Landesrätin Lackner fordert Suspendierung

Statement der Umweltlandesrätin

Graz, am 1. Dezember 2021 - Als untragbar und unerträglich bezeichnet Landesrätin Ursula Lackner das heute in den Medien veröffentlichte Video von einer Weihnachtsfeier der Abteilung 13 des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung.

Landesrätin Lackner erklärt: „Ich habe dieses Video heute früh gesehen und unverzüglich Kontakt mit der Personalabteilung aufgenommen, um die Suspendierung der Abteilungsleiterin zu fordern. Die Suspendierung kann nur der Dienstgeber, also das Amt der Steiermärkischen Landesregierung veranlassen, nicht ich als Regierungsmitglied.

Was ich als Regierungsmitglied aber sehr wohl kann und möchte ist, um Entschuldigung zu bitten für das Bild, das dieses Video von der Abteilung erzeugt. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten dort mit großem Einsatz für die Steirerinnen und Steirer, für eine bessere Steiermark. Daher schmerzen derartige Grenzüberschreitungen einzelner noch mehr. Ich werde sicherstellen, dass das Land einerseits die Aufklärung der strafrechtlichen Vorwürfe vollumfänglich unterstützt, und andererseits in der Abteilung jene Veränderungen herbeigeführt werden, die es braucht, um ihr Ansehen wiederherzustellen.

Es ist untragbar, ja unerträglich, wenn einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer Behörde, die dafür zu sorgen hat, dass schädliche Belastungen von Umwelt und Menschen hintan gehalten werden, die Sorgen und großen Ängste der Bevölkerung ins Lächerliche ziehen. Die betroffenen Steirerinnen und Steirer haben jahrelang mit potenziell gesundheitsgefährdenden Belastungen leben müssen.

Auch gilt es, die Mitwirkung der vielen NGOs und deren hauptamtlichen und freiwilligen Mitarbeiter:innen im Rahmen des Naturschutzes und an den Verfahren wertzuschätzen. Sie bringen Fachwissen und Sichtweisen ein, die helfen, Projekte umweltverträglich zu gestalten und die wertvolle Natur zu schützen. Das ist meine Überzeugung, und die erwarte ich mir auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landes!", so Lackner.

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