„Kreis Bidmon“ in Kobenz: Beton statt Asphalt

Der Kreisverkehr an der L 518 ist bis Mitte November gesperrt.

Der "KVP Bidmon" bekommt eine Betonfahrbahn.
Der "KVP Bidmon" bekommt eine Betonfahrbahn.© A16

Am Montag (20. September) kann der Frühverkehr noch ohne Behinderungen fließen, doch ab Mittag ist dann der „Kreisverkehr Bidmon" auf der L 518 (Murtal Begleitstraße) in Kobenz bis voraussichtlich 19. November gesperrt.

Landesverkehrsreferent LH-Stv. Anton Lang: „Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und des beträchtlichen Schwerverkehrsanteil haben wir uns entschlossen, die notwendige Sanierung gleich in Beton auszuführen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 325.000 Euro."

Der Außendurchmesser des Kreisverkehrs beträgt 30 Meter, der Innendurchmesser 13 Meter, die Fahrbahnbreite 8,50 Meter. Nach dem Abtrag der gesamten Asphaltschichten, Pflasterung, Randbegrenzungssteine und des Frostkoffers startet dann die eigentliche Sanierung, wie Projektleiterin Daniela Jauk von der A16, Verkehr und Landeshochbau, beschreibt: „Nach der Herstellung des Unterbaus mittels Feinplanie und in Summe Asphaltschichten in einer Stärke von 15 Zentimeter wird eine 25 Zentimeter starke Betondecke aufgezogen. Natürlich werden auch Entwässerung und Schächte erneuert sowie die Anschlüsse Richtung Knittelfeld beziehungsweise Kobenz und zur L 504, zur Lobminger Straße, genauso saniert, wie der bestehende Geh- und Radweg."

Der Verkehr wird während der Totalsperre ab der Anschlussstelle Knittelfeld Ost über die S 36 (Murtal Schnellstraße) bis zur Anschlussstelle Knittelfeld West, die L 548 (Sachendorfer Straße) und die L 518 umgeleitet. Mit dann noch zu erledigenden Restarbeiten, die den Verkehr aber nicht mehr wesentlich behindern werden, sollte das Bauvorhaben Anfang Dezember endgültig abgeschlossen werden können.

16. September 2021

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