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Ein Atelier als „Bäckerei der Zukunft“

Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Martin Auer.  © steiermark.at/Streibl
Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Martin Auer.
© steiermark.at/Streibl

Graz, 20. September 2019 - In Graz-St. Peter wird derzeit die „Bäckerei der Zukunft" gebaut. An der Ecke Maggstraße/St.-Peter-Gürtel errichtet Martin Auer die neue Zentrale seines Unternehmens. Diese wird neben Büros, Lagerflächen und einem Café auch eine Getreidemühle, eine Kaffeerösterei sowie die gesamte Produktion beherbergen. Die Steirische Wirtschaftsförderung SFG und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützen die Großinvestition mit rund 1,5 Millionen Euro. Das wurde in der heutigen Sitzung des Wirtschaftsförderungsbeirates beschlossen.


„Martin Auer ist ein herausragendes Beispiel für die Kreativität und Innovationskraft der heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer. Das beweist er mit seinem jüngsten Projekt einmal mehr, das wir seitens des Wirtschaftsressorts gerne unterstützen. Die neue Firmenzentrale ist ein Ergebnis der erfolgreichen Entwicklung des Unternehmens in den vergangenen Jahren und schafft die Voraussetzungen für weiteres Wachstum", so Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

 

Bäcker-Atelier

In der bisherigen Zentrale am Dietrichsteinplatz ist die Martin Auer GmbH an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen und konnte seit vielen Jahren keine Erweiterungen mehr vornehmen. „Für unsere Produktion stehen derzeit rund 800 m² zur Verfügung. Wir können damit die steigende Nachfrage nicht mehr bedienen. Innovationsschritte mit dem Ziel, uns zu verbessern, sind am derzeitigen Standort ebenso kaum mehr möglich. Das erschwert auch qualitatives Wachstum enorm. Deshalb haben wir uns entschlossen, eine neue Zentrale mit den entsprechenden Kapazitäten zu errichten", so Firmenchef Martin Auer.

Der Standort in St. Peter wird den Namen „Atelier" tragen, der für einen Arbeitsplatz für Kreative steht. Auf dem 12.500 m² großen Areal werden neben Kühl-, Lager- und Verladeflächen auch Büros, eine Akademie und Sozialräume sowie die gesamte Produktion Platz finden. Herzstücke der neuen Firmenzentrale sind ein Flagship-Store mit Café sowie die neue Backstube. Diese wird im Sinne einer gläsernen Fabrik offen und vom Café aus einsehbar sein. „Wir wollen unseren Gästen die Möglichkeiten bieten, das Bäckereihandwerk live mitzuerleben", betont Martin Auer.

Neben dem Bau des Gebäudes investiert Auer auch in neue Maschinen. Mit einer eigenen Vollkornmehlmühle soll etwa die Entwicklung neuer Sauerteige intensiviert und damit neue Produkte kreiert werden. Mit einem neuen Holzofen ist es dem Unternehmen außerdem erstmals möglich, Holzofenbrot zu backen.

Eine völlig neue Schiene ist der Verkauf von Kaffeebohnen. Dafür wird am neuen Firmensitz eine eigene Rösterei aufgebaut. Weitere Vorzüge der Investitionen sind etwa die längere Frischhaltung der Backwaren durch mehr Kühlflächen oder die mögliche Erschließung neuer Kundensegmente durch erweiterte Produktionskapazitäten.

Insgesamt investiert Martin Auer über 20 Millionen Euro in die neue Firmenzentrale. Das Wirtschaftsressort des Landes und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützen das Projekt mit einer möglichen Gesamtsumme von rund 1,5 Millionen Euro.

 

Martin Auer GmbH

Die Martin Auer GmbH betreibt derzeit 28 Filialen in Graz und Graz-Umgebung und hat außerdem je eine Geschäftsstelle in Wien und Klagenfurt. Die Produkte des Unternehmens umfassen Backwaren, belegte Brote sowie Konditoreiprodukte. Außerdem ist in diversen Filialen ein Kaffeehausbetrieb integriert. Martin Auer beschäftigt derzeit über 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Durch die aktuelle Investition soll mittelfristig die Zahl der Filialen wachsen und es sollen zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden. 

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