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Genehmigungspflicht für Klimaanlagen wird entfallen!

Die Landesräte Hannes Amesbauer und Simone Schmiedtbauer forcieren Aus für Genehmigungsverfahren bei Klimaanlagen. Bei der Novelle des Baugesetzes soll künftig eine Meldepflicht statt eines Genehmigungsverfahrens gelten – weniger Bürokratie und mehr Eigenverantwortung.

Bildbeschreibung: Eine Frau und ein Mann stehen vor einer grünen Hecke.
Landesrat Hannes Amesbauer und Landesrätin Simone Schmiedtbauer arbeiten daran, dass der Einbau von Klimaanlagen in der Steiermark künftig deutlich einfacher wird.© Land Steiermark/Robert Binder; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (1. Juli 2026).- Der Einbau von Klimaanlagen soll in der Steiermark künftig deutlich einfacher werden. Als Teil der geplanten umfassenden Novelle des Baugesetzes nehmen Landesrat Hannes Amesbauer und Landesrätin Simone Schmiedtbauer nun vorweg, dass für Klimaanlagen künftig keine aufwendige baubehördliche Genehmigung mehr erforderlich sein wird. Stattdessen soll – analog zu den bereits geltenden Regelungen für Wärmepumpen – künftig eine bloße Meldepflicht mit Vorlage eines schalltechnischen Nachweises ausreichen.

Gerade in den vergangenen Tagen haben die stabilen hochsommerlichen Temperaturen gezeigt, dass sich viele Menschen wirksame Möglichkeiten wünschen, um ihre Wohn- und Arbeitsräume angenehmer zu temperieren. Nicht nur aber insbesondere in dicht bebauten Siedlungsgebieten blieb es auch in den Nachtstunden vielfach überdurchschnittlich warm. Vor diesem Hintergrund setzt die Landesregierung auf einen pragmatischen Zugang: Wer zukünftig in eine Klimaanlage investieren möchte, soll nicht mit unnötigen bürokratischen Prozessen belastet werden.

Der Entfall der Genehmigungspflicht von Klimaanlagen ist Teil eines größeren Deregulierungspakets im Bau- und Raumordnungsrecht, das derzeit ausgearbeitet wird. Ziel ist es, insgesamt Verfahren zu vereinfachen, Vorschriften zu entschlacken und den Bürgern, Bauträgern, Betrieben sowie Gemeinden unnötige Bürokratie zu ersparen.

Landesrat Hannes Amesbauer: „Nicht alles muss genehmigt werden“
„Der Staat muss nicht jeden Handgriff seiner Bürger genehmigen. Wo keine sachliche Notwendigkeit für ein aufwendiges Bewilligungsverfahren besteht, müssen wir Bürokratie abbauen und auf Eigenverantwortung setzen. Wer eine Klimaanlage errichten möchte, soll das künftig deutlich einfacher tun können. Mit der Umstellung auf eine Meldepflicht schaffen wir eine spürbare Entlastung für die Menschen und die Bauwerber und gleichzeitig eine effizientere Verwaltung. Bei diesen Temperaturen brauchen die Bürger keine Schweißperlen im Bürokratiedschungel, man schwitzt auch so schon genug“, betont der für das Baugesetz zuständige Landesrat Hannes Amesbauer.

Landesrätin Simone Schmiedtbauer: „Maßnahmenmix gegen Hitze"
„Die derzeitigen Temperaturen beweisen, dass der Klimawandel schon da ist. Klimawandelanpassung ist daher das Gebot der Stunde. Dazu wird es auch Klimaanlagen brauchen. Wir wollen die damit verbundene Bürokratie daher spürbar reduzieren. Klimaanlagen sind aber nur ein Teil der Lösung. Zusätzlich braucht es einen Mix aus Maßnahmen – wir müssen etwa unsere Art zu bauen ebenso auf die immer heißeren Sommer anpassen. Glasfronten ohne Beschattungsmöglichkeit müssen der Vergangenheit angehören. Wir erarbeiten daher aktuell eine umfassende Strategie, um ganzheitlich für kühlere Städte zu sorgen“, sagt Klima- und Energielandesrätin Simone Schmiedtbauer.

Rückfragehinweis:

Oliver Brunnhofer | Büro Landesrat Amesbauer | Mobil: +43 676 8666 6746
Tel. +43 (316) 877 6746 | E-Mail: oliver.brunnhofer@stmk.gv.at

Maximilian Gutjahr | Büro Landesrätin Schmiedtbauer | Mobil: +43 676 8666 4105
Tel. +43 (316) 877 4105 | E-Mail: maximilian.gutjahr@stmk.gv.at

Graz, am 1. Juli 2026

Für Medienrückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information:
Rene Kronsteiner unter Tel.: +43 (316) 877-2283, bzw. Mobil: +43 (664) 1236433  und Fax: +43 (316) 877-2294  oder E-Mail: rene.kronsteiner@stmk.gv.at  zur Verfügung.
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