Die steiermärkische Landesregierung
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Neuer Mobilitätsplan für die Region Obersteiermark Ost beschlossen

Von Verkehrssicherheit, über öffentlichen Verkehr bis hin zum Radverkehr

Im Mobilitätsplan setzt LH-Vize. Anton Lang natürlich auch auf den öffentlichen Verkehr. © Land Steiermark
Im Mobilitätsplan setzt LH-Vize. Anton Lang natürlich auch auf den öffentlichen Verkehr.
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Ende September wurde der über 80 Seiten zusammengefasste Regionale Mobilitätsplan Obersteiermark Ost von den Mitgliedern der Regionalversammlung per Umlaufbeschluss mehrheitlich, heute von der Steiermärkischen Landesregierung einstimmig beschlossen. Im nächsten Jahr erfolgt dann noch die Abstimmung im Landtag Steiermark. „Schwerpunkte in diesem zukunftsweisenden Konzept sind unter anderem die Verkehrssicherheit, die Sicherstellung der Versorgung durch öffentliche Verkehrsmittel durch die Attraktivierung des Bahn- und Busverkehrs sowie die flächige Erschließung durch Mikro-ÖV Systeme und die Einrichtung von multimodalen Knoten zur optimalen Verknüpfung unterschiedlicher Verkehrsmittel. Ebenso stellen die Attraktivierung des Radverkehrs in den dafür ausgewiesenen Potenzialräumen für den Alltagsradverkehr, die Instandhaltung der Landesstraßen entsprechend deren jeweiliger regionalen Bedeutung insbesondere für den Gütertransport, eine Abstimmung der Siedlungsstruktur auf den Zugang von öffentlichen Verkehrsmitteln und entsprechendes Mobilitätsmanagement wichtige Handlungsfelder dar", beschreibt Verkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang das umfassende Maßnahmenpaket.

Seit dem Jahr 2016 werden in der Steiermark die bis zum Jahr 2011 erarbeiteten regionalen Verkehrskonzepte (RVK) überarbeitet und regionale Mobilitätspläne (RMP) erstellt. Im Frühjahr des Jahres 2019 wurde mit der Entwicklung des regionalen Mobilitätsplans für die Region Obersteiermark Ost begonnen. In einem partizipativen Prozess, in dem VertreterInnen der Region über Workshops eingebunden waren und die Gemeinden und Interessensvertretungen der Region über Fragebögen ihre Positionen bekanntgeben konnten, wurden tragfähige Ergebnisse erzielt, die als strategische Zielsetzungen und Handlungsschwerpunkte festgehalten wurden. Diese Festlegungen stellen nun die Basis für die weiterführenden, regional wirksamen sektoralen Strategien, Planungen, Programme und Maßnahmen dar, wie z. B. für die Weiterentwicklung des regionalen Bahnverkehrs, die Planung der regionalen Buslinien, die Entwicklung von Radverkehrskonzepten, das Landesstraßenbauprogramm und weitere Projekte, die zur Sicherung und Verbesserung der Erreichbarkeiten und der Mobilität der Menschen im Sinne der festgelegten Ziele beitragen.

Projektleiter Alfred Nagelschmied von der A16 (Verkehr und Landeshochbau): „Auf Basis der steirischen Großregionen, der regionalen Entwicklungsprogramme REPRO und der prospektiven Regionalentwicklung, in enger Abstimmung mit der Regionalplanung, also der Abteilung 17, und den regionalen EntscheidungsträgerInnen wurden die Prioritäten für ein zukunftsfähiges Verkehrssystem auf regionaler Ebene festgelegt, die die Erreichbarkeiten und die Mobilität für alle Menschen der Steiermark sicherstellen. Dabei gilt es einerseits den übergeordneten europäischen, nationalen und steiermarkweiten Zielsetzungen, Strategien und Konzepten zu entsprechen und andererseits die Schnittstellen zu den regionalen und lokalen Verantwortlichkeiten zu definieren." 

Aufbauend auf die Regionalen Verkehrskonzepte wurden Regionale Mobilitätspläne bereits für die Region Südweststeiermark, die Teilregion Voitsberg, die Regionen Südoststeiermark, Liezen und Oststeiermark fertiggestellt und beschlossen.

17. Dezember 2020

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