Koordinator Markus Pekoll: Seit 365 Tagen voller Einsatz für den steirischen Mountainbike-Sport!

v.l.n.r.: MTB-Koordinator Markus Pekoll und Sport-LR Christopher Drexler im Rahmen der Präsentation des neuen MTB-Koordinators Anfang 2021.
v.l.n.r.: MTB-Koordinator Markus Pekoll und Sport-LR Christopher Drexler im Rahmen der Präsentation des neuen MTB-Koordinators Anfang 2021.© steiermark.at/Streibl
v.l.n.r.: Harald Scherz (Sportartikelhandel-Branchensprecher), Markus Pekoll (MTB-Koordinator des Landes Steiermark), Sport-LR Christopher Drexler, Christoph Berger-Schauer (LINES Magazin), präsentierten am 31. Mai 2021 die erste steirische Bike-Mappe.
v.l.n.r.: Harald Scherz (Sportartikelhandel-Branchensprecher), Markus Pekoll (MTB-Koordinator des Landes Steiermark), Sport-LR Christopher Drexler, Christoph Berger-Schauer (LINES Magazin), präsentierten am 31. Mai 2021 die erste steirische Bike-Mappe.© steiermark.at/Streibl

Vor exakt einem Jahr, am 15. Februar 2021, hat der erste steirische Mountainbike-Koordinator, Ex-Bike-Profi Markus Pekoll, seinen Dienst im Sportressort des Landes Steiermark angetreten. Eine herausfordernde Aufgabe angesichts großer Erwartungen, unterschiedlichster Interessen und insbesondere des dynamischen Wachstums der Mountainbike-Community. Doch schon jetzt, 365 Tage später, lässt sich sagen: Die Entscheidung von Sportlandesrat Christopher Drexler, einen Mountainbike-Koordinator für die Steiermark einzusetzen war nicht nur richtig, sie trägt auch schon nach nur einem Jahr erste Früchte und lässt eine sukzessive positive Entwicklung der Rahmenbedingungen für den Bike-Sport und alle Beteiligten in unserem Bundesland erwarten.

„Es ist wirklich erfreulich und beeindruckend, dass sich die Bestellung des Mountainbike-Koordinators für die Steiermark schon im ersten Jahr als Erfolgsgeschichte herausgestellt hat. Ich kann in diesem Zusammenhang nur noch einmal betonen, was ich bei seiner Präsentation gesagt habe: mit Markus Pekoll haben wir die ideale Person für diese wichtige Funktion gewonnen. Mit viel Verständnis für die unterschiedlichen Interessen, großem Geschick und hohem Engagement ist schon in den ersten 365 Tagen viel gelungen und initiiert worden. Ich freue mich darauf, diesen Weg, die Steiermark zu einer Top-Mountainbike-Destination zu machen, in den nächsten Jahren gemeinsam und Schritt für Schritt weiterzugehen", betont Sportlandesrat Christopher Drexler.


Viel geschafft: Dialoge, Streckenerhebungen, Bike-Mappe und neue Infrastruktur

Markus Pekoll ist in sein Amt als Mountainbike-Koordinator mit einem echten Termin-Marathon gestartet. Bei Gesprächen mit Interessensvertretungen, politischen Vertretern, regionalen Verbänden, Initiativen und Vereinen wurde der Weg eingeschlagen, um den Mountainbike-Sport in der Steiermark weiter voranzubringen: Gespräche, Dialog und Interessensausgleich. Es folgten zahlreiche Beratungsgespräche - für Bike-Initiativen, Grundbesitzer, aber auch für Gemeinden, die sich an Markus Pekoll gewandt haben. Es wurde mit Nachdruck begonnen, das Netz an offiziellen Mountainbike-Strecken zu erheben und im Geografischen Informationssystem (GIS) sichtbarzumachen. Daran soll laufend weitergearbeitet werden, um einen aktuellen Überblick über die in der Steiermark vorhandenen Routen, Bikeparks und Trails sowie die freigegebenen Forststraßen bieten zu können. Damit zusammenhängend wird an einer einheitlichen Beschilderung der Strecken sowie an einem Rettungskonzept für Trails gearbeitet.

Es wurde ein Prozess gestartet, um unter Einbindung der wichtigsten Stake-Holder eine strategische Planung der nötigen Bike-Infrastruktur in den steirischen Regionen voranzutreiben, um ein bedarfsgerechtes und qualitätsvolles Angebot schaffen zu können.

Im Mai wurde die erste steirische Bike-Mappe präsentiert, die auf Initiative von Markus Pekoll gemeinsam mit dem steirischen Sportartikelhandel und dem LINES-Mountainbike-Magazin gestaltet wurde. Die Mappe stellt einen kompakten und übersichtlichen Willkommensguide zum Start in die Mountainbike-Community dar - um Bewusstsein zu schaffen und die wichtigsten Regeln über das Radfahren im Wald, Sicherheitsvorkehrungen, die „Fair Play-Regeln" des Bikens sowie eine „Natur-Etikette" zu vermitteln.

Und schließlich konnte Markus Pekoll in seiner Funktion als Mountainbike-Koordinator nicht nur die Errichtung des Biketrails in Judenburg beratend begleiten, sondern auch an der Errichtung des Bikeparks in Lannach entscheidend mitwirken.


Aufklärung und Interessensausglich als wichtige Aufgaben

Mountainbike-Koordinator Markus Pekoll: „Aus den vielen Gesprächen, Begegnungen und Erlebnissen im ersten Jahr als Mountainbike-Koordinator habe ich mitgenommen, dass Aufklärung und Interessensausgleich zu den wichtigsten Aufgaben gehören. Ich freue mich, dass hier schon viel gelungen ist. Diesen Weg müssen wir jetzt Schritt für Schritt weitergehen. Einige Best Practice-Beispiele zeigen schon, dass die Lenkung der Sportlerinnen und Sportler mit einem attraktiven Angebot möglich ist. Sie untermauern unseren Ansatz, das Mountainbiken neu zu denken. Denn letztlich geht es um einen Angebots-Mix, der die unterschiedlichen Anforderungen der Bikerinnen und Biker berücksichtigt und sie auch mit den Interessen der Land- und Forstwirte, der Grundbesitzer und der anderen Naturnutzer bestmöglich in Einklang bringt. Ich freue mich schon auf die Finalisierung und die Realisierung einiger laufender Projekte sowie auf den Start vieler neuer Initiativen in den kommenden Monaten und Jahren!"


Initiativen von Gemeinden und aus der Community sind die Basis

Weiterhin hat Gültigkeit: Auf dem Weg zu einem Bike-Angebot, das sich der Nachfrage annähert, sind selbständige Initiativen von Regionen, Gemeinden, Vereinen oder auch Privatpersonen, die mit Unterstützung von Mountainbike-Koordinator Pekoll etwa an der Realisierung von Bike-Routen, Shared Trails und Trail Parks arbeiten, unerlässlich. Interessenten sind eingeladen und aufgerufen, sich beim Sportressort des Landes Steiermark zu melden, sich über beispielhafte Initiativen zu informieren, offene Fragen zu stellen und gemeinsam mit der Unterstützung von Mountainbike-Koordinator Markus Pekoll in Workshops die entsprechenden Projekte aufzusetzen und weiterzuentwickeln.

Sportlandesrat Christopher Drexler: „Ich bin wirklich dankbar, mit wie viel Herzblut und Einsatz viele unserer steirischen Gemeinden aber auch Privatinitiativen an der weiteren Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Bike-Sport arbeiten. Ohne sie wäre es nicht möglich mehr Angebote für die wachsende Zahl an Bikerinnen und Bikern zu schaffen. Markus Pekoll steht ihnen mit Rat und Tat zur Seite."

Die nächsten Jahre werden viele weitere spannende Projekte bringen, um die Rahmenbedingungen für den Bike-Sport in der Steiermark sukzessive weiter zu verbessern. Sportlandesrat Christopher Drexler und Mountainbike-Koordinator Markus Pekoll freuen sich schon darauf die nächsten Initiativen und Vorhaben vorstellen zu können.



Michael Eisner
Pressesprecher
Büro Landesrat Mag. Christopher Drexler
0316/877 4471
michael.eisner@stmk.gv.at 

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