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Stärkung des Katastrophenschutzes: Neue KHD-Gerätschaften an steirische Feuerwehren übergeben

Gruppe vor einem speziellen Feuerwehranhänger für Hochwasser-Einsätze im Freien.
Der Leiter der Fachabteilung für Katastrophenschutz, Harald Eitner, Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom, Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried und Landeshauptmann Mario Kunasek bei der Übergabe der neuen Gerätschaften für den Katastrophenhilfsdienst.© Land Steiermark/Mitteregger; bei Quellenangabe honorarfrei
Eine Reihe von Menschen in offizieller Kleidung steht im Freien. Im Hintergrund ein Feuerwehrauto.
Landeshauptmann Mario Kunasek (2.v.l.), Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried (3.v.l.), Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom (4.v.l.) und der Leiter der Fachabteilung für Katastrophenschutz, Harald Eitner (r.), mit Vertretern der steirischen Feuerwehren.© Land Steiermark/Mitteregger; bei Quellenangabe honorarfrei
Mehrere Feuerwehranhänger stehen auf einer Fläche, im Hintergrund Bäume.
Die Katastrophenhilfsdienst-Gerätschaften wurden in Lebring an die steirischen Feuerwehren übergeben.© Land Steiermark/Mitteregger; bei Quellenangabe honorarfrei

Graz/Lebring (4. Mai 2026).- In der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark in Lebring wurden heute Vormittag (4.5.2026) neue Gerätschaften für den Katastrophenhilfsdienst (KHD) an steirische Stützpunktfeuerwehren übergeben. Die Anschaffungen sind Teil eines umfassenden Feuerwehr-Investitionspakets des Landes Steiermark und dienen der weiteren Stärkung des Katastrophenschutzes. Landeshauptmann Mario Kunasek und Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom nahmen gemeinsam mit Vertretern des Landesfeuerwehrverbandes sowie zahlreichen Feuerwehrfunktionären an der Übergabe teil.

Bei den übergebenen Gerätschaften handelt es sich um eine erste Teillieferung aus dem insgesamt 25,5 Millionen Euro umfassenden Feuerwehr-Investitionspaket des Landes. Konkret wurden KHD-Ausrüstungen im Wert von rund 3,64 Millionen Euro angeschafft. Dazu zählen unter anderem leistungsstarke Stromaggregate, Hochwasserpumpen, Sandsackfüllmaschinen sowie ergänzende Spezialausrüstung für den Katastropheneinsatz.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der unmittelbaren Einsatzbereitschaft: Die Stützpunktfeuerwehren wurden  direkt im Anschluss an die Übergabe auf die neuen Gerätschaften eingeschult, um im Ernstfall einen sicheren und effizienten Einsatz gewährleisten zu können.

Landeshauptmann Mario Kunasek hob die Bedeutung der Investitionen hervor und betonte die Wichtigkeit des freiwilligen Engagements: „Mit der ersten Teillieferung aus dem 25,5 Millionen Euro umfassenden Feuerwehr-Investitionspaket setzen wir einen wichtigen Schritt, um die Einsatzfähigkeit unserer Feuerwehren weiter zu stärken und die Sicherheit in der Steiermark nachhaltig abzusichern. Moderne Gerätschaften und eine fundierte Einschulung sind entscheidend, damit im Ernstfall rasch und professionell geholfen werden kann. Dass das in der Steiermark so hervorragend funktioniert, ist vor allem dem großen Einsatz unserer freiwilligen Feuerwehrkameraden zu verdanken – sie sind das Rückgrat unseres Katastrophenschutzes. Die große Bedeutung der Feuerwehren für unser Land zeigte sich auch jüngst wieder in Zusammenhang mit dem professionellen und engagierten Einsatz anlässlich des Waldbrandes in Eisbach-Rein. Dieses Engagement gilt es auch weiterhin klar und verlässlich zu unterstützen.“

Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom unterstrich: „Der Einsatzwille und Zusammenhalt unserer rund 50.000 Kameradinnen und Kameraden in den Freiwilligen Feuerwehren zeichnet die Steiermark ganz besonders aus. Daher stehen wir klar hinter unseren Feuerwehren und unterstützen sie bei der Anschaffung moderner Fahrzeuge und Ausrüstung. Denn: Wer Sicherheit ernst nimmt, muss auch entsprechend in die Sicherheit investieren. Mit der heutigen Übergabe neuer Gerätschaften für den Katastrophenhilfsdienst stärken wir unsere Einsatzkräfte daher gezielt, damit sie für zukünftige Herausforderungen noch besser gerüstet sind und im Ernstfall bestmöglich helfen können.“

Die neuen Gerätschaften kommen künftig in allen steirischen Regionen zum Einsatz und erweitern die Möglichkeiten der Feuerwehren insbesondere bei Hochwasserereignissen, Stromausfällen und großflächigen Schadenslagen. So ermöglichen etwa die neuen Hochleistungspumpen das Fördern großer Wassermengen bei Überflutungen, während Sandsackfüllmaschinen eine rasche und effiziente Vorbereitung von Schutzmaßnahmen gewährleisten.

Im Rahmen des Termins wurde auch die Weiterentwicklung der Landesleitzentrale präsentiert, darunter eine neue digitale Lageführungssoftware, die künftig eine noch effizientere Koordination bei Großschadenslagen ermöglicht.

Graz/Lebring, am 4. Mai 2026

Für Medienrückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information:
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