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Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl gratuliert Bachmann-Preis-Gewinnerin Natascha Gangl

Die Südoststeirerin überzeugte Jury und Publikum beim renommierten Literaturpreis.

Graz (29. Juni 2025).- Mit der südoststeirischen Autorin Natascha Gangl hat nach Nava Ebrahimi 2021 wieder eine steirische Autorin den renommierten Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen. Gangl wurde heuer zudem mit dem BKS Bank-Publikumspreis ausgezeichnet. Mit ihrem Text „Da Sta“ setzte sie sich im Finale der „Tage der deutschsprachigen Literatur“ klar gegen 13 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch und überzeugte Jury wie Publikum gleichermaßen.

Natascha Gangl hat beim Bachmann-Preis ihren künstlerischen Zugang verdeutlicht: Sie veröffentlicht Texte, für die sie dem Inhalt gerecht eine Form entwickelt. In „Da Sta“ verwebt Gangl steirische Mundartphrasen mit einer klangexperimentellen Auseinandersetzung von Sprache, Identität und Kriegsverbrechen an der steirisch-slowenischen Grenze. Eingeladen wurde sie von Brigitte Schwens-Harrant. Die Jury lobte nicht nur die sprachliche Präzision, sondern auch die dichte, beinahe performative Vortragsform ihres Textes, mit der sie die unsichtbaren Spuren nationalsozialistischer Verbrechen vor Ort nachzeichnete.

„Ich gratuliere Natscha Gangl sehr herzlich zu diesem beeindruckenden Erfolg. Er unterstreicht die enorme kulturelle Strahlkraft der steirischen Literaturlandschaft, die es auch in herausfordernden Zeiten zu unterstützen gilt“, erklärt Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl. „Natascha Gangl zeigt, wie Literatur Brücken schlägt – zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Sprachen und Lebenswelten. Ihr literarisches Experiment mit Klang und Sprachform durchwoben von Dialekt, könnte Vorbild und Inspiration für viele junge Schriftstellerinnen und Schriftsteller in unserem Land sein.“

Rückfragehinweis:
Andreas Kaufmann | Büro LR Kornhäusl | Tel: +43 650 7019344 | E-Mail: andreas.kaufmann@stmk.gv.at

Graz, am 29. Juni 2025

Bearbeiter dieser Information: Martin Schemeth, Telefonnummer +43 (316) 877-4204 und +43 (676) 86664204  oder E-Mail: martin.schemeth@stmk.gv.at 
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