Die steiermärkische Landesregierung
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Murgangbarriere zum Schutz der B 317

Bis zu acht Meter tief werden die Anker gebohrt. © A16
Bis zu acht Meter tief werden die Anker gebohrt.
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Zahlreiche Unwetter verursachten heuer quer durch die Steiermark immer wieder Rutschungen oder Steinschläge, die Landesstraßen beschädigten und Sicherungsmaßnahmen notwendig machen. Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang: „Eine der ,Unwetterbaustellen‘ ist derzeit an der B 317 bei St. Peter ob Judenburg zwischen den Ortsteilen Pichl und Schütt. Hier haben am 6. September Gewitter und Starkregen einen Erdrutsch verursacht, der die Friesacher Straße teilweise verschüttete. Zum Schutz wird hier nun eine sogenannte Murgangbarriere errichtet, die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 80.000 Euro."

Nach den von Judenburgs Regionalleiter Wolfgang Auinger koordinierten Sofortmaßnahmen durch den Straßenerhaltungsdienst und der Absicherung der Gefahrenstelle in den Nachtstunden mit Betonleitwänden, wurde die Gefahrenstelle beurteilt und weitere Gefahr bei Starkniederschlagsereignissen festgestellt.

„Deshalb wird nun auf einer Länge von 15 Metern ein dreieinhalb Meter hohes Schutzbauwerk errichtet. Die notwendigen Anker werden bis zu acht Meter tief in den Hang gebohrt. Bis zur Fertigstellung voraussichtlich Anfang Oktober ist der Abschnitt nur einspurig befahrbar, Ampeln regeln den Verkehr", sagt Projektleiter Marc-André Rapp vom STED.

16. September 2020

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