Die steiermärkische Landesregierung
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Klima- und Umweltschutz ab 2021 im Wirkungscontrolling des Landes verankert

Klimaauswirkungen fixer Bestandteil der Controlling-Prozesse in der Steiermark

Ab 2021 ist der Klimaschutz im Wirkungscontrolling des Landes verankert, so LH Schützenhöfer und LRin Lackner. (ACHTUNG: Archivbild!) © Klara Hutter; bei Quellenangabe honorarfrei
Ab 2021 ist der Klimaschutz im Wirkungscontrolling des Landes verankert, so LH Schützenhöfer und LRin Lackner. (ACHTUNG: Archivbild!)
© Klara Hutter; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (19. August 2020).- Der Klimawandel und seine Folgen zählen zu den großen Herausforderungen unserer Zeit. Bereits heute sind die negativen Auswirkungen für viele Steirerinnen und Steirer ein ernstzunehmendes Problem. Um bestmöglich damit umzugehen und die notwendigen Maßnahmen zu setzen, wurde das Klimakabinett gebildet. Dadurch ist Klima- und Umweltschutz über alle Ressorts hinweg eine wichtige Querschnittsmaterie. Ein Ergebnis der Arbeit des Klimakabinetts wurde vergangenen Montag beschlossen: Die Ergänzung der Dimension „Umwelt" im Wirkungscontrolling des Landes. Damit sind die grundsätzlichen Klimaauswirkungen bereits vor der Fertigstellung des geplanten Klimachecks fixer Bestandteil der Controlling-Prozesse in der Steiermark.

„Der steirische Weg ist, das Klima zu schützen und dem Land zu nützen, denn wir sind das grüne Herz und das grüne Hirn. Mit der Verankerung des Klima- und Umweltschutzes im Wirkungscontrollings des Landes Steiermark gehen wir diesen Weg konsequent weiter", so Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer.

Im Konkreten bedeutet die neue Regelung, dass neben den Wirkungsdimensionen „Finanzielle Auswirkungen auf öffentliche Haushalte" und „Gender und Diversität" nun auch die Kategorie „Umwelt" (insbesondere der Klimaschutz) betrachtet wird. Damit liegt ab 2021 ein jährlicher Bericht über die klimarelevanten Auswirkungen des Landesbudgets vor. „Jetzt ist Klima- und Umweltschutz fest in den Controlling-Prozessen des Landes verankert. Damit ist das Thema noch weiter in den Fokus gerückt. Ein wichtiger und guter Schritt, wenn man bedenkt, dass bereits heute viele Steirerinnen und Steirer unter dem Klimawandel und seinen Folgen leiden", erklärt die Umweltlandesrätin Ursula Lackner und verweist auf die positiven Erfahrungen mit den bisher verankerten Kriterien.

In der Agenda Weiß-Grün hat sich die Landesregierung zum Ziel gesetzt, einen unbürokratischen Klimacheck in der Steiermark zu installieren, der eine umfassende Klimafolgenabschätzung einzelner Maßnahmen durchführt. Ein komplexes Unterfangen, an dem bereits von Expertinnen und Experten gearbeitet wird. „Während der Klimacheck ausgearbeitet wird, warten wir nicht ab, sondern setzen wichtige Zwischenschritte", so Lackner und ergänzt: „Der Beschluss des neuen Wirkungscontrollings ist ein wichtiger erster Schritt und eine Ergänzung zum zukünftigen Klimacheck."

Die Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt, treffen alle Wirkungsbereiche des Landes. Daher ist die breite Zusammenarbeit, die mit dem Klimakabinett gestartet wurde, von großer Bedeutung. Die Ziele, die in der Agenda Weiß-Grün definiert wurden, sind ambitioniert aber auch dringend notwendig. Deswegen stellen Schützenhöfer und Lackner abschließend klar: „Klima- und Umweltschutz hat in der Steiermark Priorität. Wir wollen, dass auch unsere Kinder und Enkel ein lebenswertes Bundesland vorfinden. Deswegen müssen wir bereits heute konsequent einen Schritt nach dem Anderen setzen, um unsere Ziele zu erreichen."

Graz, am 19. August 2020

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