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Naturverbundenheit liegt in der steirischen DNA

Naturschutzressort unter Landesrat Amesbauer investiert in den Erhalt der einzigartigen, steirischen Landschaften. Landesregierung beschloss Förderungen im Schwerpunkt Naturschutz.

Person in traditioneller Tracht sitzt auf einer Holzbank im Grünen.
LR Hannes Amesbauer in der Natur.© Mario Gimpl; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (30. Jänner 2026).- „Wälder, Almen, Flusslandschaften, Moore und Kulturlandschaften prägen seit Generationen das Selbstverständnis der Grünen Mark. Diese tiefe Verbundenheit mit der Natur ist kein Schlagwort, sondern Teil der steirischen DNA”, unterstreicht Landesrat für Naturschutz Hannes Amesbauer.

Genau daraus leitet sich auch der Anspruch ab, wertvolle Lebensräume zu schützen, zu erhalten und verantwortungsvoll weiterzuentwickeln. Im Rahmen des Förderschwerpunkts Naturschutz werden verschiedene Organisationen, Programme und Projekte unterstützt, die tagtäglich konkrete Arbeit für Natur- und Artenschutz leisten.

Naturschutz beginnt bei der Jugend
In Zeiten von TikTok, Instagram und Co., in denen sich das Aufwachsen junger Menschen immer stärker in digitale Räume verlagert, gewinnt der unmittelbare Zugang zur Natur zunehmend an Bedeutung. Die Naturschutzjugend Steiermark erhält im Jahr 2026 eine Basisförderung von 72.192 Euro. Unterstützt werden unter anderem Biotopmanagement, Amphibien- und Artenschutzprojekte sowie Bildungs-, Ferien- und Schulprogramme. Ziel ist es, Naturverbundenheit erlebbar zu machen, ökologische Verantwortung zu vermitteln und das wertvolle Naturerbe der Steiermark durch nachhaltige Bildungs- und Bewusstseinsarbeit an die nächste Generation weiterzugeben.

Professioneller Natur- und Artenschutz sowie Kontrolle und Sicherheit in der gesamten Steiermark
Der Naturschutzbund Steiermark wird mit 149.630 Euro unterstützt. Die Mittel fließen in Naturraumsicherung, Landschaftspflege, Artenschutz sowie Bildungs- und Informationsarbeit. Darüber hinaus erhält die steirische Berg- und Naturwacht 400.000 Euro für die gesetzlich verankerten Aufgaben. Dazu zählen die Einsätze und Kontrolltätigkeiten in sensiblen Naturbereichen, der Schutz von Naturhöhlen sowie Schulungsprogramme wie etwa Erste-Hilfe-Kurse.

Starke Naturparks – starke Regionen
Die sieben steirischen Naturparke sowie der Verein Naturparke Steiermark wurden mit insgesamt 550.000 Euro unterstützt. Gefördert werden Kernaufgaben des Naturpark-Managements, Naturschutzmaßnahmen, Bildungsarbeit und regionale Kooperationen. Zusätzlich wird eine Machbarkeitsstudie zur landesweiten Landschaftspflege mit 119.490 Euro gefördert, um langfristig ein effizientes und naturschutzfachlich hochwertiges System zur Förderung der Biodiversität zu etablieren. Weiters werden 26.250 Euro für die Weiterentwicklung der Naturparke im Sinne der Naturpark-Österreich-Strategie investiert.

Der einzige Geopark der Steiermark, der Naturpark Steirische Eisenwurzen, erhält 24.000 Euro für die Umsetzung der UNESCO-Empfehlungen. Ziel ist die Erhaltung geologischer Besonderheiten, die Stärkung eines nachhaltigen Tourismus in der Region, sowie dem Ausbau der internationalen Vernetzung im UNESCO-Netzwerk.

Als UNESCO-zertifizierte Modellregion werden für den Biosphärenpark Unteres Murtal 113.045,14 Euro bereitgestellt. Förderempfänger ist das Regionalmanagement Südoststeiermark - Steirisches Vulkanland GmbH. Mit den Mitteln wird auf Basis eines gemeinsam mit regionalen Akteuren erarbeiteten Managementplans die Modellregion für nachhaltiges Zusammenleben von Menschen und Natur gestärkt. Konkret geht es um bessere regionale Vernetzung, abgestimmte Projektentwicklung sowie die langfristige Verankerung von Naturschutz und Regionalentwicklung.

Naturschutz mit Verantwortung und Hausverstand
Die Förderungen zeigen, dass Naturschutz in der Steiermark keine Symbolpolitik, sondern konkrete Maßnahmen mit regionalem Wertschöpfungspotenzial darstellen. „Es geht um den Schutz und die Pflege unserer Kulturlandschaften, um regionale Wertschöpfung durch Zusammenarbeit mit Vereinen, Gemeinden und Ehrenamtlichen sowie um die generationenübergreifende Weitergabe eines Stücks steirischer Identität”, so Landesrat Hannes Amesbauer abschließend. 


Graz, am 30. Jänner 2026

Für Medienrückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information:
Anna Schwaiberger unter Tel.: +43 (316) 877-5528, bzw. Mobil: +43 (676) 86665528  und Fax: +43 (316) 877-2294  oder E-Mail: anna.schwaiberger@stmk.gv.at  zur Verfügung.
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