Siegfried Nagl mit dem Ehrenring des Landes Steiermark ausgezeichnet

LH Hermann Schützenhöfer überreichte die höchste Landesauszeichnung an den Grazer Bürgermeister a.D.

LH Hermann Schützenhöfer, Alt-LH Waltraud Klasnic, Siegfried und Andrea Nagl, LH-Stv. Anton Lang (v.r.).
LH Hermann Schützenhöfer, Alt-LH Waltraud Klasnic, Siegfried und Andrea Nagl, LH-Stv. Anton Lang (v.r.).© LandSteiermark/Fischer; bei Quellenangabe honorarfrei
LH Hermann Schützenhöfer bei der Festrede für Siegfried Nagl.
LH Hermann Schützenhöfer bei der Festrede für Siegfried Nagl.© LandSteiermark/Fischer; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (30. Mai 2022).- In der Aula der Alten Universität überreichte Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer gemeinsam mit Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang heute Vormittag (30.05.2022) den Ehrenring des Landes Steiermark an Siegfried Nagl. Ein würdiger Rahmen – denn: „Diese Räumlichkeiten waren schon immer Schauplatz für wichtige politische und gesellschaftliche Ereignisse. Wir freuen uns die höchste Auszeichnung des Landes an den Grazer Bürgermeister außer Dienst verleihen zu dürfen”, war sich die Landesspitze einig. Neben Familienmitgliedern und Freunden nahmen zahlreiche Ehrengäste an der feierlichen Übergabe teil. Unter anderem zollten Alt-Landeshauptfrau Waltraud Klasnic, Landtagspräsidentin Manuela Khom, Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Landesrat Christopher Drexler, hochrangige Kirchenvertreter wie Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl, Superintendent Wolfgang Rehner, Präsident Kultusrat Elie Rosen und Imam Ibrahim Cikaric, die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr, Bürgermeister a.D. Alfred Stingl, Arbeiterkammer-Präsident Josef Pesserl oder Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Titschenbacher ihren Respekt. 

„Das Rathaus darf kein Rasthaus sein!”, so eröffnete LH Schützenhöfer seine Laudatio auf Siegfried Nagl. „Er hat mit diesem Motto als Bürgermeister der Landeshauptstadt dazu beigetragen, dass sich Graz zu einer lebenswerten, modernen und blühenden Stadt entwickeln konnte.” Graz wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem beliebten Reiseziel für Gäste aus dem In- und Ausland und zum Lebensmittelpunkt für rund 300.000 Grazerinnen und Grazer. Am gesellschaftlichen Grundkonsens – Graz trägt seit 2001 den Titel „Menschenrechtsstadt", die Stadt hat ein Integrationsreferat eingeführt und eine Antidiskriminierungsstelle gegründet – wurde unter Nagls Führung ebenso erfolgreich gearbeitet wie an nachhaltigen Strategien für die Zukunft des städtischen Lebens. Zahlreich Projekte – die Umsetzung des neuen Stadtteils Reininghaus erfolgt nach den Richtlinien der „Smart City”, der Titel „City of Design” gilt als Fortführung der Aktivitäten aus dem Kulturjahr 2003, der Ausbau von Sporteinrichtungen, die Neugestaltung des Murufers, der Schlossberglift oder die Förderung der Universitäten –  stehen zu Buche. „Es ist sicher ein Vorteil, dass Siegfried Nagl ein Mann der Wirtschaft ist. Früh konnte er im elterlichen Betrieb Praxis sammeln – und dann an der Karl-Franzens-Universität die Theorie studieren.” Der Umgang mit außergewöhnlichen Situationen wie die Amokfahrt 2015 in Graz findet sich freilich in keinem Lehrbuch. „Aber auch da hat Siegfried Nagl seine Bürgermeisterqualität bewiesen – aus tiefer, eigener Betroffenheit hat er souverän zu zeigen verstanden, wie und dass es weitergehen wird. So konnten die Bürgerinnen und Bürger in einem Moment kollektiver Trauer gestärkt in die Zukunft geleitet werden.”

 Der 1963 geborene Siegfried Nagl schloss 1988 sein Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Grazer Karl-Franzens-Universität ab und fungierte als Geschäftsführer der Firma Klammerth. 1992 avancierte er zum Geschäftsführenden Gesellschafter des elterlichen Betriebes – und 1996 zum Obmann der Grazer Innenstadt Initiative. Erste politische Aktivitäten setzte Nagl 1996 als Obmann des Grazer Wirtschaftsbundes sowie 1997 als Obmann-Stellvertreter des Steirischen Wirtschaftsbundes. Von 1998 bis 2003 agierte er als Stadtrat für die Bereiche Finanzwesen, Liegenschaften, Kultur und Landwirtschaft. Nach dem Aufstieg zum Stadtparteiobmann der ÖVP-Graz im Jahr 2000 wurde Nagl 2003 als Spitzenkandidat seiner Partei zum Bürgermeister gewählt. Eine Funktion, die er dann bis zum 17. November 2021 ausführen sollte.

Der Ehrenring ist die höchste Auszeichnung des Landes Steiermark. Der Ring ist ein 18-karätiger glatter Goldring mit dem steirischen Landeswappen. Siegfried Nagl ist der 122. Träger des Ehrenrings. Die Liste der bisherigen Trägerinnen und Träger des Ehrenrings ist  hier zu finden.

Graz, am 30. Mai 2022

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