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Landesrätinnen Eibinger-Miedl und Kampus zur Produktionsverlagerung bei Secop Austria

Graz (22. Oktober 2019).- Empört reagieren Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Soziallandesrätin Doris Kampus auf die heutige Entscheidung (22.10.2019) der Secop Austria GmbH, die Produktion von Kühlkompressoren am Standort Fürstenfeld einzustellen und 250 Arbeitsplätze zu streichen: „Wir haben die EU-Wettbewerbsbehörde von Anfang an davor gewarnt, dass die aktuellen Regeln der Europäischen Union Arbeitsplätze in den Regionen gefährden. Das geltende EU-Wettbewerbsrecht hat den Verkauf des Fürstenfelder Standortes von Nidec an Secop erzwungen. Hier braucht es dringend eine Reform, die das Wohl der Menschen in den Regionen im Fokus hat."

Nun gelte es zu prüfen, inwieweit die nun getroffene Entscheidung durch die Auflagen, die die Wettbewerbsbehörde dem neuen Eigentümer beim Kauf erteilt hat, entspricht. „Nun muss Brüssel zu seiner Verantwortung stehen und die Einhaltung von Auflagen auch konsequent überprüfen", so die beiden Landesrätinnen.

Gemeinsames Engagement für Region

Eibinger-Miedl und Kampus appellieren an Secop Austria, die Region nicht im Stich zu lassen und sich entsprechend zu engagieren: „Auch wir prüfen sämtliche Möglichkeiten, wie wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen können und hoffen auf weitere Investitionen von Secop in die Bereiche Forschung und Entwicklung, die am Standort Fürstenfeld wieder zu mehr Beschäftigung führen."

„Das Unternehmen ist in der Pflicht, für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsam mit dem Betriebsrat einen Sozialplan auszuarbeiten, um die sozialen Folgen der rein ökonomischen Entscheidung abzufedern", unterstreicht Soziallandesrätin Doris Kampus und betont, dass niemand im Stich gelassen werde. Die Soziallandesrätin plädiert massiv dafür, dass für die 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine sogenannte Outplacement-Stiftung eingerichtet wird, um auf diese Weise Weiterqualifizierungen zu ermöglichen und die Jobaussichten zu verbessern, die sonst auf der Strecke bleiben würden.

Graz, am 22. Oktober 2019

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