Die steiermärkische Landesregierung
© Land Steiermark

6,6 Millionen Euro für Rad-Region Weiz

Das Alltags-Radeln soll attraktiver gemacht werden.

Treten gemeinsam in die Pedale: Bgm. Thomas Derler, Bgm. Bernhard Ederer, Bgm. Gottfried Heinz, LH-Stv. Anton Lang, Bgm. Erwin Eggenreich, Bgm. Peter Schlagbauer, Bgm. Herbert Pregartner.  © Stadt Weiz/Häusler
Treten gemeinsam in die Pedale: Bgm. Thomas Derler, Bgm. Bernhard Ederer, Bgm. Gottfried Heinz, LH-Stv. Anton Lang, Bgm. Erwin Eggenreich, Bgm. Peter Schlagbauer, Bgm. Herbert Pregartner. © Stadt Weiz/Häusler
Die Kostenaufteilung im Diagramm. © Stadt Weiz
Die Kostenaufteilung im Diagramm.© Stadt Weiz

Mit dem „Radverkehrskonzept Region Weiz" soll das Radwegenetz in den Gemeinden Thannhausen, Naas, Mortantsch, Mitterdorf, St. Ruprecht/Raab und Weiz ausgebaut und das Alltags-Radeln attraktiver gemacht werden.

Insgesamt sie Hauptradrouten wurden dafür entwickelt, mit der Stadt Weiz als Zentrum des Radwegenetzes. 6,6 Millionen Euro werden zur Umsetzung dieser Maßnahmen in die Region investiert. Die Landesregierung beschloss 4,5 Millionen Euro Landesanteil. Ein ergänzendes Erschließungsnetz mit Nebenrouten gewährleistet die flächendeckende, lückenlose Erschließung in der Region Weiz.

Radnetz verbindet Kleinregion

„Das Radverkehrskonzept Region Weiz eröffnet unseren Gemeinden neue und wichtige Möglichkeiten der zusätzlichen Nutzung des Fahrrads. Denn erstmals wird unsere Kleinregion durchgängig mit einem Radnetz verbunden, das unseren Menschen die Chance bietet, mit dem Rad den Weg zur Arbeit, aber auch zum Einkauf, für Freizeitaktivitäten sowie für Sport sicher, umweltschonend, klimabewusst und mit viel Freude zu nutzen. Radfahren wird dadurch nicht nur attraktiviert, sondern dem Individualverkehr mit Auto oder Moped als echte Alternative mehr als gleichberechtigt zur Seite gestellt. In Summe werden wir gemeinsam mit dem Land Steiermark in den nächsten Jahren sechs Millionen Euro in den Ausbau von Radwegen und von Radinfrastruktur investieren.
Ein großer Dank dafür an das Land Steiermark, aber auch an den Verkehrsreferenten LH-Stv. Anton Lang und an alle Beteiligten dieses Entwicklungsprozesses für die Unterstützung bei diesem für unsere gemeinsame Verkehrsentwicklung so bedeutenden und zukunftsorientierten Radverkehrskonzept Region Weiz", so das gemeinsame Statement der sechs Bürgermeister Erwin Eggenreich (Weiz), Peter Schlagbauer (Mortantsch), Herbert Pregartner (St. Ruprecht a.d. Raab), Gottfried Heinz (Thannhausen), Thomas Derler (Mitterdorf a.d. Raab) und Bernhard Ederer (Naas).

Landeverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang: „Mit der aktuellen Strategie und den Zug um Zug ausgearbeiteten Konzepten soll eine Verlagerung im Modal Split besonders in den steirischen Siedlungsschwerpunkten erzielt werden, da hier das größte Radverkehrspotential in der Steiermark liegt. Das einstimmig beschlossene Konzept umfasst die Gemeinden Mitterdorf an der Raab, Mortantsch, Naas, St. Ruprecht an der Raab, Thannhausen und Weiz. Die veranschlagten Gesamtkosten für die Periode 2021 - 2025 betragen rund 6,6 Millionen Euro, der Landesanteil 4,5 Millionen Euro."

Projektkostenanteile:

  • Land Steiermark: 4.535.887 €
  • Stadt Weiz: 2.440.363 €
  • Mortantsch: 1.355.695 €
  • St. Ruprecht a.d. R.: 1.160.125 €
  • Thannhausen: 749.940 €
  • Mitterdorf a.d. R. : 707.992 €
  • Naas: 240.288 €

Sieben Hauptrouten mit einer Gesamtlänge von 47,2 km

Die Hauptradrouten (HR) 1 - 4 verlaufen von Nord Richtung Süd, die HR 5 - 7 von Ost nach West. Durch die Verknüpfung dieser sieben Hauptrouten legt sich ein spinnennetzförmiges Geh- und Radwegenetz über die Stadt Weiz und die fünf angrenzenden Umlandgemeinden.

„Zusätzlich zu den Hauptradrouten wurden auch noch weitere Neben- und Verbindungsradrouten entwickelt. Die Nebenradrouten haben eine Gesamtlänge von 33,5 km, die Verbindungsrouten eine Gesamtlänge von 23,2 km. Somit ergibt dies eine Gesamtlänge des Radwegenetzes der Region Weiz von 103,9 km. Davon verlaufen in der Stadt Weiz 59,8 km, in den Umlandgemeinden 44,1 km", sagt Projektleiter Bernhard Krause von der A16 (Verkehr und Landeshochbau).

Ergänzend zu den Baumaßnahmen werden natürlich auch Abstellanlagen und zahlreiche „weiche Maßnahmen" zur Bewusstseinsbildung gesetzt, die zum Radfahren motivieren und auch die Rahmenbedingungen für das Radfahren verbessern sollen. Wie bei allen anderen Konzepten wurde auch dieses in enger Zusammenarbeit mit den Gemeinden und der Bevölkerung ausgearbeitet. Mit den Planungsergebnissen liegen langfristige, verbindliche und strukturierte Entwicklungsprogramme für den Radverkehr vor, die nun in jährlichen Programmen von Gemeinden und Land umgesetzt werden

29. Juni 20221

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