Navigation und Service
[Alt + 0] - Zum Inhalt[Alt + 1] - Zur Startseite[Alt + 2] - Zur Suche[Alt + 3] - Zur Hauptnavigation[Alt + 4] - Zur Subnavigation[Alt + 5] - Kontakt
Politik
SUCHE
Link zur Startseite
© Land Steiermark
 
  • Die Landesregierung
    • Die Regierungsmitglieder
    • Mario Kunasek
    • Manuela Khom
      • Das Team
      • News
    • Mag. Hannes Amesbauer, BA
    • DI Willibald Ehrenhöfer
    • Mag. Stefan Hermann, MBL
    • Mag. Dr. Claudia Holzer
    • Dr. Karlheinz Kornhäusl
    • Simone Schmiedtbauer
    • Die Regierungsmitglieder
    • GeoLR samt Geschäftsverteilung
    • Regierungsprogramm 2024-2029
  • Der Landtag
  • Der Landesrechnungshof
  1. Sie sind hier:
  2. Politik
  3. Die Landesregierung
  4. Die Regierungsmitglieder
  5. Manuela Khom
  6. News
  • Mario Kunasek
  • Manuela Khom
    • Das Team
    • News
  • Mag. Hannes Amesbauer, BA
  • DI Willibald Ehrenhöfer
  • Mag. Stefan Hermann, MBL
  • Mag. Dr. Claudia Holzer
  • Dr. Karlheinz Kornhäusl
  • Simone Schmiedtbauer
  • Seite vorlesen
    Vorlesen
Vorlesen
  • Seite drucken
    Drucken
  • Weitere Infos
    Infos
Feedback verschicken

4. Steiermark-Kärnten-Konferenz setzt wichtige Schritte für gemeinsamen Zukunftsraum

Die Landesregierungen von Steiermark und Kärnten trafen in Graz zusammen, um die Zusammenarbeit zwischen den beiden Bundesländern weiter zu vertiefen. Eine Absichtserklärung für verstärkte Kooperation im Medizin- und Gesundheitsbereich wurde unterzeichnet.

Bildbeschreibung: Impressionen vom Treffen der Landesregierungen von Kärnten und der Steiermark in Graz.
Landeshauptmänner der Südachse: Mario Kunasek und Daniel Fellner berieten mit den vollzähligen Landesregierungen Steiermarks und Kärntens im Weißen Saal der Grazer Burg.© Land Steiermark/Robert Binder; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Bildbeschreibung: Impressionen vom Treffen der Landesregierungen von Kärnten und der Steiermark in Graz.
24 Beschlüsse wurden im Rahmen des Treffens gefasst, die Steiermark und Kärnten als gemeinsamen Zukunftsraum stärken sollen.© Land Steiermark/Robert Binder; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Bildbeschreibung: Impressionen vom Treffen der Landesregierungen von Kärnten und der Steiermark in Graz.
Intensivere Zusammenarbeit im Medizin- und Gesundheitsbereich: Das ist das Ziel einer Absichtserklärung, die im Rahmen der vierten Länderkonferenz von der Steiermark und Kärnten unterzeichnet wurde.© Land Steiermark/Robert Binder; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei
Bildbeschreibung: Impressionen vom Treffen der Landesregierungen von Kärnten und der Steiermark in Graz.
Die Grazer Burg bot die Kulisse für ein Gruppenfoto der beiden Delegationen.© Land Steiermark/Robert Binder; Verwendung bei Quellenangabe honorarfrei

Graz (15. September 2026).- Naheliegenderweise mit einem ÖBB-Railjet und auf der neuen Koralmbahn reiste die Kärntner Landesregierung heute (15. September 2026) nach Graz. Empfangen wurden Landeshauptmann Daniel Fellner und Landeshauptmann-Stv. Martin Gruber am Hauptbahnhof von der steirischen Landesspitze, Landeshauptmann Mario Kunasek und Landeshauptmann-Stv. Manuela Khom, sowie einem musikalischen Willkommensgruß eines Trios. Mit einer Sonderstraßenbahn der Graz Linien ging es zu dann zum Hauptplatz und von dort in die Grazer Burg. Insgesamt standen 24 Anträge zu unterschiedlichsten Themengebieten auf der Tagesordnung. Generelles Ziel der Steiermark-Kärnten-Konferenzen ist die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Bundesländern und die Schaffung eines gemeinsamen Zukunftsraumes. Im Mittelpunkt der Beratungen, an denen die beiden Landesregierungen vollzählig sowie die Klubobleute der steirischen Regierungsparteien teilgenommen haben, standen folgenden Themenkomplexe:

  • Wirtschafts-, Innovations- und Europaregion Südösterreich
  • Fragen der Mobilität und Infrastruktur nach der Eröffnung der Koralmbahn
  • Gemeinsamer Arbeits-, Bildungs- und Hochschulraum
  • Sicherheit, der Krisen- und Katastrophenschutz,
  • Fragen des ländlichen Raumes und leistungsfähiger Infrastruktur
  • Gemeinsamer Erlebnisraum für Kultur, Sport und Tourismus

Unterzeichnet wurde eine Absichtserklärung der beiden Bundesländer, der Medizinischen Universität Graz und der Landeskrankenanstalten-Betriebsgesellschaft KABEG. Auf ihrer Basis soll die Zusammenarbeit im Bereich der Ausbildung, aber auch der medizinischen Versorgung intensiviert werden.

Die Statements der Regierungsspitzen nach dem Treffen:

Mario Kunasek, Landeshauptmann der Steiermark: „Bei der vierten Steiermark-Kärnten-Konferenz haben wir heute 24 Anträge beschlossen und damit wichtige Schritte für unseren gemeinsamen Zukunftsraum gesetzt. Die Koralmbahn verbindet unsere beiden Bundesländer nicht nur geografisch, sondern eröffnet enorme Chancen für Wirtschaft, Mobilität, Tourismus und viele weitere Bereiche. Jetzt geht es darum, diese Chancen auch gemeinsam zu nutzen und mit konkreten Maßnahmen zu füllen. Gute Nachbarschaft bedeutet nicht nur, miteinander zu reden, sondern auch anzupacken und etwas weiterzubringen. Das reicht von der verfassungsrechtlichen Anerkennung der deutschsprachigen Minderheit in Slowenien über die Stärkung unserer regionalen Flughäfen bis hin zur noch engeren Zusammenarbeit im Katastrophenschutz und im Tourismus. Gerade dort wollen wir gemeinsam planen, beschaffen und Ausrüstung nutzen, um im Ernstfall rasch und schlagkräftig helfen zu können. Mit der ‚Area Süd‘ entsteht ein gemeinsamer Wirtschafts- und Lebensraum mit 1,8 Millionen Menschen und mehr als 50.000 Arbeitgebern. Wir sehen die Landesgrenzen dabei nicht als Trennlinie, sondern als Auftrag, noch enger zusammenzuarbeiten. Die Chancen sind riesengroß – und die Herausforderungen können wir nur gemeinsam bewältigen.“

Daniel Fellner, Landeshauptmann von Kärnten: „Vorab möchte ich mich für den herzlichen Empfang am Grazer Hauptbahnhof bedanken, der die freundschaftliche Verbundenheit unserer beiden Bundesländer zum Ausdruck gebracht hat. Die Steiermark und Kärnten sind großartige Bundesländer, die in unterschiedlichsten Bereichen bereits Besonderes geleistet haben. Mit der Koralmbahn sind wir nun noch näher zusammengerückt. Das müssen wir nutzen, denn gemeinsam sind wir doppelt so stark. Wir haben heute in intensiven Gesprächen große Themenblöcke abgearbeitet. Etwa im Bereich Katastrophenschutz, wo es bislang im Gegensatz zu vielen anderen Bereichen keine bundesländerübergreifenden Abstimmungen gab. Hier zeigen wir, dass es unsere beiden Länder gemeinsam mit dem Burgenland künftig anders angehen werden. Z. B. in der Ausrüstungsbeschaffung, in der Schulung unseren Einsatzkräfte, der gemeinsamen Lagebilderstellung etc. Ferner haben wir uns über einen gemeinsamen Arbeits-, Bildungs- und Hochschulraum unterhalten. Wir haben zusammen 13 national und international renommierte Hochschulen, wo rund 82.000 junge Menschen studieren. Das ist eine unglaubliche Human-Ressource, auf die wir zurückgreifen können. Wir wollen dieses Human-Kapital des Südens entfesseln. Bis 2030 erarbeiten wir dazu eine gemeinsame Hochschulstrategie. Für internationale Studierende ist eine gemeinsame Service-Einrichtung angedacht. Wir wollen das länderübergreifende Pendeln für Arbeit und Studium erleichtern. Diskutiert wurde auch über gemeinsame Aktivitäten im Schulsport.  Intensiv ausgetauscht haben wir uns über die Bereiche Wirtschaft, Innovation und Forschung und die Europaregion Südösterreich. Wir müssen uns als Zukunftsregion begreifen. Mit unseren Forschungsquoten liegen wir an der absoluten Spitze in Europa. Wäre unsere Region in Amerika, dann würde uns bereits die ganze Welt kennen. Wir wollen kein Nebeneinander, sondern ein strategisches Miteinander.“

Manuela Khom, Landeshauptmann-Stv. der Steiermark: „Steiermark und Kärnten sind starke Wirtschaftspartner. Wenn wir weiter unsere Kräfte bündeln, werden wir auch in Zukunft sichtbarer und können die Chancen, die sich durch die Koralmbahn und den neuen gemeinsamen Wirtschaftsraum ergeben, noch besser nutzen. Die Steiermark und Kärnten sollen nicht nebeneinander um Standortchancen konkurrieren. Wir wollen den Süden gemeinsam zu einem starken Zukunftsraum machen. Dazu gehört auch, gemeinsam auf Bundesebene für die richtigen Rahmenbedingungen einzutreten. Das gilt für eine starke Infrastruktur und daher auch für die Abschaffung der Flugabgabe. Die Flughäfen in Graz und Klagenfurt sind entscheidend für die internationale Erreichbarkeit unserer Regionen. Wir brauchen Rahmenbedingungen, die unsere Regionalflughäfen stärken – und nicht zusätzliche Belastungen. Auch in Forschung und Entwicklung wollen wir unsere Kräfte noch stärker bündeln, um unsere Chancen national und europäisch weiter zu verbessern. Und wir müssen sicherstellen, dass auch die Regionen von Europa profitieren. EU-Mittel müssen dort ankommen, wo sie Wertschöpfung schaffen und unsere Regionen stärken. Dafür braucht es vom Bund jetzt Tempo und klare Strukturen sowie eine Einbindung der Länder. Gleichzeitig wollen wir auch das gesellschaftliche Miteinander stärken – im Sport, im Familienbereich und ganz grundsätzlich. Wir ziehen an einem Strang. Es muss uns auch in Zukunft gelingen, unseren gemeinsamen Wirtschafts- und Lebensraum weiter zu stärken.“

Martin Gruber, Landeshauptmann-Stv. von Kärnten: „Herzlichen Dank, dass wir in Graz zu Gast sein dürfen. Mit dieser vierten Länderkonferenz ist aus einer gemeinsamen Idee mittlerweile bereits fast eine gemeinsame Tradition geworden. Unsere Bundesländer rücken zusammen, und mittlerweile gibt es schon mehrere Beispiele von gemeinsamen Initiativen, die wachsen. Ein Beispiel aus dem Wirtschaftsbereich ist etwa der gemeinsame Auftritt von Kärnten und der Steiermark bei der Expo 2027 in Belgrad. Es steht außer Frage, dass beide Länder riesiges Potenzial haben. Jetzt brauchen wir den Mut, dieses Potenzial auch zu nutzen. Durch die starke Südachse, die wir bilden, müssen wir uns mehr Gehör verschaffen und in Wien stärker für unsere Interessen auftreten. Zwei Themen sind mir dabei aktuell besonders wichtig: Durch die Flugabgabe hat der Süden Österreichs einen enormen Wettbewerbsnachteil. Daher muss diese ersatzlos gestrichen werden, um im Bereich des Flugverkehrs Chancengleichheit herzustellen. Im Interesse von uns allen ist es auch, dass der zweckgebundene Zuschuss des Bundes für die vor gut 20 Jahren von den Ländern übernommenen Bundesstraßen endlich valorisiert wird. Auf Grund der veränderten Rahmenbedingungen im Straßenbau ist das schon lange überfällig.“

Die nächste Steiermark-Kärnten-Konferenz wird in Kärnten stattfinden.

Einen detaillierten Überblick über die behandelten Themen und die gefassten Beschlüsse finden Sie  hier.

Laufend aktualisiertes Bildmaterial finden Sie in unserer  Bildergalerie.

Graz, am 15. September 2026

Für Medienrückfragen steht Ihnen als Verfasser bzw. Bearbeiter dieser Information die Redaktion:
Kommunikation Land Steiermark-Aussendungen unter E-Mail: kommunikation@stmk.gv.at
zur Verfügung.
 

Service

  • Kommunikation Land Steiermark
  • Landesstatistik
  • E-Government
  • EAP-Steiermark

MEDIENINHABER:

Amt der Steiermärkischen Landesregierung
8010 Graz-Burg

Telefon: +43 (316) 877-0

QUICKLINKS:

  • Verwaltung & Serviceportal
  • Dienststellen & Organigramm
  • Bezirkshauptmannschaften
  • Themen & Fachportale
  • Politik
  • News Portal

Finden Sie Ihre Ansprechperson

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Übermitteln Sie Beschwerden & Hinweise

Bewerben Sie sich auf unserem Job-Portal

Abonnieren Sie unseren Newsletter

© 2026 Land Steiermark | Impressum | Datenschutz | Barrierefreiheitserklärung | Sitemap
FacebookInstagramLinkedInYoutube

Bildergalerie