„Klima- und Umweltschutz haben in der Steiermark Priorität″

Steirische Mitglieder des Klimarats zu Gast bei LH Schützenhöfer und Landesrätin Lackner:

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landesrätin Ursula Lackner empfingen die steirischen Vertreterinnen und Vertreter des Klimarats.
Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Landesrätin Ursula Lackner empfingen die steirischen Vertreterinnen und Vertreter des Klimarats.
Im Rahmen des Austauschs waren Mobilität, Energieversorgung, Bau- und Raumordnung, Ernährung sowie der Katastrophenschutz zentrale Gesprächsthemen.
Im Rahmen des Austauschs waren Mobilität, Energieversorgung, Bau- und Raumordnung, Ernährung sowie der Katastrophenschutz zentrale Gesprächsthemen.© Land Steiermark/Brand_Images_e.U.; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (1. Juni 2022).- In der Grazer Burg empfing Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer gestern (31.5.2022) gemeinsam mit Landesrätin Ursula Lackner mit Ayse Bozkurt, Marvin Eibinger, Erika Pußwald, Elfi Nebel und Maximilian Grabner fünf steirische Mitglieder des ersten bundesweiten Klimarats der Bürgerinnen und Bürger. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen dabei die Maßnahmen, die die Steiermark ergreift, um dem Klimawandel entgegenzuwirken und mit seinen Folgen umzugehen. Zentral waren in diesem Zusammenhang vor allem die Themen Mobilität, Energieversorgung, Bau- und Raumordnung, Ernährung sowie der Katastrophenschutz. Weiters wurde seitens der steirischen Klimarats-Mitglieder insbesondere auch die Anpassung von Landesinvestitionen bzw. -förderungen an die Klimaneutralität sowie die Verwendung der Einnahmen aus der CO2-Bepreisung für klimafreundliche Investitionen thematisiert. 

Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer: „Ich freue mich über den Austausch mit den steirischen Vertreterinnen und Vertretern des Klimarats, im Zuge dessen der wichtige Bereich des umfassenden Klimaschutzes thematisiert werden konnte. Zugleich bin ich stolz, dass wir in der Steiermark als das Grüne Herz und Hirn Österreichs mit dem im Jahr 2020 eingerichteten Klimakabinett eine Vorreiterrolle einnehmen. Mit dem steirischen Klimafonds, dem Ausbau der E-Mobilität sowie der Errichtung von Photovoltaikanlagen in der Landesverwaltung konnten wir bereits einige Schritte setzen, die zeigen, dass Klima- und Umweltschutz in der Steiermark Priorität haben. Im Zuge des Beschlusses des neuen steirischen Bau- und Raumordnungsgesetzes konnten wir außerdem wichtige Maßnahmen gegen den fortschreitenden Bodenverbrauch in der Steiermark auf den Weg bringen.″

Landesrätin Ursula Lackner: „Der Austausch mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern ist für uns eine wichtige Säule im Klimaschutz. Denn mit einem großen Bündel an Maßnahmen - von der völlig neu aufgestellten ‚Sauber Heizen für Alle‘-Förderung bis hin zur Förderung innovativer Photovoltaik-Anlagen - geht die Steiermark einen konsequenten Weg, der das Mitwirken aller Steirerinnen und Steirer erfordert. Das ist auch notwendig, denn der Ausstieg aus fossilen Energieträgern und die damit verbundene Energiewende ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Mit dem Klimakabinett und unserem Vorreiter-Beteiligungsprogramm ‚KlimaNEUZEIT‘ setzen wir darauf, Klimaschutz auf eine breite Basis zu stellen und so die notwendigen Transformationen - von der Mobilität bis zur Energieerzeugung - gemeinsam zu meistern.″

Auch seitens der steirischen Mitglieder des Klimarats zeigte man sich zufrieden mit der guten Zusammenarbeit mit dem Land Steiermark: „Es ist sehr erfreulich, dass zahlreiche Forderungen des Klimarats, wie beispielsweise Förderungsmodelle für klimafreundliche Sanierungen, bereits in der Umsetzung sind. Auch wenn in manchen Bereichen, wie beispielsweise bei der bundesweiten CO2-Bepreisung, hinsichtlich der Geschwindigkeit in der Umsetzung noch Luft nach oben besteht, sind wir stolz darauf, dass wir in der Steiermark bei diesem wichtigen Thema gut zusammenarbeiten und unsere Anliegen auch auf der politischen Ebene derartige Unterstützung erfahren″, so die beiden steirischen Vertreter des Klimarats, Ayse Bozkurt und Maximilian Grabner.

Mehr Informationen zum Klimarat finden Sie  hier.

Graz, am 1. Juni 2022

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