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B 65: Raabbrücke-Bogensegmente wurden eingehoben

Das Einheben der imposanten Bogensegmente lief "wie am Schnürchen".  © A16
Das Einheben der imposanten Bogensegmente lief "wie am Schnürchen".
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Exakt einen Monat nach der Anlieferung und Einhebung zweier 27 Tonnen schweren Stahlträgern an der Raabbrücke auf der B 65 in Gleisdorf, wurden am Montag auch die vier Stahlbetonsegmente - je zwei Betonfertigteilsegmente pro Bogen - nach Gleisdorf transportiert. Diese konnten im Anschluss eingehoben werden.

„Die Arbeiten an der Raabbrücke schreiten weiter hervorragend voran. Das Einheben der Bogensegmente erfordert höchste Genauigkeit und Konzentration, weshalb ein großer Dank an alle Verantwortlichen ergeht. Durch die Fertigstellung dieser Arbeit ist wieder ein wichtiger Schritt hin zur voraussichtlichen Fertigstellung Mitte September getan. Außerdem ergibt sich nun bereits ein imposantes Bild der neuen Raabbrücke", sagt Verkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang.

„Jedes Segment hat ein Gewicht von ca. 25 Tonnen und musste millimetergenau in die an den Stahlträgern vorgesehenen Stahlschuhe eingefädelt werden. Auch im Bogenscheitel mussten die Bogensegmente mit einer solchen Verbindung zusammengesteckt werden. Das Versetzen der Fertigteile funktionierte so gut, dass bereits Montagmittag der kritische Teil der Arbeit erfolgreich abgeschlossen werden konnte und alle vier Bogensegmente versetzt waren", erklärt Projektleiter Gernot Hirzabauer von der A16 (Verkehr und Landeshochbau).

Die Projektkosten belaufen sich auf ca. 2,2 Millionen Euro, wovon etwa 150.000 Euro von der Stadt Gleisdorf beigesteuert werden.

29. Juli 2020

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