Link zur Startseite

60 Jahre Stadtbibliothek Voitsberg

Im „historischen Lese-Eck“ der Stadtbücherei Voitsberg: Ursula Lackner mit den Bibliothekarinnen der ARGE Voitsberg Brigitta Barbara Sturm (Leiterin Voitsberg), Beate Zalar (Leiterin Bärnbach) und Veronika Eckart (Voitsberg). © Land Steiermark
Im „historischen Lese-Eck“ der Stadtbücherei Voitsberg: Ursula Lackner mit den Bibliothekarinnen der ARGE Voitsberg Brigitta Barbara Sturm (Leiterin Voitsberg), Beate Zalar (Leiterin Bärnbach) und Veronika Eckart (Voitsberg).
© Land Steiermark
Gestern (9.6.) besuchte Landesrätin Ursula Lackner die Stadtbücherei Voitsberg, die in diesem Jahr gleich mehrere Jubiläen feiert. So wurde vor genau 60 Jahren die Bibliothek gegründet, zwei Jahrzehnte liegt die Einrichtung der so genannten ARGE Voitsberg zurück, die den Leserinnen und Lesern die Nutzung der Bibliotheken von Voitsberg, Köflach und Bärnbach mit nur einem Ausweis ermöglicht, und vor nunmehr 15 Jahren ist man mit den Leseschätzen in die Musikschule Voitsberg übersiedelt.

Das wohl schönste Jubiläum ist aber ein anderes: Im Juli 1976 hat Frau Brigitta Sturm ihre Arbeit in der Stadtbücherei aufgenommen, unglaubliche vierzig Jahre hat sie die Bibliothek nicht nur begleitet und geführt, sondern sie laufend den wachsenden Anforderungen an eine moderne Bibliothek entsprechend weiterentwickelt. Ganz abgesehen von den unzähligen Veranstaltungen, die sie (mit)organisiert hat und die allesamt chronologisch in einem Regal mit Fotos und Zeitungsberichten dick gefüllter Ordner dokumentiert sind. Von einer Lesewanderung für Kinder auf die Burg Obervoitsberg, die erst vor wenigen Tagen stattgefunden hat, bis hin zu einer 1001 Lesenacht inklusive Bauchtanzeinlagen auch so mancher prominenter Voitsbergerinnen und Voitsberger hat es da bereits alles gegeben. „In all den Jahren haben wir nie ein und dieselbe Veranstaltung zweimal durchgeführt, wir erfinden uns ständig neu", so Brigitta Sturm - dem Funkeln in ihren Augen ist zu entnehmen, dass sie noch einige Ideen in petto hat.

Landesrätin Lackner zeigte sich beeindruckt von dem großartigen persönlichen Engagement Sturms und ihrer Kolleginnen: „Bibliotheken sind nicht bloße Entlehn- und Konsumationsstellen von Medien, ich sehe in ihnen Begegnungsplattformen für kommunalen Austausch, die weit über die Räume, in denen sie verortet sind, hinauswirken können und dies in vielen Fällen auch tun. Frau Sturm und ihre Bibliothekar-Kolleginnen zeigen bereits seit Jahren und Jahrzehnten, wie das funktionieren kann und dafür möchte ich ihnen meinen besonderen Dank sagen", so die Landesrätin.