 260.000 Euro zu 50 Prozent durch das Land Steiermark gefördert wurde. Bei diesem einen Projekt würde es in Liezen jedoch nicht bleiben, betonte Bürgermeisterin Roswitha Glashüttner: „Die Sicherheit der Bürger von Liezen liegt mir sehr am Herzen, weshalb es gilt, weitere Maßnahmen zum Schutz von Radfahrern zu setzen."

Mit der Teilnahme an der Radverkehrsstrategie 2025 will man in Liezen die nötige Infrastruktur schaffen, „damit alltägliche Fahrten mit dem Rad unternommen werden können", so Barbara Aigner, Kommunikationsbeauftragte der Stadtgemeinde. Schließlich ist der Wunsch nach mehr Radwegen eines der Ergebnisse, die der laufende Bürgerbeteiligungsprozess zur aktiven Stadtgestaltung hervorgebracht hat. „Um dem nachzukommen, wird es auch bauliche Maßnahmen im Stadtgebiet geben. Im Zuge jeder Straßensanierung berücksichtigen wir schon jetzt Flächen, die wir für Radwege nutzen können", eröffnete Aigner, die als aktuelles Beispiel die Grimminggasse anführte.

31. Juli 2019 

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