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Umfangreiches Handbuch zur Bildungs- und Berufsorientierung in der Steiermark

Menschen haben individuelle Potenziale, Talente und Begabungen. Wenn sie in ihrer Arbeit ihre Interessen und Stärken nützen und ausbauen können, so bringt das nicht nur sie persönlich weiter, sondern es profitieren auch die heimische Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt. Es den SteirerInnen zu ermöglichen, in ihrer Region gut arbeiten und leben zu können ist daher zentrales Element der Regionalentwicklungs-Strategie des Landes. Seit 2016 hat Bildungslandesrätin Ursula Lackner die regionale Bildungs- und Berufsorientierung (BBO) neu strukturiert und massiv ausgebaut.

Darüber hinaus wurde 2017 ein Landesgremium für Bildungs- und Berufsorientierung Steiermark (BBO-Landesgremium) konstituiert, in dem unter der Federführung des Bildungsressorts alle wichtigen Stakeholder vertreten sind: das Land Steiermark mit den Ressorts für Bildung (LRin Ursula Lackner), Soziales (LRin Doris Kampus) und Wirtschaft (LRin Barbara Eibinger-Miedl), alle steirischen SozialpartnerInnen, das Arbeitsmarktservice Steiermark, das Sozialministeriumsservice Steiermark sowie die in diesem Kontext bedeutenden PartnerInnen.

Die insgesamt 14 Institutionen arbeiten gemeinsam an der Stärkung, Effizienz und Effektivität der Bildungs- und Berufsorientierungslandschaft in der Steiermark sowie an der Umsetzung der in der Steirische Strategie für Bildungs- und Berufsorientierung (BBO-Strategie) definierten Zielsetzungen. Es gilt, die jeweiligen Angebote besser aufeinander abzustimmen, „weiße Flecken" zu identifizieren und Maßnahmen zu entwickeln, um Bildungs- und Berufsorientierung in der Steiermark als lebensbegleitenden Prozess zu etablieren.

 

Tätigkeitsbericht 2018

Die Erfolge der intensiven Arbeit spiegeln sich auch im BBO-Tätigkeitsbericht 2018 wieder, der am gestrigen Ausschusstag den Landtagsparteien vorgestellt worden ist. Auf 89 Seiten werden nicht nur alle Neuerungen und die gesamte Struktur der Bildungs-und Berufsorientierung in der Steiermark umfassend dargelegt, sondern auch sämtliche Anlaufstellen zu diesem Thema angeführt.

Abzurufen ist der Tätigkeitsbericht auch im Internet unter
 Externe Verknüpfung www.bildungs-und-berufsorientierung.steiermark.at ► Tätigkeitsbericht

LRin Ursula Lackner

„Die Bildungs- und Berufsorientierung gewinnt angesichts der vielfältigen Möglichkeiten zur Berufswahl einerseits und des Facharbeitermangels andererseits immer mehr an Bedeutung. Sie unterstützt Kinder und Jugendliche dabei, den für sie am besten geeigneten Bildungsweg einschlagen zu können -einen, der ihren Interessen und Talenten entspricht, der ihnen genau das Rüstzeug in Sachen Bildung gibt, das sie für ihr späteres berufliches Leben benötigen."

LRin Doris Kampus

„Ein besonderes Anliegen des Sozialressorts ist es, benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen erfolgreichen Ersteinstieg in den Arbeitsmarkt oder in weiterführende Ausbildungen zu ermöglichen. So wurde das Ausbildungszentrum in Graz-Andritz reorganisiert. Information und Beratung, Kompetenzcheck und Berufsorientierung, Ausbildung und Vermittlung in die Arbeitswelt für Jugendliche mit Behinderung oder Einschränkung sind die neuen Aufgaben. Es ist das erste derartige Kompetenzzentrum für berufliche Inklusion in Österreich. Dort sollen Jugendliche und junge Erwachsene auf eine Entdeckungsreise zu ihren eigenen Talenten gehen und im Idealfall eine Lehrausbildung abschließen und so gut vorbereitet den Übergang in die Arbeitswelt schaffen. Inklusive Ausbildungsmöglichkeiten werden in acht modernen Werkstätten in Form von Lehre, verlängerbarer Lehre und Teilqualifizierung angeboten. Gerade in der Erprobung und Entwicklung neuer digital unterstützter Beschäftigungsmöglichkeiten werden viele neue Chancen erwartet."

LRin Barbara Eibinger-Miedl:

„Die Steiermark ist ein Land der Talente. Mit der entsprechenden Bildungs- und Berufsorientierung möchten wir sicherstellen, dass die jungen Steirerinnen und Steirer jenen Ausbildungsweg einschlagen, der ihren Talenten am besten entspricht. Gleichzeitig können wir ihnen die Karrieremöglichkeiten in ihren Heimatregionen aufzeigen, indem wir die regionale Wirtschaft einbeziehen!"

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