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Zentralasiatische Botschafter zu Gast in der Grazer Burg

Austausch über gemeinsame Interessen in Wirtschaft, Forschung und internationaler Vernetzung.

Sieben Männer und eine Frau stehen vor verschiedenen Länderflaggen nebeneinander.
Besuch der zentralasiatischen Botschafter in der Grazer Burg: Wolfgang Schaffer (M.I.T e-solutions GmbH), Honorarkonsul Günter Nebel, Botschafter Mukhtar Tileuberdi (Kasachstan), Botschafterin Nurzhan Shaildabekova (Kirgistan), Landeshauptmann Mario Kunasek, Botschafter Manuchehr Jobir (Tadschikistan), Botschafter Hemra Amannazarov (Turkmenistan) und Botschafter Bakhtiyor Ibragimov (Usbekistan) (v.l.).© Land Steiermark/Laimer; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (23. März 2026).- Fünf Botschafter aus Zentralasien wurden heute Mittag (23.3.2026) von Landeshauptmann Mario Kunasek zu einem Antrittsbesuch in der Grazer Burg begrüßt. Am Termin nahmen der Botschafter der Republik Kasachstan, Mukhtar Tileuberdi, die Botschafterin der Kirgisischen Republik, Nurzhan Shaildabekova, der Botschafter der Republik Tadschikistan, Manuchehr Jobir, der Botschafter von Turkmenistan, Hemra Amannazarov, sowie der Botschafter der Republik Usbekistan, Bakhtiyor Ibragimov, teil. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen sowie mögliche zukünftige Kooperationen in den Bereichen Industrie, Forschung, Infrastruktur und nachhaltige Entwicklung.

Landeshauptmann Mario Kunasek hob im Gespräch die vielfältigen Anknüpfungspunkte zwischen der Steiermark und den zentralasiatischen Staaten hervor: „Auch wenn unsere Regionen geografisch weit voneinander entfernt sind, zeigen sich bei näherer Betrachtung zahlreiche Gemeinsamkeiten und Kooperationsmöglichkeiten. Die Steiermark verfügt über große Stärken in den Bereichen Industrie, Maschinenbau und Umwelttechnik, während Zentralasien über bedeutende Rohstoffvorkommen und wachsendes wirtschaftliches Potenzial verfügt. Daraus ergeben sich interessante Perspektiven für Partnerschaften und Technologietransfer.”

Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der Bedeutung Zentralasiens als wachsender Knotenpunkt internationaler Handelsrouten. Vor dem Hintergrund großer Infrastrukturprojekte wie dem Koralmtunnel und dem Semmering-Basistunnel verwies LH Kunasek in diesem Zusammenhang auf die strategische Lage der Steiermark im Alpen-Adria-Raum und die damit verbundenen Chancen für den Ausbau von Logistik- und Transportkooperationen.

Auch im Bereich Bildung und Forschung wurden Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit erörtert. Die steirischen Universitäten und Fachhochschulen sind international gut vernetzt, während viele zentralasiatische Länder verstärkt in Ausbildung und Modernisierung investieren. Denkbar sind dabei insbesondere Austauschprogramme, Forschungspartnerschaften sowie Know-how-Transfer, etwa im Bereich der landwirtschaftlichen Ausbildung.

Weitere Themen des Austauschs waren nachhaltige Landwirtschaft, Umwelttechnologie sowie der Tourismus. Beide Regionen stehen vor ähnlichen Herausforderungen und können gleichzeitig von ihren jeweiligen Stärken profitieren. So bietet die Steiermark umfassende Expertise in nachhaltiger Bewirtschaftung und Umwelttechnik, während die zentralasiatischen Staaten über bedeutende natürliche Ressourcen und Entwicklungspotenziale verfügen.

„Gerade in geopolitisch herausfordernden Zeiten ist es wichtig, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende Beziehungen zu vertiefen. Die Steiermark ist ein verlässlicher Partner für wirtschaftliche Zusammenarbeit, Innovation und nachhaltige Entwicklung”, unterstrich Landeshauptmann Mario Kunasek die Bedeutung stabiler internationaler Partnerschaften und dankte den zentralasiatischen Botschaftern abschließend herzlich für ihren Besuch.

Graz, am 23. März 2026

Für Medienrückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information:
Anna Schwaiberger unter Tel.: +43 (316) 877-5528, bzw. Mobil: +43 (676) 86665528  und Fax: +43 (316) 877-2294  oder E-Mail: anna.schwaiberger@stmk.gv.at  zur Verfügung.
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