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Sitzung der Steiermärkischen Landesregierung am 21. Mai 2007

Effizientere Auslands-Wirtschaftsprojekte

Neue Aufgaben erhält nach einem von Wirtschaftslandesrat eingebrachten Programm künftig die „Internationalisierungscenter Steiermark GmbH." Gesellschafter sind das Land Steiermark, die Wirtschaftskammer Steiermark und die Industriellenvereinigung. Das „Internationalisierungscenter" ist seit 2005 als Erstanlaufstelle für Exportfragen eingerichtet, die mit größtmöglicher Effizienz nach dem „One-Stop-Shop"-Prinzip abgewickelt werden. Dies gilt künftig nach den eingangs zitierten Plänen von Landesrat Buchmann auch für die Gemeinschaftsinitiative Interreg, die EU-Förderungsprogramme zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, sowie für die mit Hilfe von EU-Mitteln finanzierten Forschungs- und Entwicklungsprogramme. Die Übertragung dieser Aufgaben von der Wirtschafts- und Innovationsabteilung des Landes an die „Internationalisierungscenter Steiermark GmbH." beschloss die Steiermärkische Landesregierung in der Sitzung am Montag. Darüber wird ein Vertrag abgeschlossen, sowie das zusätzlich nötige Budget und Personal dem „Internationalisierungscenter" zur Verfügung gestellt.

Landesrat Buchmann geht davon aus, dass die Interreg-Projekte künftig effizienter durchgeführt, Förderungen konzentrierter eingesetzt und die Folgen für die steirische Wirtschaft verbessert werden können.

Nach EU-Definition fördert die Gemeinschaftsinitiative Interreg des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) die verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Regionen der Europäischen Union. Ziel des im Vorjahr abgeschlossenen Programms Interreg III, das in der Strukturfondsperiode von 2000 bis 2006 galt, war die Stärkung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts in der Europäischen Union. Vor allem wurde die grenzübergreifende, transnationale und interregionale Zusammenarbeit gefördert. Das Gesamtbudget der Union betrug 4,875 Milliarden Euro.

Für das Interreg-Programm zwischen Steiermark und Slowenien standen 54,5 Millionen Euro zur Verfügung. 27,3 Millionen Euro wurden aus dem Unionsbudget aufgebracht. 

 

Graz, am 21. Mai 2007

Für Rückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information Dr. Kurt Fröhlich unter Tel.: (0316) 877-3881, Fax: (0316) 877-3188  E-Mail: kurt.froehlich@stmk.gv.at zur Verfügung

 

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