Navigation und Service
[Alt + 0] - Zum Inhalt[Alt + 1] - Zur Startseite[Alt + 2] - Zur Suche[Alt + 3] - Zur Hauptnavigation[Alt + 4] - Zur Subnavigation[Alt + 5] - Kontakt
Politik
SUCHE
Link zur Startseite
© Land Steiermark
 
  • Die Landesregierung
    • Die Regierungsmitglieder
    • Mario Kunasek
    • Manuela Khom
    • Mag. Hannes Amesbauer, BA
    • DI Willibald Ehrenhöfer
    • Mag. Stefan Hermann, MBL
    • Mag. Dr. Claudia Holzer
    • Dr. Karlheinz Kornhäusl
    • Simone Schmiedtbauer
      • Das Team
      • News
    • Die Regierungsmitglieder
    • GeoLR samt Geschäftsverteilung
    • Regierungsprogramm 2024-2029
  • Der Landtag
  • Der Landesrechnungshof
  1. Sie sind hier:
  2. Politik
  3. Die Landesregierung
  4. Die Regierungsmitglieder
  5. Simone Schmiedtbauer
  6. News
  • Mario Kunasek
  • Manuela Khom
  • Mag. Hannes Amesbauer, BA
  • DI Willibald Ehrenhöfer
  • Mag. Stefan Hermann, MBL
  • Mag. Dr. Claudia Holzer
  • Dr. Karlheinz Kornhäusl
  • Simone Schmiedtbauer
    • Das Team
    • News
  • Seite vorlesen
    Vorlesen
Vorlesen
  • Seite drucken
    Drucken
  • Weitere Infos
    Infos
Feedback verschicken

Millionenschaden droht: Land wehrt sich gegen Sika-Verbot

Die Pläne der EU-Kommission zum vollständigen Verbot der Haltung von Sika Wild sorgen für Aufregung in der Steiermark. Die Landesregierung setzt sich für Lösungen ein.

Bildbeschreibung: Eine Frau und ein Mann stehen vor einer Hecke.
Die Landesräte Simone Schmiedtbauer und Hannes Amesbauer wehren sich gegen das Sika-Verbot.© Land Steiermark/Robert Binder; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (24. Juli 2026).- Demnach sollen Haltung, Zucht und Transport von Sika-Wild ausnahmslos verboten werden. Betroffen sind in der Steiermark rund 35 Betriebe mit etwa 700 Tieren, die bis August nächsten Jahres getötet werden müssten.

„Sika-Hirsche sind keine invasiven Monster, sondern die Lebensgrundlage zahlreicher steirischer Betriebe“, bringt es Agrarlandesrätin Simone Schmiedtbauer auf den Punkt. „Wir reden hier von einem wirtschaftlichen Schaden für die Betriebe in Millionenhöhe. Invasive Arten bergen teils große Risiken, weil dadurch ungewollte Hybride mit heimischen Tierarten entstehen können. Die Intention der EU-Gesetzgebung ist also bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehbar. Wenn jetzt aber zahlreiche steirische Betriebe ihre Arbeit einstellen und die Tiere töten sollen, dann ist gut gemeint wieder einmal das Gegenteil von gut gemacht. Da hilft es den Betrieben auch nichts, wenn man ihnen sagt, dass sie ja anderes Wild einstellen können“, sagt Schmiedtbauer. Sie ist im Austausch mit den betroffenen Betrieben und mit Bundesminister Norbert Totschnig. Gemeinsam wollen sie eine Ausnahmeregelung für Österreich erwirken.

„Wenn es mit der Gatterhaltung die letzten hundert Jahre funktioniert hat, dann sollte es auch in Zukunft möglich sein, diese Art der Haltung weiter zu ermöglichen und gleichzeitig die heimischen Wildarten zu schützen. Der wirtschaftliche und soziale Schaden einer vollständigen Ausrottung der mittlerweile traditionsreichen Sika-Haltung wäre zu hoch, und genau für solche Fälle gibt es Möglichkeiten für eine Ausnahme“, ist Schmiedtbauer überzeugt.

Auch Tierschutzlandesrat Hannes Amesbauer sieht die Pläne aus Brüssel äußerst kritisch und unterstützt die Bemühungen um eine Ausnahmeregelung für Österreich: „Als Tierschutzlandesrat halte ich die völlig unnötige Tötung von hunderten Tieren für inakzeptabel. Die EU-Vorgaben sind in dieser Form überhaupt nicht nachvollziehbar. Wer regionale, kontrollierte und tiergerechte Gatterhaltungen, die seit Jahrzehnten bestens funktionieren, zerstört und gleichzeitig Wildfleisch über tausende Kilometer importiert, handelt weder nachhaltig noch im Sinne des Tierwohls. Wenn am Ende hunderte gesunde Tiere aufgrund einer überzogenen EU-Regelung und ohne Grund getötet werden müssen, ist das ein tierschutzpolitischer Irrweg, den ich entschieden ablehne.“

Rückfragehinweis:

Maximilian Gutjahr | Büro Landesrätin Schmiedtbauer | Mobil: +43 676 8666 4105
Tel. +43 (316) 877 4105 | E-Mail: maximilian.gutjahr@stmk.gv.at

Oliver Brunnhofer | Büro Landesrat Amesbauer | Mobil: +43 676 8666 6746
Tel. +43 (316) 877 6746 | E-Mail: oliver.brunnhofer@stmk.gv.at

Graz, am 24. Juli 2026

Für Medienrückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information:
Rene Kronsteiner unter Tel.: +43 (316) 877-2283, bzw. Mobil: +43 (664) 1236433  und Fax: +43 (316) 877-2294  oder E-Mail: rene.kronsteiner@stmk.gv.at  zur Verfügung.
A-8011 Graz - Hofgasse 16 - Datenschutz
 

Service

  • Kommunikation Land Steiermark
  • Landesstatistik
  • E-Government
  • EAP-Steiermark

MEDIENINHABER:

Amt der Steiermärkischen Landesregierung
8010 Graz-Burg

Telefon: +43 (316) 877-0

QUICKLINKS:

  • Verwaltung & Serviceportal
  • Dienststellen & Organigramm
  • Bezirkshauptmannschaften
  • Themen & Fachportale
  • Politik
  • News Portal

Finden Sie Ihre Ansprechperson

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Übermitteln Sie Beschwerden & Hinweise

Bewerben Sie sich auf unserem Job-Portal

Abonnieren Sie unseren Newsletter

© 2026 Land Steiermark | Impressum | Datenschutz | Barrierefreiheitserklärung | Sitemap
FacebookInstagramLinkedInYoutube

Bildergalerie