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Landesregierung berät über Hitzeschutzmaßnahmen

Sommerregierungssitzung im Zeichen der anhaltenden Hitze

Die beiden Politiker im Grazer Landhaus
LH Mario Kunasek und LH-Stv. Manuela Khom© Petra Mitteregger

Graz (7. August 2026).- Die anhaltende Hitzeperiode stellt die Steiermark vor vielfältige Herausforderungen. Hohe Temperaturen belasten die Bevölkerung, die Betriebe, die Land- und Forstwirtschaft, die Trinkwasserversorgung sowie zahlreiche weitere Bereiche des öffentlichen Lebens. Vor diesem Hintergrund wird sich die Sommerregierungssitzung der Steiermärkischen Landesregierung am 20. August schwerpunktmäßig mit den Auswirkungen der Hitze und möglichen weiteren Hitzeschutzmaßnahmen befassen.

Landeshauptmann Mario Kunasek und Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom sind an alle Regierungsmitglieder herangetreten, in ihren jeweiligen Ressorts eine umfassende Bestandsaufnahme durchzuführen. Erhoben werden soll, welche Hitzeschutzmaßnahmen bereits im Laufen sind, welche Herausforderungen infolge der anhaltenden Hitze aufgetreten sind und welche zusätzlichen Maßnahmen künftig gesetzt werden können.

Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Sicherstellung der Trinkwasserversorgung, Maßnahmen zur Senkung der Temperaturen in Gesundheitseinrichtungen, Schulen und Kindergärten sowie die Auswirkungen der Hitze auf Landwirtschaft, Wirtschaft, Infrastruktur und weitere öffentliche Einrichtungen. Erst kürzlich wurden etwa die Auflagen für Schulbauten überarbeitet und dabei das Thema sommerliche Überhitzung berücksichtigt.

Ein weiteres zentrales Vorhaben ist das „Wassernetzwerk 2050”, mit dem die langfristige und flächendeckende Trinkwasserversorgung in der Steiermark abgesichert wird. Ergänzend dazu wird laufend in den Hochwasser- und Naturgefahrenschutz sowie in eine klimaresiliente öffentliche Infrastruktur investiert. Diese bereits gesetzten Maßnahmen bilden eine wichtige Grundlage, um den Herausforderungen zunehmender Hitzeperioden wirksam zu begegnen.

Ziel der ressortübergreifenden Erhebung ist es, ein umfassendes Lagebild zu erstellen und auf dieser Grundlage mögliche weitere Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung sowie zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit kritischer Bereiche zu beraten. Die Ergebnisse werden in einem Maßnahmenpaket der Landesregierung zusammengeführt.

Landeshauptmann Mario Kunasek: „Wir nehmen die Auswirkungen der außergewöhnlich extremen Hitze dieses Sommers sehr ernst und werden diese in der nächsten Regierungssitzung zum Kernthema machen. Die anhaltende Hitze betrifft unsere Gesundheit, die Wasserversorgung, die Lebensmittelversorgung und weitere Lebensbereiche. Deshalb verschaffen wir uns einen umfassenden Überblick über die Situation in allen Ressorts und werden dort handeln, wo die Landesregierung im Rahmen ihrer Möglichkeiten helfen kann. Wo das nicht möglich ist, werden wir an die Bundesregierung herantreten.”

Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom: „Die Temperaturen können wir politisch nicht beeinflussen – wir können aber entsprechende Vorbereitungsmaßnahmen treffen. Genau deshalb setzen wir seit Jahren gezielt Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel – von der langfristigen Sicherung der Trinkwasserversorgung durch das Wassernetzwerk 2050 bis hin zu hitzetauglicheren öffentlichen Gebäuden. Die aktuelle Hitzewelle zeigt, dass wir diesen Weg konsequent weitergehen und zusätzlichen Handlungsbedarf ausloten müssen. Unser Ziel ist klar: Die Steiermark soll auch in Zukunft ein lebenswertes Land bleiben.”

Rückfragehinweis:

Stefan Haring | Büro LH Kunasek | Mobil: +43 676 8666 5362
Tel. +43 (316) 877 5362 | E-Mail: stefan.haring@stmk.gv.at

Anna Spielhofer | Büro LH-Stv. Khom | Mobil: +43 676 8666 4086
Tel. +43 (316) 877 4086 | E-Mail: anna.spielhofer@stmk.gv.at

Graz, am 7. August 2026

Für Medienrückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information:
Thomas Bauer unter Tel.: +43 (316) 877-5854, bzw. Mobil: +43 (676) 86665854  und Fax: +43 (316) 877-2294  oder E-Mail: thomas.bauer@stmk.gv.at  zur Verfügung.
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