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B 115: Rund 7.500 Tonnen Material werden abgetragen

Tonnenschwere Felsen müssen sogar gesprengt werden. © A16/STED
Tonnenschwere Felsen müssen sogar gesprengt werden.
© A16/STED

Nach einem Felssturz am 27. Dezember 2019 ist die B 115, Eisenstraße, in der Ortschaft Lainbach, Gemeinde Landl, derzeit nur einspurig befahrbar. Nachdem am 8. Jänner ein neuerlicher Felssturz stattfand, wurde der Bereich gestern geologisch erneut beurteilt. Die Sicherungsarbeiten starten nun am 14. Jänner 2020.

Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang: „Die Sicherheit der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer hat absolute Priorität. Um notwendige Sicherungsmaßnahmen durchführen zu können, wird der Abschnitt ab kommenden Dienstag für maximal drei Wochen gesperrt. Um die Totalsperre möglichst kurz zu halten, wird auch Samstag und Sonntag gearbeitet. Bis zur endgültigen Fertigstellung dauert es etwa sechs Wochen, die Kosten belaufen sich auf rund 150.000 Euro."

So müssen Bäume gefällt, Sprengungen und Felsberäumungen durchgeführt werden. Und nachdem die bestehenden Netze zerstört wurden, müssen neue Schutzbauwerke errichtet werden. 

„In Summe müssen in etwa 7.500 Tonnen Material mittels Sprengung und Spezialbagger abgetragen werden. Dabei handelt es sich um ,verwitterte‘ Konglomerat-Schichten, die sich teilweise bereits gelöst haben. Vereinzelte Blöcke haben ein Gewicht von bis zu fünf Tonnen", erklärt Franz Nöhrer, Leiter des Referats Bauwerkserhaltung und Geotechnik im Straßenerhaltungsdienst.

In den letzten drei Wochen, in denen der Abschnitt dann wieder einspurig befahrbar sein wird, wird auf einer Länge von 50 Meter ein neuer Steinschlagschutz errichtet.

Während der Totalsperre wird der Verkehr über die B 146 (Gesäusestraße), die B 117 (Buchauer Straße) und die L 705 (Erbstraße) umgeleitet.

10. Jänner 2020

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