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ÖBB treiben Modernisierung in Steiermark weiter voran

Investitionen unter anderem in zeitgemäße und komfortable Bahnhöfe

Der Bahnhof Weststeiermark von oben fotografiert.
Der Bahnhof Weststeiermark in Groß St. Florian ist der größte Bahnhof entlang der Koralmbahn.© ÖBB/Zenz

Auch nach dem historischen Start der Koralmbahn im Dezember 2025 setzen die ÖBB 2026 ihr Modernisierungsprogramm in der Steiermark im Sinne der Fahrgäste fort. Investitionen in zeitgemäße und komfortable Bahnhöfe stehen dabei ebenso am Programm wie Service und die Modernisierung der bestehenden Strecken. Damit setzen die ÖBB wichtige Impulse in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.

„Investitionen in das österreichische Bahnnetz sind nicht nur eine essenzielle Voraussetzung für die Mobilitätswende, sondern auch ein wichtiger Motor für die heimische Wirtschaft. Bedeutende Vorhaben wie die jüngst in Betrieb gegangene Koralmbahn oder künftig der Semmering-Basistunnel bewirken eine nachhaltige Stärkung des Standorts und sind internationale Aushängeschilder für das Bahnland Österreich", so Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur. 

Andreas Matthä, Vorstandsvorsitzender der ÖBB-Holding: „Es braucht eine leistungsfähige Bahn, um die künftigen Anforderungen an die Mobilität der Menschen langfristig zu meistern. Dazu gehören neben den großen Vorhaben für den internationalen Personen- und Güterverkehr auch Reinvestitions- und Attraktivierungsmaßnahmen am gesamten Netz und insbesondere in moderne Bahnhöfe und attraktiven Nahverkehr für die Pendler:innen. Dabei gilt: Für unsere Fahrgäste sind wir auch während der Bauarbeiten ein verlässlicher Partner."

Historisch: Die Koralmbahn ist in Betrieb

Mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn ist im Dezember ein lang herbei gesehnter historischer Moment für die Steiermark Wirklichkeit geworden. Seit dem 14. Dezember 2025 heißt es „Bahn frei" nicht nur zwischen Graz und Klagenfurt. Das Verkehrsnetz im ganzen Land ist neu aufgestellt und bietet den Fahrgästen völlige neue Möglichkeiten - sowohl regional als auch international. Und die Weiterentwicklungen sind bei weitem noch nicht abgeschlossen. Der Umstieg auf die umweltfreundliche Bahn ist damit so leicht und attraktiv wie nie zuvor. 

Bau des Semmering-Basistunnels voll im Zeitplan

Weit fortgeschritten ist der Bau des Semmering-Basistunnel, der 2030 in Betrieb gehen wird und das letzte große Puzzle-Stück des Südstreckenausbaus in der Steiermark ist. 2026 werden die Arbeiten an der technischen Tunnelausrüstung fortgesetzt. Die Fertigstellung des Tunnels wird der nächste große Quantensprung für die Bahnqualität im Süden sein, wenn dann zusätzlich zur Semmeringbahn der Tunnel zur Verfügung steht. Damit kann die Strecke von Wien nach Graz viel schneller und mit Flachbahncharakter befahren werden. Allein im Bereich Semmering bringt das eine Zeiteinsparung von rund 30 Minuten für den Personenverkehr. Außerdem wird die Abwicklung des Güterverkehrs weiter vereinfacht und wird damit deutlich attraktiver - ganz im Sinne der Verlagerung des Verkehrs auf die umweltfreundliche Bahn.

Verkehrslandesrätin Claudia Holzer: "Mit der Inbetriebnahme der Koralmbahn wurde hinsichtlich öffentlicher Verkehr ein neues, richtungsweisendes Kapitel aufgeschlagen. Wenn dann ab 2030 auch noch der Semmering-Basistunnel befahren werden kann, ist die Südstrecke dann in ihrem vollen Umfang Realität und die Steiermark rückt endgülktig in die Mtte Europas."

Weitere Highlights der ÖBB in der Steiermark 2026

Voll im Bau ist auf der Südstrecke derzeit auch der Bahnhof Mixnitz-Bärenschützklamm, der bis 2027 komplett neu gebaut wird und dann ein moderner, barrierefreier Halt mit einer zeitgemäßen Park & Ride- und Bike & Ride-Anlage sein wird. In Graz wird die Unterführung Peter-Tunner-Gasse im ersten Halbjahr 2026 fertig gestellt und kann für den Straßenverkehr wieder frei gegeben werden.

Abgeschlossen werden bis Sommer 2026 auch die Arbeiten am Bahnhof Raaba auf der Steirischen Ostbahn. Diese Arbeiten erfordern Sperren der Strecke im April bzw. Mai sowie im Sommer, welche zugleich auch für die Fortführung der Elektrifizierung auf dieser Strecke genutzt werden. Auf der Steirischen Westbahn werden die Arbeiten an den Gleisanlagen, Bahnhöfen sowie der Elektrifizierung der Strecke im Abschnitt Lieboch - Köflach fortgesetzt. Insgesamt investieren die ÖBB 552 Millionen Euro im Jahr 2026 in der Steiermark. 

Die wichtigsten Streckensperren/Einschränkungen in der Steiermark 2026

Es ist uns sehr wichtig, dass die Fahrgäste von Beginn an voll von der historischen neuen Qualität der Koralmbahn profitieren können. Darum haben wir die Einschränkungen 2026 auf der Südstrecke auf ein Minimum ausgedünnt. Unsere Bahnlinien sorgen für flächendeckende Mobilität im Land und müssen während laufendem Betrieb modernisiert werden. Durch sorgfältige Planung und innovative Bauverfahren bleibt Österreich auch während der Modernisierung in Bewegung. Nur so können wir unsere Qualität steigern und dennoch unsere Fahrgäste verlässlich und sicher an ihr Ziel bringen. Über notwendige Einschränkungen werden Kund:innen im Vorfeld hingewiesen - mit Informationen an den Bahnhöfen und in den Zügen, im Internet unter  www.oebb.at oder über die Scotty mobil App. Über größere Einschränkungen werden Medien wie gewohnt von der Pressestelle der ÖBB informiert. Auch während der Bauarbeiten steht die Kommunikation der ÖBB gerne bei Fragen zur Verfügung.

Geplante Streckensperren mit Schienenersatzverkehr:

  • Lieboch - Wettmannstätten 20.03.2026 - 07.04.2026
  • Graz - Gleisdorf 25.04.2026 - 04.05.2026
  • Graz - Gleisdorf 20.07.2026 - 23.08.2026
  • Fehring - Jennersdorf 14.08.2026 - 17.08.2026

29. Dezember 2025

 

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