Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer übernimmt Steinbockpatenschaft im Wildpark Mautern
Landesrat Amesbauer übernimmt im Zuge eines Besuches des „Wilden Bergs Mautern – Wildpark Mautern“ die Patenschaft der dort lebenden Steinböcke.


Graz (22. Juni 2026).- Heute, am 22. Juni 2026, übernahm Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer bereits zum zweiten Mal eine Tierpatenschaft. Nach seiner Patenschaft für eine Tapir-Familie in der Tierwelt Herberstein, ist der steirische Tierschutzlandesrat ab sofort Pate der Steinböcke im „Wildpark Mautern – Der Wilde Berg Mautern“. Nach einer Begehung des Geheges, welches generell von den Besuchern des Wildparks betreten werden kann, sowie einer Fütterung und einer Einweisung durch die Tierpfleger wurde die Patenschaftstafel offiziell überreicht.
Der Steinbock: „Ein Tier der Alpen“
Vor kurzem erblickten fünf Kitze am Wilden Berg das Licht der Welt und erhöhten die Anzahl der dort lebenden Steinböcke. Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer betonte: „Es ist mir eine große Freude, die Patenschaft für diese erhabenen Botschafter unserer Alpenwelt hier in Mautern übernehmen zu dürfen. Besonders der aktuelle Nachwuchs zeigt, welch hervorragende Arbeit im Wildpark geleistet wird. Das Wohl und die Gesundheit der Steinböcke sowie aller anderen Tiere sind hier in guten und professionellen Händen.“
Die Steinböcke leben in Mautern auf ungefähr 1.000 Metern Höhe, in der freien Wildbahn meist sogar auf bis zu 3.500 Metern. Also wahrlich „ein Tier der Alpen“, wie der Wildpark die Tiere nennt. Nicht umsonst gilt der Steinbock als echter Kletterspezialist.
„Steinböcke gelten als aufmerksam, wachsam und außerordentlich widerstandsfähig. Sie reagieren besonnen auf Gefahren und behaupten sich selbst unter schwierigsten Bedingungen im alpinen Gelände. Diese Kombination aus Stärke, Ausdauer und Souveränität macht sie zu ganz besonderen Tieren“, zeigte sich der Tierschutzlandesrat begeistert von seinen neu gewonnenen „Patenkindern“.
Sicherstellung der Versorgung und Pflege der Tiere
Solche Patenschaften sind Beiträge zum Tierwohl und unterstützen die Versorgung und Pflege der Tiere. Außerdem wird auch die Qualität in der Haltung und die Zucht der Tiere damit unterstützt.
„Tierpatenschaften sind ein wertvoller Beitrag, um das Bewusstsein für unsere Tiere zu stärken, die Verbundenheit mit der heimischen Tierwelt zu fördern und die Versorgung und Pflege der Tiere zu unterstützen. Unser Dank gilt Landesrat Hannes Amesbauer für die Übernahme der Patenschaft sowie sein Interesse und seine Unterstützung dieses Themas“, so Sepp Anichhofer, Prokurist der Planai-Hochwurzen-Bahnen, welche den Wildpark Mautern – Der Wilde Berg Mautern im Rahmen eines Managementvertrags mit dem Land Steiermark betreiben.
2025 konnte das Land Steiermark durch die Pachtverlängerung das langfristige Bestehen des Wildparks gewährleisten. Im selben Jahr verzeichnete der Wilde Berg Mautern über 100.000 Besucher. Diese Zahlen bestätigen, dass das bei Tagestouristen und Familien beliebte Ausflugsziel ein Aushängeschild in der Obersteiermark darstellt.
Freizeit, Erholung sowie Natur- und Tierschutz vereint
Der „Wilde Berg Mautern – Wildpark Mautern“ ist ein rund 65 Hektar großes Areal, das den Tier- und Naturschutz mit Spaß, Freizeit und touristischer Wertschöpfung verbindet. Ob mit dem Sessellift, von dem sich schon einige Wildtiere von oben erbklicken lassen, oder über den Waldwanderweg hinauf, erwartet die Besucher eine Vielzahl an spannenden Tierbegegnungen. Die Verbindung aus der traumhaften Natur am Wilden Berg mit einer Fülle an Freizeitangeboten ist ein einmaliges Erlebnis. Der Wildpark wurde 1968 eröffnet und feiert in zwei Jahren sein 60-Jähriges Bestehen. Er ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in der Steiermark und beherbergt rund 300 Alpentiere.
„Tier-, Natur- und Wildparks leisten tagtäglich wertvolle Arbeit für den Natur- und Artenschutz. Gleichzeitig schaffen sie Bewusstsein für unsere heimische Tierwelt und machen Natur für Jung und Alt erlebbar. Jeder Besuch ist daher ein Gewinn“, unterstreicht Amesbauer.
Graz, am 22. Juni 2026
Anna Schwaiberger unter Tel.: +43 (316) 877-5528, bzw. Mobil: +43 (676) 86665528 und Fax: +43 (316) 877-2294 oder E-Mail: anna.schwaiberger@stmk.gv.at zur Verfügung.
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